Judith Anderson

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Judith Anderson im Jahr 1934

Dame Judith Anderson, eigentlich Frances Margaret Anderson (* 10. Februar 1897 in Adelaide, South Australia; † 3. Januar 1992 in Santa Barbara, Kalifornien), war eine australische Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Judith Anderson, die bereits in Australien Schauspielerin wurde, ging 1918 nach New York, wo sie zunächst überwiegend als Bühnenschauspielerin tätig war. Sie spielte 1928 die Nina Leeds in Eugene O’Neills Strange Interlude und 1932 Lavinia in O’Neills Mourning Becomes Electra. Als Höhepunkte ihrer Bühnenlaufbahn gelten die Gertrude mit John Gielgud als Hamlet im Jahr 1936, die Lady Macbeth in der Londoner (1937) und New Yorker (1941) Produktion von Macbeth und die Titelrolle in Robinson Jeffers Medea im Jahr 1947.[1]

Andersen gelang das Kuriosum, für dieselbe Rolle (Lady Macbeth) in zwei verschiedenen Produktionen von Macbeth zwei Emmy Awards zu erhalten.

Die bedeutendsten Filmrollen in ihrer Karriere waren die Darstellung der krankhaft eifersüchtigen Mrs. Danvers in Alfred Hitchcocks Film Rebecca und der verdächtigen Tante Ann Treadwell in Laura. 1960 wurde sie Dame Commander of the British Empire.

Zuletzt lebte Judith Anderson in Santa Barbara, wo sie 1992 im Alter von 94 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung starb.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Judith Anderson – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dame Judith Anderson in der Encyclopædia Britannica