Joy Division

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Joy Division
JoyDivision logo.png
Allgemeine Informationen
Herkunft England, Manchester
Genre(s) Post-Punk
Gründung 1976 als Stiff Kittens
1977 als Warzaw
1978 als Joy Division
Auflösung 1980
Gründungsmitglieder
Bernard Sumner
Peter Hook
Schlagzeug, Gitarre, Gesang
Terry Mason
Letzte Besetzung
Gesang, Gitarre
Ian Curtis(1976-1980)
Gitarre, Keyboard
Bernard Sumner
Bass
Peter Hook
Schlagzeug
Stephen Morris (seit 1977)
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Steve Brotherdale (1977)
Schlagzeug
Tony Tabac (1977)

Joy Division war eine Post-Punk-Band aus Manchester, die von Peter Hook und Bernard Sumner im Jahr 1976 gegründet wurde. Die Band wurde zu ihrem ersten Konzert als Stiff Kittens angekündigt, war zeitweise als Warzaw aktiv und benannte sich 1978 in Joy Division um. Nach dem Suizid des Sängers Ian Curtis löste sich die Band auf und formierte sich neu als New Order. Die Band gilt als bedeutende Größe des Post-Punk, als wichtiger Einfluss auf nachfolgende Entwicklungen in Pop, Rock und Metal. Ebenso gilt sie als direkter Wegbereiter des Dark Wave und Gothic Rock, welchen die Band zeitweise rückblickend zugeordnet wird.

Geschichte[Bearbeiten]

Gründung[Bearbeiten]

Die Gründung der Band ist eng mit den 1976 stattgefundenen Manchester-Konzerten der Sex Pistols, hier Sänger Johnny Rotten 1977, verbunden

1976 gründeten Peter Hook, Bernard Dicken (geboren als Bernard Sumner und zeitweilig unter dem Pseydonym Bernard Albrecht bekannt) und Terry Mason, nach dem Besuch eines Sex-Pistols-Konzertes in der Lesser Free Trade Hall in Manchester am 04. Juni 1976, eine Band die zu Beginn noch ohne Namen blieb. Sumner gab an, dass für ihn die Sex Pistols den Mythos des Popstars, als eine Art von anzubetendem Gott demontiert hätten.[1] Sumner hatte zu Weihnachten 1975 eine Gitarre von seinen Eltern geschenkt bekommen, weshalb Hook sich als Bassist anbot. In ihrer ersten Besetzung probte die Band mit Mason als Sänger. Nach den ersten Proben wechselte Mason vom Gesang zur Rhythmusgitarre und später zum Schlagzeug, woraufhin die Band mittels einer Anzeige am schwarzen Brett des lokalen Virgin-Records-Geschäftes erfolglos nach optionalen Sängern suchten.[2] Die Band versuchte daraufhin mit unterschiedlichen Freunden und Bekannten die vakante Position zu besetzen, scheiterte jedoch weiterhin.[3] Unterdessen wurde Mason als Schlagzeuger aufgrund mangelnden Talents entlassen und vorerst als Manager eingesetzt. So Bestand die Band ausschließlich aus Sumner und Hook und verschliss in den folgenden Wochen diverse potentielle Schlagzeuger.[4] Bald darauf trat jedoch Ian Curtis der Band bei. Laut Hook begegneten sich die Bandmitglieder und Curtis in dieser Phase einige Male, sprachen aber nicht oder nur sehr wenig miteinander. Beim dritten Manchester-Konzert der Sex Pistols, am 09. Dezember 1976 im Electric Circus, änderte sich jedoch der Kontakt zwischen ihnen. Curtis fiel Sumner und Hook, durch die Neon-Orangefarbene Aufschrift Hate auf den Rücken seiner Jacke, auf und freundete sich mit beiden lose an. Curtis hatte zu diesem Zeitpunkt jedoch selbst eine Band gegründet.[5] Er probte zu dieser Zeit mit dem Schlagzeuger Martin Jackson, welcher später zu den Gründungsmitgliedern von Magazine gehören sollte und dem Gitarristen Iain Gray, einem engen Freund Curtis’ sowie mit dem späteren Morrissey-Bassisten Richard Kedzior unter dem Namen Wild Ram.[6] Nachdem jedoch Kedzior, Jackson und später Gray aus Curtis Band ausstiegen, stieg Curtis bei der Band ein. Die genauen Umstände des Bandeinstiegs sind nicht eindeutig beschrieben. Entweder meldete sich Curtis auf eine weitere Anzeige bei Virgin Records um der Band beizutreten oder es ergab sich in einem direkten Gespräch zwischen Curtis, Hook und Sumner beim vierten und letzten Manchester-Konzert des Sex Pistols am 19. Dezember 1976, dass Curtis zur Band stieß.[5]

Warsaw[Bearbeiten]

Konzerte als Warsaw
  • 29. Mai 1977 Electric Circus, Manchester
  • 31. Mai 1977 Rafters, Manchester
  • 03. Jun. 1977 The Squat, Manchester
  • 06. Jun. 1977 Guild Hall, Newcastle
  • 16. Jun. 1977 The Squat, Manchester
  • 25. Jun. 1977 The Squat, Manchester
  • 30. Jun. 1977 Rafters, Manchester
  • 20. Jul. 1977 Stocks, Manchester (A Talent Contest)
  • 20. Jul. 1977 Tiffany’s, Leicester
  • 27. Aug. 1977 Eric’s, Liverpool (Matinee-Show)
  • 27. Aug. 1977 Eric’s, Liverpool
  • 14. Sep. 1977 Rock Garden, Middlesbrough
  • 24. Sep. 1977 The Electric Circus, Manchester
  • 02. Okt. 1977 Electric Circus, Manchester
  • 07. Okt. 1977 Salford College of Technology, Manchester
  • 08. Okt. 1977 Manchester Polytechnic, Manchester
  • 13. Okt. 1977 Rafters, Manchester
  • 19. Okt. 1977 Pipers, Manchester
  • 24. Nov. 1977 Rafters, Manchester
  • 31. Dez. 1977 The Swingin’ Apple, Liverpool

