Judengesetz

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Judengesetz ist die seit dem Mittelalter weitgehend übliche abkürzende Bezeichnung für die Gesetzgebung nicht-jüdischer Staaten in Europa betreffs der rechtlichen Stellung der Juden.

Von besonderer Bedeutung waren:

Nach dem Zweiten Weltkrieg bemühte man sich vor allem in Deutschland um Wiedergutmachung und Entschädigung gegenüber den Jüdischen Gemeinden wie beispielsweise mit dem Luxemburger Abkommen von 1952 sowie um die strafrechtliche Ahndung neuerlicher antisemitischer Bestrebungen.[8]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Peter C. A. Schels: Judengesetze Kleine Enzyklopädie des deutschen Mittelalters, Stand: 9. März 2015
  2. Julius H. Schoeps: Der lange Weg zum Staatsbürger. Das Emanzipationsedikt von 1812 verbesserte die Stellung der Juden in Preußen Jüdische Allgemeine, 8. März 2012
  3. Robert Schlickewitz: Die Bayerische Judengesetzgebung von 1813 15. April 2009
  4. Rolf Willmanns: Die Rechtsverhältnisse der Juden in Preußen (ohne Jahr)
  5. Judengesetze 1. April 1933 - 21. Dezember 1941
  6. Joseph Walk (Hg.): Das Sonderrecht für die Juden im NS-Staat. Eine Sammlung der gesetzlichen Maßnahmen und Richtlinien - Inhalt und Bedeutung. Heidelberg, Karlsruhe 1981
  7. Robert Strobel: Globke und die Judengesetze. Ein ZEIT-Interview mit dem Staatssekretär im Bundeskanzleramt Die Zeit, 17. Februar 1961
  8. Robert Strobei: Das umstrittene „Judengesetz“ Die Zeit, 11. Dezember 1959 zur Strafbarkeit wegen Volksverhetzung nach § 130 StGB