Josep Colom i Rincón

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Josep Colom i Rincón, 2014

Josep Colom i Rincón (* 11. Januar 1947 in Barcelona) ist ein katalanischer klassischer Pianist.[1][2] Colom wird dem Umfeld der Katalanischen Pianistenschule zugerechnet.[3]

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Colom studierte am Conservatori Municipal de Música de Barcelona.[1][2] Er absolvierte Vertiefungsstudien bei seiner Tante Rosa Colom und bei Joan Guinjoan.[1][2] Später studierte er in Paris bei Ch. Causeret, Monique Deschaussées und Marian Rybicki, wo er 1973 seinen Abschluss an der École Normale de Musique de Paris erwarb.[1][2]

Colom erspielte sich wichtige Preise bei Wettbewerben in Jaén (1973), Épinal (1977) und in Santander (1979).[1][2] 1998 erhielt er in Spanien den Premi Nacional de Música.[1][2]

Colom spielte zusammen mit Gonçal Comellas, Rafael Ramos und Arto Noras sowie mit dem Gabrielli Quartet in London Kammermusik.[2] Als Solist in sinfonischen Werken hat er sich eine große Karriere aufgebaut.[2] Er spezialisierte sich auf Brahms.[1][2] Dessen Gesamtwerk für Soloklavier spielte Colom von 1992 bis 1994 auf Tonträgern ein.[1][2] Er spielte auch wesentliche Werke von Frederic Mompou (1989), die Sonaten von Manuel Blasco de Nebra (1995) sowie einige Werke von Manuel de Falla ein.[1][2]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i Gran Enciclopèdia Catalana: Josep Colom i Rincón.
  2. a b c d e f g h i j k Gran Enciclopèdia de la Música: Josep Colom i Rincón.
  3. Generalitat de Catalunya – Culturcat (Webarchive): Catalan musicians (19th Century AC – 20th Century AC). Abgerufen am 21. Januar 2019 (englisch). Dort ein Abschnitt über die Katalanische Pianistenschule. Der Pianist wird hier fälschlicherweise als "Àngel Colom" angesprochen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]