In dieser Konstellation, weiterhin ohne Schlagzeuger, bot Pete Shelley von den Buzzcocks Hook und Sumner an im Vorprogramm eines Konzertes der Buzzcocks mit Penetration zu spielen. Die Musiker sagten zu und staffierten sich neu aus um ihren Wiedererkennungswert zu erhöhen. Hook kaufte eine Plastikkappe, deutsche Militärstiefel und ließ sich einen Oberlippenbart wachsen und Sumner kaufte sich Pfadfinderkleidung.[5] Unterdessen suchte die Band verstärkt nach einem Schlagzeuger, welchen sie in John alias ‚Tony‘ Tabac einen oder zwei Abend vor dem Konzert fanden.[7][8] In der Zwischenzeit erfolgte die erste Umbenennung der Band in Warsaw, welche jedoch hatte der Buzzcocks-Manager Richard Boon bereits die Plakate und Flugblätter für das Konzert am 29. Mai 1977 im Electric Circus mit dem Stiff Kittens drucken lassen, was zu nachhaltigen Spannungen zwischen den Bands führte. Curtis eröffnete das Konzert mit der Ansage „Wir sind nicht die Stiff Kittens. Wir sind Warsaw.“ (Ian Curtis nach Peter Hook) Das Konzert wurde im NME besprochen und Paul Morley erwähnte dabei einen positiven Eindruck von Warsaw. Zwei Tage später spielten sie, diesmal als Warsaw angekündigt, als Vorband von The Heartbreakers.[9]

Im weiteren Verlauf des Jahres spielten Warsaw eine Reihe von Konzerten bei welchen sie zum Teil als Vorband renommierter Bands auftraten. Einige dieser Auftritte verdankten sie laut Dave Thompson ihrem späteren Produzenten Martin Hannett, der 1977 an der Buchungsagentur Music Force beteiligt war. Er soll, so Thompson, Warsaw bei ihrem ersten Konzert gesehen haben und sei von ihnen angetan gewesen.[7] Nach Hook sah Hannett Warsaw allerdings erst am 07. Oktober 1977 bei ihrem Auftritt im Salford College of Technology.[10]

Das Jahr bestritten Warsaw unter anderem mit Auftritten mit The Drones, The Fall, The Negative, Generation X, The Worst, The Adverts, oder Slaughter & the Dogs.[11] Der zweite Auftritt der Band im Squads vom 25. Juni 1977 mit The Worst wurde im Sounds von Tony Moon positiv besprochen. Kurz nach diesem Auftritt wurde Tony Tabac verhaftet und Warsaw verblieben erneut vorübergehend ohne Schlagzeuger.[12] Fünf Tage später übernahm Steve Brotherdale die Position am Schlagzeug, konnte sich jedoch nicht in das soziale Gefüge der Band einfinden. Brotherdale übernahm die Position bis ihn Ende August Rob Gretton für The Panik abwarb.[13] Zum Teil wurden die Konzerte der Band von Ausschreitungen begleitet, der erste eskalierende Auftritt war das Konzert am 30. Juni 1977 im Rafters in Manchester, bei welchem der betrunkene Curtis das Mobiliar des Lokals zerschlug und umwarf und sich in auf dem Boden liegenden Scherben wälzte. Hook interpretierte diesen Ausbruch später als eine Reminiszenz an den von Curtis verehrten Iggy Pop.[13] Weitere Ausschreitungen wurden durch lokalen Rivalitäten der Bands und ihrer Freundes- und Fankreise begründet.[10]

Warsaw spielten vornehmlich in Manchester und verdienten kaum an ihren Auftritten. Daher spielten sie, damals noch mit Brotherdale am 18. Juli 1977 ein erstes Demoband in den Pennine Sound Studios ein um die Band bei Konzertveranstaltern in anderen Städten vorzustellen. Das Demo enthielt die Stücke Inside the Line, Gutz for Garters, At a Later Date, The Kill und You’re No Good for Me. The Kill und Inside the Line entstammten Curtis, die anderen drei Stücke Hook. Terry Mason kopierte die Demobänder, indem er zwei Kassettenrekorder einander gegenüberstellte und nahm so Hintergrundgeräuschen aus dem laufenden Fernsehprogramm und Fragmente aus Unterhaltungen mit seiner Mutter auf. Als Reaktion auf das derart gestörte Band wurde die Gruppe von allen Konzertveranstaltern abgelehnt. Erst als Hook und Sumner das Demoband kontrollierten fiel die Mangelhafte Überspielung auf, woraufhin Mason als Manager entlassen und zum Roadie ernannt wurde. Daraufhin teilten sich die Musiker die Aufgabe des Managements vorerst.[14] Das Demoband wurde nach dem Ende von Joy Division häufig als Bootleg verlegt. Der Titel The Kill wurde in der Aufnahmesession zum Joy-Division-Debütalbum Unknown Pleasures erneut eingespielt, jedoch nicht auf das Album genommen und wurde in dieser Aufnahmeversion erst 1981 auf der Kompilation Still veröffentlicht.[15] Nachdem die Band Mason vom Manager zum Roadie umfunktioniert hatte kopierten sie das Masterband erneut und schickten die Dembänder an verschiedenen Konzertveranstaltern und wurden anschließen als Band gebucht.[14] Nach ihrem ersten Konzert außerhalb von Manchester, warb Gretton Brotherdale ab, woraufhin die Band erneut Anzeigen in Musikgeschäften platzierten um einen neuen Schlagzeuger zu finden. Stephen Morris reagierte auf eine der Anzeigen und wurde nach einem Vorspiel, welches Hook und Sumner begeisterte, als Schlagzeuger engagiert.[16] Bis zum Ende von Joy Division sollte die Band in dieser Konstellation fortbestehen. Das zweite Konzert mit Morris am 14. Sep. 1977 im Rock Garden in Middlesbrough wurde vom Konzertveranstalter Bob Last aufgezeichnet und später als einziges Live-Bootleg von Warsaw zu einem begehrten Sammlerstück.[11] Der nächste Auftritt fand im Rahmen des Abschiedsfestivals des Electric Circus statt, welches Virgin Records dokumentierten. Warsaw eröffneten den zweiten Tag des zweitägigen Festivals. Durch eine Panne des Aufnahmewagens wurde nur At A Later Day aufgenommen. Der Auftritt begann damit, dass Sumner zu Curtis Mikrofon ging und „Ihr alle habt Rudolf Hess vergessen.“ (Sumner nach Hook)[17] Ein Teil der Festivalaufnahmen wurden als 10" Single Short Circuit: Live at the Electric Circus am 16. Juni 1978 veröffentlicht. Da Warsaw sich seit zu diesem Zeitpunkt bereits umbenannt hatten, wurden sie als Joy Division auf der Kompilation geführt.[18]

