Joy Fawcett

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Joy Lynn Fawcett geborene Biefeld (* 8. Februar 1968 in Inglewood, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Fußballspielerin.

Karriere[Bearbeiten]

Fawcett gehört zusammen mit Mia Hamm, Julie Foudy, Brandi Chastain und Kristine Lilly zu den fünf US-amerikanischen Spielerinnen, die von der Weltmeisterschaft 1991 bis zu den Olympischen Spielen 2004 an den großen Erfolgen der US-Nationalmannschaft teilhatten (jeweils zwei Olympiasiege und zwei Weltmeisterschaftstitel). Sie brachte es auf insgesamt 239 Länderspiele, in denen sie 27 Tore schoss. Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, dass sie im Lauf ihrer Karriere dreifache Mutter wurde.

Fawcett, die auf der Position der Verteidigerin spielt, bestritt ihr erstes Länderspiel beim 2:0-Sieg am 3. August 1987 gegen China. Sie spielte während ihrer Collegezeit von 1987 bis 1990 für die University of California. 1991 wurde sie mit der Nationalmannschaft das erste Mal Weltmeister. 1996 gewann sie mit der US-Nationalmannschaft bei den Olympischen Spiele in Atlanta die Goldmedaille. 1999 wurde sie erneut mit der Nationalmannschaft Weltmeister. Fawcett schoss dabei im Viertelfinale den wichtigen Siegtreffer gegen Deutschland. 2001 gehörte sie zu den Gründerinnen und Mitbesitzerinnen der WUSA. Bis dahin hatte sie außerhalb der Nationalmannschaft nach der Collegezeit nur in Amateurmannschaften spielen können. Bei den Olympischen Spielen in Athen 2004 gewann sie mit ihrem Team die zweite olympische Goldmedaille.

Bei der Fan Celebration Tour, einer Serie mit zehn Freundschaftsspielen, beendete sie zusammen mit Hamm und Foudy ihre Karriere. Aufgrund einer Operation konnte sie jedoch an den Spielen nicht mitwirken, so dass das Finale von Athen ihr letztes Länderspiel war.

Erfolge mit der Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2013: Wahl in das All-Time Women's National Team Best XI [1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. U.S. Soccer Announces All-Time Women's National Team Best XI