Josie Ho

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Josephine „Josie“ Ho Chiu-Yi (chinesisch 何超儀; * 26. Dezember 1974 in Hongkong) ist eine chinesisch-kanadische Schauspielerin und Sängerin, die in Asien vor allem für ihre unkonventionellen Filmrollen und als Tochter des Macau-Casino-Millionärs Stanley Ho bekannt ist.

Biografie[Bearbeiten]

Ho wurde am 26. Dezember 1974 als Tochter von Stanley Ho und dessen zweiter Frau King-Ying Nam in Hongkong geboren. Sie hat vier Geschwister, zu denen Pansy Ho und Lawrence Ho gehören, und zwölf Halbgeschwister. Im Alter von 13 Jahren schickten ihre Eltern sie auf ein kanadisches Internat, das Ridley College in St. Catharines, Ontario. Nach ihrem Schulabschluss beschloss sie entgegen dem Wunsch ihres Vaters eine Karriere in der Unterhaltungsindustrie zu verfolgen. Zunächst ging sie für einige Zeit nach Taiwan, um dort als Sängerin zu arbeiten und Mandarin zu lernen. Später kehrte sie nach Hongkong zurück, als sie dort ein Angebot für eine Filmrolle erhielt und dort dann auch einen Plattenvertrag abschließen konnte. Seitdem arbeitet sie in Hongkong als Schauspielerin und Musikerin. 2003 heiratete sie Conroy Chan, den Sänger der Band Alive.

Karriere als Schauspielerin[Bearbeiten]

Ho erhielt ihre erste Filmrolle 1994 als eine Volleyballspielerin in dem Hongkong-Sportdrama Victory über eine Volleyballmannschaft. Die Rolle war ihr von ihrem ehemaligen Highschool-Volleyball-Trainer vermittelt worden, als das Filmstudio nach Darstellern suchte, die auch die physischen Aspekte der Rolle überzeugend verkörpern konnten. In Chinese Box hatte Ho 1997 eine Cameo-Rolle und ist dort in einer Szene mit Gong Li und Jeremy Irons zu sehen. 1999 spielte sie in dem Actionfilm Purple Storm eine Terroristin, die willens ist, ihren Mann und ihre Kinder für ihre politischen Ziele zu opfern. Für diese Rolle erhielt sie eine Golden-Horse-Nominierung als beste Nebendarstellerin.

Karriere als Musikerin[Bearbeiten]

Ho nahm zu Beginn ihrer Karriere drei Cantopop-Alben auf, dann jedoch kündigte sie ihren Plattenvertrag, da sie mit den strikten Vorgaben ihrer Plattenfirma unzufrieden war und eine größere Kontrolle über ihr musikalische Arbeit erlangen wollte. Seitdem nahm sie mehrere Rockalben auf und tritt regelmäßig mit ihrer eigenen Band als Josie Ho & The Uni Boys auf.

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1994: Victory (Qing chun huo hua)
  • 1995: Tragic Commitment (Mei you lao gong de ri zi)
  • 1995: Black Dream (Xian dai gu huo zi)
  • 1996: Lost and Found (Tian ya hai jiao)
  • 1996: The Criminal Investigator (O gei sut lok II, Fernsehserie)
  • 1996: Those Were the Days (Si ge 32A he yi ge xiang jiao shao nian)
  • 1997: All’s Well, Ends Well 1997 (97 ga yau hei si)
  • 1997: Chinese Box
  • 1998: Xiang jian ni
  • 1998: Anna Magdalena (Ngon na ma dak lin na)
  • 1999: Slow Fade – Nacht der Entscheidung (Wu jian lucheng)
  • 1999: Purple Storm – Ein tödlicher Auftrag (Zi yu feng bao)
  • 2000: For Bad Boys Only (Bad boy dak gung)
  • 2001: Forever and ever (Dei gau tin cheung)
  • 2001: Di dui
  • 2001: Yuk mong ji shing
  • 2001: Horror Hotline … Big Head Monster (Hung bou yit sin ji Dai tao gwai ying)
  • 2001: Color of Pain (Ye long)
  • 2002: Dead or Alive: Final
  • 2002: Dang nan ren bian cheng nu ren
  • 2002: Tai Tai (Kurzfilm)
  • 2002: Frugal Game (Haan chin ga chuk)
  • 2002: So Close – Nichts ist so, wie es scheint (Xi yang tian shi)
  • 2003: My Lucky Star (Hung wun chiu yun)
  • 2003: Tai yang wu zhi
  • 2003: The Twins Effect (Chin gei bin)
  • 2003: Naked Ambition (Ho ching)
  • 2004: Six Strong Guys (Luk jong si)
  • 2004: Butterfly – Hu Die (Hu die)
  • 2005: House of Fury (Jing mo gaa ting)
  • 2006: Chun tian hua hua tong xue hui
  • 2006: Isabella (Yi sa bui lai)
  • 2006: Exiled (Fong juk)
  • 2006: Men Suddenly in Black 2 (Daai cheung foo 2)
  • 2007: Simply Actors (Hei wong ji wong)
  • 2007: Die Reise des chinesischen Trommlers (Zhan. gu)
  • 2008: A Decade of Love (Sup fun chung ching)
  • 2009: Street Fighter: The Legend of Chun-Li
  • 2009: LaMB (Fernsehfilm, Stimme)
  • 2009: Cut Short (Kurzfilm)
  • 2009: Murderer (Saat yan faan)
  • 2009: Poker King (Pou hark wong)
  • 2010: Dream Home (Wai dor lei ah yut ho)
  • 2011: Contagion
  • 2012: The Courier
  • 2012: Fu sing
  • 2012: Motorway (Che sau)
  • 2013: Badges of Fury (Bu er shen tan)
  • 2013: Open Grave
  • 2014: Naked Ambition 2
  • 2014: The Seventh Lie

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Hell's Kitchen
  • Elastic Rock

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]