Trotz langsam steigender Popularität als Liveband hatte die Band laut Hook „langsam die Schnauze voll davon […] nicht weiterzukommen[.]“ (Peter Hook)[19] Besonders Curtis litt unter dem Stillstand der Band. Während er als Manager der Band agierte verschaffte er der Band die Möglichkeit für 600 £ 1000 Singles pressen zu lassen und nahm einen Kredit auf um die Summe aufzubringen. Die Band nahm am 14. Dezember 1977 No Love Lost, Leaders of Men, Failures und Warsaw auf und veröffentlichte alle vier Stücke als 7"-EP am 03. Juni 1978 als An Ideal for Living unter dem Namen Joy Division.[20] Nach den Aufnahmen und noch bevor Sumner ein Cover entworfen hatte, beschloss die Band ihren Namen erneut zu ändern. In der Zwischenzeit hatte die Londoner Punkband Warsaw Pact mit einer in 24 Stunden aufgenommenen, produzierten und veröffentlichten Platte Needle Time für Schlagzeilen gesorgt hatte, was zu häufigen Verwechslungen führte und es der Band unter dem Namen Warsaw erschwerte Auftrittsmöglichkeiten zu erhalten. Nach längeren Diskussionen um den Namen vollzogen sie den Wechsel hin zu Joy Division.[21] Am 31. Dezember 1977 gab die Band im The Swingin’ Apple in Liverpool ihr letztes Konzert unter dem Namen Warsaw.[11]

Anfänge als Joy Division[Bearbeiten]

Nach ihrer Umbenennung in Joy Division trat die Band am 25. Januar 1978 zum ersten Mal unter neuem Namen auf. Das Konzert eskalierte in einer Massenschlägerei, nachdem einige der erschienenen Freunde Hooks untereinander in Streit gerieten und sich vor der Bühne schlugen. Nach der eingreifenden Räumung durch die Türsteher spielten Joy Division das Konzert vor einem leeren Saal zu En­de. In den darauf folgenden zwei Monaten hatten Joy Division keinen Auftritt, was die Musiker frustierte.[22]

Am 14. April 1978 fand die Stiff-Test/Chiswick-Challenge im Rafters in Manchester statt. Eine vielzahl lokaler Bands wollte den Talentwettbewerb nutzen um bei den veranstaltenden Plattenfirmen unter Vertrag zu kommen. Von den zwölf anwesenden Bands, spielten elf. Joy Division, welche zuvor das Kunstprojekt The Negative, von Paul Morley und Kevin Cummins von der Bühne gezerrt hatte spielten als um 2:20 in der Nacht als letztes, obwohl sie sich darum bemüht hatten einen frühen Auftrittszeitpunkt zu erhalten. Der späte Auftrittszeitpunkt und der Konflikt mit The Negative bedingte eine aggressive Grundstimmung der Band. Curtis betrank sich über den Abend und griff Tony Wilson verbal an, da Joy Division bisher zu keinem Auftritt in seiner Fernsehsendung So it Goes eingeladen waren. Wilson sagte Curtis zu Joy Division in naher Zukunft auftreten zu lassen. Konnte sein Wort jedoch nicht halten, da So it Goes bald darauf eingestellt wurde.[23] Der Auftritt wurde von Paul Morley im NME positiv besprochen, während er von Mick Wall im Sounds als Iggy-Pop-Imitation abgehandelt wurde und beide veranstaltenden Plattenfirmen reagierten nicht auf ihren Auftritt. Allerdings wurden Tony Wilson und Rob Gretton auf Joy Division aufmerksam. Noch bevor Wilson oder Gretton die Band kontaktierten arrangierte Curtis einen Vertrag mit RCA Records. Curtis jobbte nebenberuflich in dem Plattenladen Rare Records nahe den Büros des Labels und knüpfte Kontakte zu Mitarbeitern wie dem Manager Derek Brandwood. Als Brandwood von American Swan Records angefragt wurde eine Punkband zu finden, die eine Coverversion des Northern-Soul-Stücks Keep on Keepin’ On einspielt, bot Brandwood Joy Division einen Vertrag an. Als Bedingung für eine Albumproduktion erwarteten RCA Records eine Punkversion des N.-F.-Porter-Songs. Die Studioaufnahmen fanden am 03. und 04. Mai 1978 in den Arrow Studios in Manchester statt. Die Band nahm elf Stücke für ein Debütalbum mit John Anderson auf, darunter frühere Versionen von Shadowplay und Transmission. Allerdings waren die Musiker unzufrieden mit dem Ergebnis, die Produktion war von Unstimmigkeiten zwischen Produktionsteam und Musikern geprägt, besonders die eingesetzten Synthesizer und der Vorschlag einen Frauenchor in Ice Age einzusetzen wurde im Nachhinein Öffentlich kritisiert. Rob Gretton kaufte später die Rechte und Masterbänder an den Aufnahmen und verhinderte eine offizielle Veröffentlichung. Dennoch kursiert eine Vielzahl an unterschiedlichen Bootlegs der Aufnahme, unter anderem auch mit Aufnahmen des Warsaw-Demobands.[24]

Wenige Tage nach den Aufnahmen kontaktierte Rob Gretton Sumner und schlug diesem vor, das Management der Band zu übernehmen. Sumner lud Gretton zur Probe ein, wo die Band nach einem kurzen Kennenlerngespräch das Angebot annahm. Grettons erste Handlungen als Manager bestanden darin die Masterbänder der Single zu kaufen und die Single als 12"-Maxisingle mit verändertem Artwork aufzulegen, Curtis Kredit für die Aufnahmen auszulösen und RCA-Records die Masterbänder der Albumaufnahme abzukaufen um eine Veröffentlichung, gegen den Willen der Band zu verhindern. Die bereits gepressten 7"-Singles wiesen aufgrund der engen Pressung eine schlechte Klangqualität aus.[25] Die 7"-Single erschien im Selbstverlag. Der Restbestand der Single wurde am 03. Juni und als 12"-Maxisingle mit einem verändertem Covermotiv am 10. Oktober 1978 veröffentlicht.[25] Eine Woche nach der 7"-Single erschien der The-Short-Circuit-Sampler von Virgin Records.[26]

Steigende Popularität[Bearbeiten]

Im Januar 1979 folgten mit Digital und Glass zwei Lieder auf dem Sampler A Factory Sample der neugegründeten Plattenfirma Factory Records. Dies war ihre erste Zusammenarbeit mit ihrem Produzenten Martin Hannett, der Factory Records mitbegründet hatte. Zwischen Mitte 1978 und Anfang 1979 hatte sich die Band zu regionaler Bekanntheit gespielt, einen Auftritt in London absolviert und die Titelseite des NME geziert. Außerdem wurden für ein Unterlabel von Warner Brothers (Genetic Records) vier Demo-Tracks eingespielt, die jedoch erst auf der Compilation Heart and Soul (1997) zu finden sind. Am 31. Januar 1979 wurde die erste Peel Session mit vier Tracks aufgenommen und auf BBC Radio 1 ausgestrahlt.

