Joseph Fassbender

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Joseph Fassbender (* 14. April 1903 in Köln; † 5. Januar 1974 ebenda) war ein deutscher Maler und Graphiker.

Wandteppich "Gobelin modern" von Joseph Fassbender. Ort: Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste, Düsseldorf

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Joseph Fassbender war ein Vertreter der abstrakten Malerei und gehörte seit den späten 1940er bis in die 1960er Jahre zu den einflussreichsten Künstlern für die Kunstszene des Rheinlands. Eigentlich sollte er die elterliche Konditorei übernehmen, studierte aber in den 1920er Jahren Malerei bei Richard Seewald an den Kölner Werkschulen.

„Coincidentia oppositorum“ – Wandgestaltung von Joseph Fassbender in der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule

1947 gründete Fassbender auf Schloss Alfter in der Nähe von Bornheim zusammen mit den Malern Hann Trier und Hubert Berke und anderen die Donnerstag-Gesellschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, das kulturelle Geschehen im Rheinland nach dem Ende der nationalsozialistischen Unterdrückung wiederzubeleben. Er war als teilnehmender Künstler auf der documenta 1 im Jahr 1955, der documenta 2 im Jahr 1959 und der documenta III im Jahr 1964 in Kassel vertreten.

Von 1956 bis 1958 war Joseph Fassbender Leiter der Grafischen Abteilung der Werkkunstschule in Krefeld (heute: Hochschule Niederrhein). 1958 wurde Fassbender zum Professor für Malerei und Graphik an der Kunstakademie Düsseldorf ernannt.

Neben der Malerei gelten seine graphische Arbeit und die Plakat- und Buchgestaltungen sowie die Signet-Entwürfe als bemerkenswert.

Joseph-und-Anna-Fassbender-Preis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fassbenders Frau Anna stiftete den Joseph-und-Anna-Fassbender-Preis, der seit dem Jahr 1990 als Stipendium an Graphikerinnen und Graphiker und Handzeichner über die Stadt Brühl vergeben wird.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]