Journalistinnenbund

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Journalistinnenbund
(JB)
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Zweck Zusammenschluss von Journalistinnen
Vorsitz: Friederike Sittler
Gründungsdatum: 1987
Mitgliederzahl: ca. 400
Sitz: Köln
Website: www.journalistinnen.de

Der Journalistinnenbund e. V. ist ein 1987 von an der Frauenpolitik interessierten und in der Frauenpolitik engagierten Journalistinnen in Frankfurt am Main gegründeter eingetragener Verein. Der Sitz befindet sich in Köln. Der Verein hat rund 400 Mitgliedsfrauen und versteht sich als frauenpolitisches Netzwerk im Bereich der Medien mit Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themengebieten wie Gender, Medienbeobachtung, Mentoring, Medienlabor und Brave (Projekt zur Unterstützung von Journalistinnen in der arabischen Welt) sowie Projekten wie dem „Altern im Journalismus“. Es finden regelmäßige Treffen der Regionalgruppen Nord, Berlin, Bonn/Köln, München, Rhein/Main, Ruhr und Südwest statt.

Der Verein hat Schulungsunterlagen und Hilfestellungen zu gendergerechtem Texten im Journalismus und in der Öffentlichkeitsarbeit erarbeitet. Er unterstützt die Medien-Initiative Pro Quote.

Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hedwig-Dohm-Urkunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Jahr 1991 werden im Rahmen der Jahrestagung ausgewählte Journalistinnen für ihre herausragende journalistische (Lebens-)Leistung und ihr frauenpolitisches Engagement mit der Hedwig-Dohm-Urkunde[1] ausgezeichnet. Die Preisträgerinnen sind:

Marlies-Hesse-Nachwuchspreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Jahr 2002 wird jährlich wechselnd für herausragendes Engagement in den Medien Film und Fernsehen, Online-Publizistik, Print und Radio der JB-Nachwuchspreis Andere Worte – neue Töne, der im Jahr 2012 den Namen seiner Stifterin erhielt und in Marlies-Hesse-Nachwuchspreis[2] umbenannt wurde, an weibliche Nachwuchstalente vergeben. Die Preisträgerinnen:

  • 2002 Jenny Friedrich-Freksa
  • 2003 Miriam Freudig
  • 2004 Neelesha Barthel
  • 2005 Nikola Sellmair
  • 2006 Annette Walther
  • 2007 Nicole Rosenbach
  • 2008 Susanne Krieg
  • 2009 Stephanie Dötzer
  • 2010 Laetitia von Baeyer
  • 2011 Simone Rau
  • 2012 Anna Osius
  • 2013 Amrai Coen
  • 2014 Christa Pfafferott
  • 2015 Juliane Schiemenz
  • 2016 Eva Raisig
  • 2017 keine Preisträgerin, Sonderpreis an Franzi von Kempis
  • 2018 Barbara Bachmann
  • 2019 Margherita Bettoni

Courage-Preis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2016 wurde erstmals der Courage-Preis für aktuelle Berichterstattung verliehen:[3]

Ähnliche Initiativen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hedwig-Dohm-Urkunde - Journalistinnenbund. Abgerufen am 17. Dezember 2017.
  2. Marlies-Hesse-Nachwuchspreis - Journalistinnenbund. Abgerufen am 17. Dezember 2017.
  3. Courage-Preis - Journalistinnenbund. Abgerufen am 17. Dezember 2017.
  4. Courage-Preis 2017 für Christine Auerbach - Journalistinnenbund. Abgerufen am 17. Dezember 2017.