Anfang des Jahres wurde die bei Ian Curtis diagnostizierte Epilepsie zum ständigen Problem für die Band, da die Krankheit sich auch bei Konzerten zeigte. Doch insbesondere ihre eindrucksvollen Live-Shows und die charismatische Bühnenpräsenz von Ian Curtis sorgten für den Ruf von Joy Division in der Szene in und um Manchester. Einige der Konzerte waren von Prügeleien im Publikum begleitet.

Mit ihrem auf Factory Records erschienenen Album Unknown Pleasures, das im Juni 1979 veröffentlicht wurde, wandten sich Joy Division musikalisch endgültig vom Punk ab. Das Album wurde von Martin Hannett produziert. Das Design übernahm Peter Saville, der fast alle Plattencover von Joy Division und New Order in einem sachlich-minimalistischen Stil entworfen hat. Viele Fotografien der Band stammten von Anton Corbijn. Im Gegensatz zur anfangs strikt ablehnenden Haltung der Musiker gegen Synthesizer wurden in einigen Songs dieses ersten offiziellen Albums elektronische Klänge integriert. Bis heute gilt unter Musikkritikern Unknown Pleasures als Meilenstein der Rockmusik.

Der größte Teil des Jahres 1979 verging mit gut 70 Konzerten, die mit einer einzigen Ausnahme (Paris) in Großbritannien stattfanden, die meisten davon in Manchester und Umgebung. Außerdem erschien die Single Transmission, die zweite Peel Session wurde aufgenommen und gesendet, und die Band trat mit zwei Songs, Transmission und She’s Lost Control, im Fernsehen auf BBC 2 auf.

Im Januar 1980 brach die Band zu einer einmonatigen Europatour auf, mit Konzerten in den Niederlanden, Belgien und Deutschland (am 15. Januar 1980 im Basement, Köln vor 150 Zuschauern und im Kantkino in Berlin[27]). Im März des Jahres veröffentlichten sie die Single Licht und Blindheit mit den Songs Atmosphere und Dead Souls, im April die Single Love Will Tear Us Apart. Diese blieb – wie alle vorausgehenden Veröffentlichungen – zunächst ohne nennenswerten kommerziellen Erfolg. Ebenfalls im März fanden in den Londoner Britannia Row Studios die Aufnahmen für das wiederum von Martin Hannett produzierte und von Peter Saville gestaltete zweite Album Closer statt. Außerdem wurde für den Frühsommer eine Amerika-Tour geplant.

Überraschendes Ende[Bearbeiten]

Ian Curtis' Grabstätte

Das Ende von Joy Division kam abrupt, als sich Ian Curtis im Mai 1980, zwei Tage vor der geplanten ersten Amerika-Tour, in seinem Haus in Macclesfield bei Manchester erhängte. Motive für seine Tat kann man in seiner Krankheit oder auch im persönlichen Umfeld vermuten. Die Epilepsie war in den vergangenen Wochen verstärkt aufgetreten, die Anfälle wurden zudem bei Konzerten oft als besondere Einlage fehlinterpretiert. Curtis litt zunehmend auch am Druck, mit Joy Division praktisch allein Factory Records am Leben erhalten zu müssen. Darüber hinaus hatte er sich von seiner Frau, mit der er eine damals einjährige Tochter (Natalie) hatte, offenbar entfremdet, unterhielt mit der Journalistin Annik Honoré eine sehr enge Beziehung, wollte sich aber unter keinen Umständen scheiden lassen.

Die Single Love Will Tear Us Apart wurde nach Curtis’ Tod, im Juni 1980, erneut veröffentlicht. Sie ist das bekannteste Beispiel für die musikalische Ausdruckskraft von Joy Division. Im Juli 1980 wurde die LP Closer veröffentlicht. Die ursprünglich für Mai 1980 geplante Veröffentlichung verzögerte sich und so erschien Closer nach Curtis’ Tod. Das Album wurde ein beachtlicher kommerzieller Erfolg und wird wegen seiner stilistischen Vielfalt und reiferen Spieltechnik meist als Höhepunkt des Schaffens von Joy Division gefeiert.

Die Restmitglieder mit Albrecht als Sänger, der sich nun Sumner nannte, versuchten im Anschluss in der Neuformierung New Order noch kurze Zeit den für Curtis typischen tiefen Gesangsstil zu imitieren (unter anderem auf dem nachfolgenden New-Order-Singlealbum Ceremony), lösten sich aber bald von dem für Joy Division typischen Sound und fanden, nun ergänzt durch die Gitarristin und Keyboarderin Gillian Gilbert, zu ihrem eigenen, mehr von Synthesizern bestimmten Stil.

Werk und Wirkung[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
Closer
  UK 6 26.07.1980 (8 Wo.) [28]
Unknown Pleasures
  UK 71 30.08.1980 (1 Wo.) [28]
Still
  UK 5 17.10.1981 (12 Wo.) [28]
Substance 1977-1980
  UK 7 23.07.1988 (8 Wo.) [28]
  US 146 17.09.1988 (8 Wo.) [29]
Permanent 1995
  UK 16 01.07.1995 (3 Wo.) [28]
Heart & Soul
  UK 70 07.02.1998 (1 Wo.) [28]
The Best Of
  UK 63 05.04.2008 (2 Wo.) [28]
Singles
Love Will Tear Us Apart
  UK 13 28.06.1980 (25 Wo.) [28]
Atmosphere
  UK 34 18.06.1988 (5 Wo.) [28]

Stil[Bearbeiten]

