Joseph Helffrich

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Joseph Helffrich (* 12. Januar 1890 in Mannheim als Josef Helffrich[1]; † 26. Dezember 1971 in Mannheim-Neckarau[2]) war ein deutscher Astronom.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Helffrich war ein Sohn des Kaufmanns Christian Helffrich. Er studierte an der Universität Heidelberg, promovierte dort 1913 und war Mitarbeiter der Landessternwarte Heidelberg-Königstuhl.

Nach ihm ist der Asteroid (2290) Helffrich benannt.

Helffrich entdeckte unter anderem folgende Asteroiden:

  • Galilea (entdeckt am 14. Februar 1910)
  • Ernestina (entdeckt am 5. März 1910)
  • Hela (entdeckt am 5. Juni 1910)
  • Auravictrix (entdeckt am 5. Juni 1910)
  • Orolia (entdeckt am 12. Juli 1910)
  • Alauda (entdeckt am 16. Juli 1910)
  • Hirundo (entdeckt am 9. Oktober 1910)
  • Raphaela (entdeckt am 3. Februar 1911)
  • Fringilla (entdeckt am 3. Februar 1911)
  • Luscinia (entdeckt am 18. April 1911)
  • Ulula (entdeckt am 18. Mai 1911)

Bei allen Asteroiden handelt es sich im Objekte des sogenannten Hauptgürtels.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Joseph Helffrich: Untersuchungen im Sternhaufen h Persei nach Aufnahmen mit dem Waltz-Reflektor der Heidelberger Sternwarte. Braun, Mannheim 1913, 23 S. (Heidelberg, Naturwiss.-math. Diss. v. 17. Nov. 1913)
  • Lutz D. Schmadel: Dictionary of Minor Planet Names. 5th ed. Springer, Berlin 2003, ISBN 3-540-00238-3 (engl.)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geburtsregister StA Mannheim, Nr. 93/1890
  2. Sterberegister StA Mannheim-Neckarau, Nr. 745/1971