Journal of Health Economics

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Journal of Health Economics
Beschreibung Wissenschaftliche Fachzeitschrift
Fachgebiet Gesundheitsökonomie
Sprache Englisch
Verlag Elsevier
Erstausgabe 1982
Erscheinungsweise alle zwei Monate
Weblink Webseite
ISSN 0167-6296

Das Journal of Health Economics ist eine wirtschaftswissenschaftliche Fachzeitschrift, deren Schwerpunkt Gesundheitsökonomie ist. Das Journal of Health Economics wird vom niederländischen Verlag Elsevier mit einer Frequenz von sechs Ausgaben pro Jahr herausgegeben und gilt als eine der führenden Fachzeitschriften im Bereich der Gesundheitsökonomie.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Journal of Health Economics wurde erstmals 1982 durch North-Holland Publishing mit Joseph P. Newhouse (Harvard Medical School) als Redakteur und Anthony J. Culyer (University of York) veröffentlicht, um der wachsenden Nachfrage nach einer Fachzeitschrift, die Forschung zur Anwendung ökonomischer Methoden und Ansätze auf gesundheitspolitische Fragestellungen publizieren würde, gerecht zu werden.[1] Während die Publikationsfrequenz des Journal of Health Economics zu Beginn lediglich drei Ausgaben pro Jahr betrug, wuchs die Zahl der Ausgaben 1984 auf vier, 1995 auf fünf und schließlich 1996 auf sechs Ausgaben pro Jahr.

Inhalte[Bearbeiten]

Das Journal of Health Economics sucht Artikel, welche sich mit der Ökonomik des Gesundheits- und Medizinwesens beschäftigen. Der Umfang der Zeitschrift umfasst hierbei folgende Themen:

  • die Produktion von Gesundheit und Gesundheitsfürsorge;
  • die Nachfrage und Nutzung von Gesundheitsfürsorge;
  • die Finanzierung von Gesundheitsfürsorge;
  • die Bemessung von Gesundheit;
  • verhaltenswissenschaftliche Modelle der Nachfrager, Anbieter sowie sonstiger Agenten des Gesundheitswesens;
  • Gesundheitsverhalten und politische Maßnahmen im Gesundheitswesen;
  • Effizienz und Verteilungsgerechtigkeit der Gesundheitspolitik.

Andere Themen werden ebenfalls angenommen, wenn die Redakteure ihr Einverständnis erklären. Insbesondere Anwendungen moderner Gesundheitsökonomie auf die Probleme in sowohl entwickelten als auch weniger entwickelten Ländern werden willkommen geheißen.[2]

Redaktion[Bearbeiten]

Die Redaktion des Journal of Health Economics besteht aus Martin Chalkley (University of York), David M. Cutler (Harvard University), Richard G. Frank (Harvard Medical School), Adriana Lleras-Muney (University of California, Los Angeles), Nigel Rice (University of York), Luigi Siciliani (University of York) und Andrew D. Street (University of York) sowie 18 Associate Editors.[3]

Rezeption[Bearbeiten]

In einer Studie von Kalaitzidakis et al. (2003) belegte das Journal of Health Economics Platz 71 von 159 ausgewerteten Publikationen,[4] konnte sich jedoch in einer aktualisierten Studie von Kalaitzidakis et al. (2011) auf Platz 31 von 209 verglichenen Publikationen steigern.[5] Im wirtschaftswissenschaftlichen Publikationsranking des Tinbergen-Instituts an der Universität Amsterdam wird das Journal of Health Economics in der Kategorie A („sehr gute allgemeine wirtschaftswissenschaftliche Fachzeitschriften und Spitzenzeitschriften im jeweiligen Fachgebiet“) geführt.[6]

Die Zeitschrift besitzt einen Impact Factor von 1,600 (Stand 2012). In der Statistik des Social Sciences Citation Index wird die Zeitschrift an 72. Stelle von 333 Journals in der Kategorie Wirtschaftswissenschaften geführt. In der Kategorie Gesundheitspolitik & Gesundheitsdienst belegte die Zeitschrift Rang 31 von 67 Journals.[7]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Culyer, Anthony J., Joseph P. Newhouse (1991): Letter from the editors, in: Journal of Health Economics, Bd. 10, Nr. 4, S. 383.
  2. Zielsetzungen und Umfang des Journal of Health Economics (englisch)
  3. Editorial Board des Journal of Health Economics (englisch)
  4. Kalaitzidakis, Pantelis, Theofanis P. Mamuneas, Thanasis Stengos (2003): Rankings of Academic Journals and Institutions in Economics, Journal of the European Economic Association, Vol. 1, Nr. 6, S. 1346-1366. (PDF; 177 kB)
  5. Kalaitzidakis, Pantelis, Theofanis P. Mamuneas, Thanasis Stengos (2011): An updated ranking of academic journals in economics, Canadian Journal of Economics, Vol. 44, Nr. 4, S. 1525-1538. (PDF; 337 kB)
  6. Zeitschriftenranking des Tinbergen-Instituts (englisch)
  7. ISI Web of Knowledge, Journal Citation Reports, Social Sciences Edition, 2013.