Der populäre Klang von Joy Division entwickelte sich erst über die aktive Zeit der Band. Die ersten Konzerte, sowie die Demoaufnahme als Warsaw ordnen sich noch verstärkt dem Punkrock unter. Das frühe Warsaw-Lied You’re No Good for Me beschrieb Hook als schlechte Kopie der Buzzcocks.[15] Die Band spielte vornehmlich schnelle Songs zu welchen Curtis schrie. Seinen später prägenden Bariton hatte er zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausreichend entwickeln können.[30] Zu dem bekannten Gesangsstil der Band kam Curtis erst als die Band im Big Alex einer Lagerhalle, in welcher „zwölf Bands gleichzeitig übten[…]. Um dagegenhalten zu können, musste sich Ian die WEM-PA kaufen.“ (Hook)[31] Nachdem Curtis in den leistungsstärkeren Verstärker investiert hatte, hatte er die Möglichkeit singend und sprechend die Lautstärker der Musik gleichzeitig probender Bands zu übertönen sowie die Lautstärke der eigenen Band zu halten. Während einer Probe probierte Terry Mason seine Gitarre an Curtis Verstärker anzuschließen, da ihm kein Verstärker zur Verfügung stand und Curtis zu diesem Zeitpunkt nicht sang. Der Verstärker verzerrte den Gitarrenklang, woraufhin Sumner den Verstärker nutzte und die helle Verzerrung zum Teil des Klangs der Band wurde.[32] Mit Morris Zugang zur Band fand sich die Grundform des bandeigenen Klangs. Hook beschreibt Morris’ Schlagzeugspiel als Kraftvoll und Strukturiert. Während andere Schlagzeuger einfach „hämmern“, „spielte“ Morris auf dem Instrument. „Man merkte, dass er in einem Jazz-Trio gespielt hatte, weil es war, als ob er irgendwie das Gefühl und die Komplexität vom Jazz mit der Kraft und Energie von Rock und Punk verband.“ (Hook)[33] Sumner beschrieb Morris Schlagzeugspiel als passiv. Morris reagierte und folgte so dem Rhythmus der Band während Hook die Melodieführung der Stücke übernahm und er selbst eher Rhythmen und Akkorde spielte.[1] Laut Hook bedingte Sumners spielerische Sparsamkeit einen Teil der Besonderheit von Joy Division.[34] Während Sumner gelegentlich von Außenstehenden die Rolle des musikalischen Bandkopfes zugeschrieben wird,[35] bezeichnete Hook Curtis als denjenigen, der den Klang der Band definierte.[36] Jedoch wurden der Klang der Gitarre und des Bass ebenso wie Curtis Gesang durch technische Anforderungen mitgeprägt. Der von Sumner genutzte Verstärker erreichte die von ihm angestrebte Verzerrung nur, wenn dieser sehr laut spielte,[1] woraufhin Hook sich einen neuen Lautsprecher für seinen Sound-City-Verstärker zulegte. Der gebrauchte Celestion-Lautsprecher harmonierte allerdings nicht bei tiefen Tönen mit dem Verstärker, weshalb Hook, der sich weigerte einer Gitarrenmelodie zu folgen, sich im Proberaum auf hohe Töne reduzierte. Die neue Konstellation griff Curtis auf und wies die Musiker an. Hook sollte hohe Töne spielen, Sumner Barrégriffe und Morris „Dschungeltrommeln“.[36]

Simon Reynolds beschreibt die Wirkung der frühen Band als, „in den Ohren der meisten Zeitgenossen wie eine vom Punk beeinflusste Hardrockband[.]“ (Simon Reynolds) Es ließe sich jedoch eine „metallisch schimmernde Andersartigkeit“ heraushören. Ein Bezug welchen Reynolds sowohl wörtlich, als auch im Sinn des Metal von Black Sabbath herstellt. So vergleicht er das Lied Digital mit Paranoid, sieht jedoch in der Musik und in den Texten von Joy Division andere „weniger plump[e]“ Bezugspunkte, gegenüber dem Metal.[37] Die Abkehr der Band vom Punk führt Hook ebenso wie die von dem Namen Stiff Kittens unter anderem auf Ausschreitungen während und nach dem letzten Manchester-Konzert der Sex Pistols zurück.

„Wenn die Fußballfans auftauchen –die Arschlöcher die nur spucken und Flaschen schmeißen wollen –, ist es Zeit, weiterzugehen, und Leute wie die Buzzcocks und dann wir, Magazine, The Fall und Cabaret Voltaire fanden schließlich einen Weg vorwärts.“

– Peter Hook: Unknown Pleasures[30]

Nach Jon Savage spielten Joy Division keinen Punk, wurden jedoch direkt von der Energie des Punk inspiriert.[38] Reynolds verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass die Originalität der Band deutlich wurde, als sie das Tempo reduzierte. „Abzüglich des schnellen, verzerrten Punksounds klang die Musik karg und schlicht. Hooks Bass transportiert die Melodie, Sumners Gitarre lässt Lücken, statt den Mix mit dichten Riffs aufzufüllen, und das Schlagzeug von Steve Morris scheint den Rand eines Kraters nachzuzeichnen. Curtis sing von einem ‚einsamen Ort‘ im Zentrum dieser leeren Fläche aus[Sic!].“ (Reynolds)[39] Heinze schreibt der Band eine „innovative Stilrichtung, die das schwermütige und deprimierende Lebensgefühl einer ganzen Generation zum Ausdruck brachte“ zu. Die Musik sei eine eigenwillige Mischung aus metallenen, monotonen und düsteren Klanglandschaften, die durch die hypnotische Stimme ihres Sängers […] getragen wurden.[40] Heinze bezeichnet die Band als eine der maßgebenden Post-Punk-Bands und nennt derweil die später rückwirkenden Kultur- und Genrezuordnungen als der „Herkunft und Geschichte der Band keineswegs gerecht“ werdend.[40] Dennoch wird die Band zu den wichtigsten Vorreitern des Gothic Rock gezählt.[7]

Einfluss[Bearbeiten]

Bauhaus, hier bei einem Auftritt 2006, stehen laut Reynolds in der direkten Tradition von Joy Division

Die Musik von Joy Division nimmt bis heute einen bedeutenden Platz in der Geschichte der Pop- und Rockmusik ein und beeinflusste etliche andere Bands. Dave Thompson nennt die Band eine der meistbeachteten und einflussreichsten Bands ihrer Zeit.[41]

Der Band wird nachhaltiger Einfluss auf die Entstehung des New Wave, Cold Wave, Gothic Rock und Dark Wave zugesprochen.[41] Dabei wurde der Stil der Band häufig im Kontext dieser Musikgenre adaptiert. Dennoch gilt Joy Division als ein von diesen Genrebereichen unabhängiges „singuläres Phänomen“.[40] Simon Reynolds sieht die Bands des frühen Gothic zum Teil in der direkten Nachfolge der Band.[42] Insbesondere Ian Curtis’ Gesang und Peter Hooks Bassspiel flossen anhaltend in den Klang vieler Interpreten des Gothic ein.[43] In Frankreich legten die Alben von Joy Division den Grundstein für die Cold-Wave-Bewegung, aus der Anfang der 1980er zahlreiche Bands hervorgingen. Ebenso im deutschsprachigen Raum übte die Band großen Einfluss aus und prägt die frühe Post-Punk-Bewegung.[44]

Die Band gilt darüber hinaus als Inspirationsquelle für ungezählte weitere Musikgruppen. Ihr wird unter anderem Einfluss auf Moby, Depeche Mode, U2, The Chemical Brothers, The Cure, Swans, Nine Inch Nails, Nirvana oder The Rapture zugeschrieben.[45][46] Neben zahlreichen weiteren Interpreten nahm Joy Division Anfang der 2000er Jahre Einfluss auf eine Reihe neuer Post-Punk-Bands, die sich „in ihren äußerlichen Ausdrucks- und Kleidungsformen unübersehbar auf sie“ bezogen. Besonders hervorgehoben wurden hier Interpol, Editors und The National.[47] Viele der seit Mitte der 1990er Jahre aktiven Post-Rock-Bands, vor allem Mogwai, geben Joy Division als eine ihrer maßgeblichen musikalischen Inspirationsquellen an.[48]

Auch beziehen sich Bands des Post-Metals wie Neurosis[49], Year of No Light[50], Cult of Luna[51] Dirge[52] und Tephra[53] auf Joy Divison. Ebenso ist der Einfluss von Joy Division bei Bands aus dem Black-Metal-Umfeld, wie Joyless[54], Circle of Ouroborus[55] oder Lifelover[55][56] auszumachen.

Namen[Bearbeiten]

Der Band wurde als erstes der Name Stiff Kittens zugeschrieben. Dieser entsprang dem Vorschlag des Managers der Buzzcocks Richard Boon.[57] Kurz nach Curtis einstieg empfanden die Bandmitglieder den Namen jedoch als „zu sehr ‹Cartoon Punk›“ (Peter Hook) und suchten nach einem anderen Namen.[58] Laut Hook fiel die Entscheidung für den Namen Warsaw der Band leicht, „viel einfacher als alle Namenswechsel die noch folgen sollten.“ Die Band wählte den Namen, da er „kalt und hart klang.“ Als Alternative hätte lediglich Berlin zur Wahl gestanden, jedoch bedingte das Stück Warsawa von David Bowies Album Low letztendlich die Entscheidung, da alle Musiker der Band dieses Stück mochten.[8] Nachdem Warsaw Pact im November 1977 ihr Album Needle Time in Rekordzeit veröffentlicht hatten, erlangte die Band kurzfristig ausreichend Ruhm um ungewollt Warsaw die Möglichkeiten zu Konzertbuchungen zu nehmen. Die Band wurde stetig verwechselt und stieß nach der Aufklärung auf Ablehnung als potentielle Liveband. Die Mitglieder beschlossen daraufhin ihren Namen erneut zu ändern und wählten Joy Division in Anlehnung an den Roman The House of Dolls von Yehiel Feiner, welches auf deutsch als Höllenfahrt (Gerlingen, 1980), Das Haus der Puppen (Paris, 1960; München, 1995), Nazi-Puppenhaus und „Freuden-Abteilung!“ (Paris, 1960) erschien.[21] Der Vorschlag ging von Ian Curtis aus. Er hatte das Buch gelesen, Auszüge daraus im Stück No Love Lost genutzt und es den anderen Bandmitgliedern zu lesen gegeben. Als Alternative standen unter anderem Slaves of Venus und Boys in Bondage zur Wahl. Joy Division war der Name, welcher Gruppen jüdischer Frauen gegeben wurde, „die in Konzentrationslagern den Nazi-Soldaten sexuell zur Verfügung stehen mussten.“ (Peter Hook)[59] Hook und Morris hoben die Identifikation mit den Opfern des Regimes als prägend für die Namensgebung hervor.[39][59]

„Es waren die Unterdrückten, nicht die Unterdrücker. Was auf eine punkige, ‹No Future›-Art genau das war, was wir mit dem Namen ausdrücken wollten. Es war ein bisschen wie Slaves of Venus, nur nicht so scheiße.“

– Peter Hook[59]

Kontroversen[Bearbeiten]

Für die Rückseite der An-Ideal-for-Living-Single adaptierte Sumner den Jungen im Vordergrund und den SS-Mann Josef Blösche mit MP im Anschlag, einer Fotografie aus dem Stroop-Bericht

Ähnlich wie die Industrial-Gruppe Throbbing Gristle, welche zu den Einflüssen und Freunden von Joy Division zählte,[60] wurde auf Plattencovern und in Booklets (An Ideal for Living) sowie bei Konzerten mit Nazi-Ästhetik oder ähnlichen Designs ‚experimentiert‘. Die An-Ideal-for-Living-7"-Single erschien ursprünglich mit einem, von Sumner gezeichneten und von einem Hitlerjugendplakat adaptiertem, Hitlerjungen als Covermotiv im Selbstverlag. Der Restbestand der Single wurde am 03. Juni veröffentlicht. Am 10. Oktober 1978 wurde die Single erneut aufgelegt, diesmal als 12"-Maxisingle mit einem Baugerüst als Covermotiv. Rob Gretton veranlasste die Änderung der Gestaltung um sich vom Nazi-Image der Band zu lösen.[22] Noch im Juni wurde die An Ideal for Living im Sounds unter dem Titel „Nicht noch so ein Faschismus-aus-Spaß-und-Profitgier-Mob.“ (Sounds)[34] besprochen Am 09. Juni 1978, eine Woche nach der 7"-Single erschien der The-Short-Circuit-Sampler von Virgin Records, auf welchem Sumners Heß-Ruf vor der Aufnahme von At a Later Date zu hören ist.[26] Auch der dem Roman House of Dolls entlehnte Name Joy Division, nach einer Prostituierten-Riege in einem deutschen Konzentrationslager, bedingte Vorwürfe wegen einer angeblichen geistigen Nähe zum Nationalsozialismus.[61] Auch der für englische Ohren sehr harte Klang von Bernard Sumners deutschem Pseudonym Albrecht trug zu Diskussionen um die politische Ausrichtung bei. Auch, dass frühe Lieder wie Walked in Line den Faschismus unmittelbar thematisierten trug zu den Kontroversen um die Band bei.[62] Auf der Tonspur ihres ersten Videos befindet sich die Rede des Polizeichefs von Manchester, in der er die Einrichtung von Arbeitslagern für die vielen Arbeitslosen der Stadt fordert. Daran schließen sich gebrüllte Nazi-Parolen deutscher SS-Leute an. Diese Elemente, wie auch der Name Warsaw, werden heute meist als bitter-sarkastischer Kommentar zu Militarismus und Gewaltherrschaft interpretiert. Auch der Titel der ersten Single An Ideal for Living weckte entsprechende Assoziationen. Derweil erklärt Hook die Nazi-Ästhetik als Teil einer Faszination und allgemeinen Fixierung auf den Krieg, die zuvor schon durch Sex Pistols, Siouxsie and the Banshees und Throbbing Gristle provozierend aufgegriffen wurde.[61]

Neuen Auftrieb für Gerüchte um die politischen Positionen der Bandmitglieder gab es, als sich die verbliebenen Musiker den neuen Namen New Order gaben, die englische Bezeichnung für Hitlers Neue Weltordnung. Der Name kann aber auch schlicht als „Neue Ordnung“ oder „Neue Richtung“ interpretiert und auf die musikalische Wandlung nach Curtis’ Tod bezogen werden.

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

Singles, EP’s[Bearbeiten]

  • 1978: An Ideal for Living (Enigma Records: 7″-EP)
  • 1978: An Ideal for Living (Anonymous Records: 12″-EP)
  • 1979: Transmission (Factory Records: 7″-Singles)
  • 1980: Licht und Blindheit (Sordide Sentimental: 7″-EP)
  • 1980: Atmosphere (Factory Records: 7″-Single, US)
  • 1980: Komakino (Factory Records: 7″-Single)
  • 1980: Love Will Tear Us Apart (Factory Records: 7″-Single)
  • 1980: Atmosphere / She’s Lost Control (Factory Records: 7"-Single, UK)
  • 1988: Atmosphere (Factory Records: 7″-Single)
  • 2007: She’s Lost Control / Dead Souls (WEA UK: 7″-Single)

Samplerbeiträge[Bearbeiten]

  • 1978: Short Circuit: Live at the Electric Circus (Virgin Records 10″-Single, Beitrag:At a Later Date)
  • 1978: A Factory Sample (Factory Records 2x7″-Single, Beitrag: Digital, Glass)
  • 1979: Earcom 2: Contradiction (Fast Product 12″-EP, Beitrag: Autosuggestion, From Safety to Where…?)

Kompilationen[Bearbeiten]

  • 1981: Still (Factory Records: Doppel-LP, CD, MC)
  • 1988: Substance 1977–1980 (Factory Records: LP, MC, CD)
  • 1995: Permanent (London Records: Doppel-LP, CD, MC)
  • 1997: Heart and Soul (London Records: 4 CD Box-Set)
  • 2007: Martin Hannett’s Personal Mixes (Interstate Records Doppel-LP, CD)
  • 2007: Let the Movie Begin (Interstate Records, Doppel-LP, CD)
  • 2007: Joy Division (Universal Music Group, Doppel-CD. Bonus-Tribut-CD)
  • 2008: The Best Of (London Records, Rhino Entertainment: CD, Doppel-CD)
  • 2010: +- (Singles 1978–80) (London Records, Rhino Entertainment: 10x7" Singles, 10x7" Singles + Doppel-CD)
  • 2011: Total: From Joy Division to New Order (London Records, WEA UK: 10x7″ Singles, 10x7″ Singles + Doppel-CD)
  • 2015: Many Faces of Joy Division (Music Brokers: Dreifach-CD. Bonus-CD’s: Peter Hook and The Light: Unknown Pleasures und Tribut-CD)

Live[Bearbeiten]

  • 1986: The Peel Sessions (Strange Fruit Records: 12″-EP, Aufnahmen vom 31. Januar 1979)
  • 1987: The Peel Sessions (Strange Fruit Records: 12″-EP, Aufnahmen vom 26. November 1979)
  • 1990: The Peel Sessions (Strange Fruit Records: LP, CD, Aufnahmen vom 31. Januar und 26. November)
  • 1999 Preston Warehouse 28. February 1980 (NMC Music: LP, CD)
  • 2000: The Complete BBC Recordings (Strange Fruit Records: CD, Aufnahmen der Peel Sessions, des Fernsehauftritts bei Something Else vom 01. September 1979 und eines Radiointerviews mit BBC Radio 1)
  • 2001: Les Bains Douches 18. December 1979 (NMC Music: LP, CD)
  • 2001: Fractured (NMC Music: Doppel-CD)
  • 2004: Re-fractured Box (NMC Music: Dreifach-CD)

Video[Bearbeiten]

  • 1982: Here Are The Young Men (Factory Records: VHS)

Ergänzte Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • 2007: Unknown Pleasures (Collector’s Edition) mit Live At Factory Manchester (WEA UK: Doppel-CD. Bonus-CD: Liveaufnahme vom 13 Juli 1979)
  • 2007: Closer (Collector’s Edition) mit Live At University of London Union (WEA UK: Doppel-CD. Bonus-CD: Liveaufnahme vom 08. Februar 1980)
  • 2007: Still (Collector’s Edition) mit Live At High Wycombe (WEA UK: Doppel-CD. Bonus-CD: Liveaufnahme vom 20. Februar 1980)

Literatur[Bearbeiten]

  • Horst Puschmann: Joy Division – INsideOUT. Sonnentanz-Verlag Roland Kron, Augsburg 1992, ISBN 3-926794-09-7.
  • Deborah Curtis: Aus der Ferne… – Ian Curtis und Joy Division. Die Gestalten Verlag, Berlin 1996, ISBN 3-931126-02-1.
    • deutsch: Übersetzung von dies.: Touching From a Distance – Ian Curtis & Joy Division. Faber & Faber, London 1995.
  • Mick Middles: From Joy Division to New Order: The True Story of Anthony H. Wilson and Factory Records. Virgin Books, 2002, ISBN 0-7535-0638-6. (englisch)
  • Mick Middles, Lindsay Reade: Torn Apart. The Life of Ian Curtis. Omnibus Press, 2007, ISBN 978-1-84609-754-6. (englisch)
  • Peter Hook: Unknown Pleasures - Die Joy Division Story, Metrolit 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7

Film[Bearbeiten]

  • 24 Hour Party People (Großbritannien/Frankreich/Niederlande, 2002, Regie Michael Winterbottom)
  • Der niederländische Fotograf und Filmemacher Anton Corbijn veröffentlichte 2007 den Film Control über Joy Division und Ian Curtis als Verfilmung der Biografie Touching From a Distance von Deborah Curtis (dt. Übersetzung Aus der Ferne).
  • Anfang November 2007 hatte ein zweiter Film seine Premiere, der sich mit Joy Division befasst. Der von anderen Dokumentarfilmen (Radiohead) bekannte Regisseur Grant Gee sieht seinen Film als Ergänzung zu Control. Die Filme haben insofern miteinander zu tun, als die Arbeit an Control für Gee den Anlass gab, auf die Bandmitglieder mit der Absicht zuzugehen, dass diese nun (endlich) ihr jahrzehntelanges Schweigen brechen sollten. Gees Film heißt schlicht Joy Division.[63]
  • Auftritte in B-Movie: Lust & Sound in West-Berlin 1979-1989 (2015), eine Dokumentation mit Mark Reeder, Jörg A. Hoppe, Klaus Maeck, Heiko Lange und Alexander von Sturmfeder

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b c  Jon Savage: Joy Division: Someone Take These Dreams Away. In: Rock Mojo. 7/1994, 1994.
  2.  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Ist das eine Bassgitarre?, S. 60ff.
  3.  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Er war bloß ein Junge mit «Hate» hinten auf seiner Jacke, S. 67.
  4.  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Er war einer von uns, S. 71.
  5. a b c  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Er war bloß ein Junge mit «Hate» hinten auf seiner Jacke, S. 68f.
  6. Shelly Guild: MANCHESTER - SO MUCH TO ANSWER FOR RICHARD KEDZIOR CHATS ABOUT THE EARLY PUNK SCENE - INTERVIEW BY SHELLEY. Mudkiss Fanzine, abgerufen am 22. Juli 2015.
  7. a b c  Dave Thompson: Schattenwelt. Helden und Legenden des Gothic Rock. Hannibal Verlag, Höfen 2004, ISBN 3-85445-236-5, Erinnert ihr euch an Rudolf Hess?, S. 56.
  8. a b  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Es gibt nichts, das weniger zu uns passte, als eine Schlacht mit nassen Handtüchern, S. 77.
  9.  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Es gibt nichts, das weniger zu uns passte, als eine Schlacht mit nassen Handtüchern, S. 77ff.
  10. a b  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Abgesehen davon, dass man ab und zu einen Pint-Becher in die Fresse bekam, war es ein gutes Konzert, S. 95.
  11. a b c  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Chronik 2, S. 111ff.
  12.  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Er war einer von uns, S. 82.
  13. a b  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Diese Arschlöcher zeigten uns den Stinkefinger, S. 83ff.
  14. a b  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Diese Arschlöcher zeigten uns den Stinkefinger, S. 87.
  15. a b  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Diese Arschlöcher zeigten uns den Stinkefinger, S. 86.
  16.  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Diese Arschlöcher zeigten uns den Stinkefinger, S. 88.
  17.  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Abgesehen davon, dass man ab und zu einen Pint-Becher in die Fresse bekam, war es ein gutes Konzert, S. 92f.
  18.  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Abgesehen davon, dass man ab und zu einen Pint-Becher in die Fresse bekam, war es ein gutes Konzert, S. 94f.
  19.  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Sogar die beschissenen waren ziemlich gut, S. 96.
  20.  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Sogar die beschissenen waren ziemlich gut, S. 96f.
  21. a b  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Ich habe ihm genau erklärt, wo er sich seine Vibratoren hinstecken kann, S. 102f.
  22. a b  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Prolog, S. 13ff.
  23.  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, es war wie X Factor für Punks, S. 124ff.
  24.  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, es war wie X Factor für Punks, S. 126ff.
  25. a b  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Wir müssen das Nazi-Artwork loswerden, S. 130.
  26. a b  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Chronik 3, S. 157ff.
  27. Michael Kloft: Zwischenreich des Post-Punk. einestages/Spiegel Online, 14. Januar 2010, abgerufen am 6. August 2010.
  28. a b c d e f g h i chartstats.com - Joy Division
  29. Joy Division Chart History. Billboard, abgerufen am 20. Juli 2014.
  30. a b  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Er war bloß ein Junge mit «Hate» hinten auf seiner Jacke, S. 70.
  31.  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Er war bloß ein Junge mit «Hate» hinten auf seiner Jacke, S. 73.
  32.  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Er war bloß ein Junge mit «Hate» hinten auf seiner Jacke, S. 72f.
  33.  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Diese Arschlöcher zeigten uns den Stinkefinger, S. 73.
  34. a b  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Ich habe ihm genau erklärt, wo er sich seine Vibratoren hinstecken soll, S. 105.
  35. Paul Lester: It felt like someone had ripped out my heart. The Guardian, abgerufen am 31. Juli 2015.
  36. a b  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Ich habe ihm genau erklärt, wo er sich seine Vibratoren hinstecken soll, S. 106.
  37.  Simon Reynolds: Rip It Up And Start Again. Hannibal-Verlag, München 2007, ISBN 978-3-85445-270-6, Just Step Sideways, S. 200.
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  39. a b  Simon Reynolds: Rip It Up And Start Again. Hannibal-Verlag, München 2007, ISBN 978-3-85445-270-6, Just Step Sideways, S. 201.
  40. a b c  Carsten Heinze: Joy Division. In: Rock and Pop in the Movies 1. 1/2011, Nr. 1, 2011, ISSN tba, S. 158.
  41. a b  Dave Thompson: Alternative Rock. Third Ear − The Essential Listening Companion. Miller Freeman Books, 2000, ISBN 978-0-87930-607-6, Joy Division, S. 439-441.
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  43.  Simon Reynolds: Rip It Up And Start Again. Hannibal-Verlag, München 2007, ISBN 978-3-854452-70-6, Dark Things, S. 433.
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  46. Simon Reynolds: Music to Brood by, Desolate and Stark. NYTimes.com, abgerufen am 29. Juli 2015.
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  48. Joachim Hiller: Rock Action Heroes. Ox-Fanzine, abgerufen am 30. Juli 2015.
  49. Leah Sottile: "What Are We to the Stars?": Neurosis' Steve Von Till Gets Deep on the Majestic Splendor of Idaho. noisey.vice, abgerufen am 29. Juli 2015.
  50. Alexander Eitner: INTERVIEWS :: Mathieu, Johan & Pierre von Year Of No Light. metalnews, abgerufen am 29. Juli 2015.
  51. Evil Dr. Smith: Cult of Loonie Tunes. lordsofmetal.nl, abgerufen am 29. Juli 2015.
  52. Captain Chaos: DIRGE: Akustische Naturereignisse. Vampster, abgerufen am 30. Juli 2015.
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  58.  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Er war bloß ein Junge mit «Hate» hinten auf seiner Jacke, S. 70.
  59. a b c  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Prolog, S. 13.
  60.  Dave Thompson, Kirsten Borchardt: Schattenwelt – Helden und Legenden des Gothic Rock. Hannibal, 2004, ISBN 3-85445-236-5, S. 56.
  61. a b  Peter Hook: Unknown Pleasures. Metrolit, Köln 2013, ISBN 978-3-8493-0064-7, Ich habe ihm genau erklärt, wo er sich seine Vibratoren hinstecken soll, S. 104f.
  62.  Chris Weiss: Spiel mit dem Feuer. In: Musikexpress. Dez13, Nr. 696, 2013, ISSN 1618-5129, S. 41.
  63. Joy Division premieres @ Doc Fest. BBC, 20. November 2007, abgerufen am 6. August 2010 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten]