Juicy Beats

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Juicy Beats Festival
Juicy Beats Festival
Allgemeine Informationen
Ort Dortmund
Genre Elektro, Hip Hop, Indie Rock, Alternative Rock, Techno,
Zeitraum seit 1996
Website juicybeats.net
Besucherzahlen
2016 50.000 ausverkauft
2015 47.000 (teilweise abgesagt) ausverkauft
2014 30.000 ausverkauft
2013 28.000
2012 22.000
2011 27.500
2010 24.000
2009 21.000

Juicy Beats (saftige Rhythmen) ist ein seit 1996 jährlich im Westfalenpark in Dortmund stattfindendes Festival für elektronische Musik.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprung des Festivals war eine sommerliche Open-Air-Ausgabe des „Club Trinidad“, die 1996 als „Juicy Fruits“ mit 2.000 Gästen unter dem Sonnensegel im Dortmunder Westfalenpark stattfand. Der „Club Trinidad“ im Dortmunder FZW (Freizeitzentrum West) zählte damals zu den bundesweit wichtigsten Clubs des Musikgenres House und das erfolgreiche Open-Air-Debüt wurde von da an jährlich mit immer größerem Programmangebot und steigendem Publikumszuspruch fortgesetzt. Nach mehr als 10 Jahren, in denen das Festival angelehnt an die Organisationsstruktur des FZW veranstaltet wurde, ergab sich aus dem zunehmenden Wachstum des Events auch zunehmend die Notwendigkeit Juicy Beats auf eigene Beine zu stellen. So wird das Festival seit 2007 von der Popmodern GmbH in Kooperation mit dem Verein für urbane Popkultur (UPop e. V.) und dem Jugendamt der Stadt Dortmund veranstaltet. Im Jahr 2015 sollte das Festival zum ersten mal zweitägig von Freitag bis Samstag stattfinden. Wegen drohender Unwetter wurde der Festivalsamstag jedoch am Samstagmorgen abgesagt.[1] 2016 konnte das Festival wie geplant an zwei Tagen stattfinden und verzeichnete trotz der Absage im Vorjahr mit 50.000 Gästen einen Besucherrekord.

Durchführung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Juicy Beats Festival 2013

Während des Festivals ist der Westfalenpark in mehrere so genannte Areas eingeteilt, die jeweils den Namen einer Frucht tragen und auf Wegweisern durch entsprechende Piktogramme gekennzeichnet sind. Das Festival findet (Stand 2016) auf insgesamt sechs Bühnen und ca. 15 bis 20 Floors statt, wobei neben den gastronomischen Einrichtungen des Westfalenparks gerne auch auf außergewöhnliche Locations zurückgegriffen wird, wie z. B. der Pferdegöpel oder das kleine Sonnensegel. Der Stilmix reicht von Electro, Indie/Alternative, Hip-Hop, House, Techno, Reggae bis hin zu Worldbeat. Das Juicy Beats Festival arbeitet an vielen Stellen mit ehrenamtlichen Helfern. Dieses seit 2007 existierende Volunteer-Programm ist in den letzten 9 Jahren auf bis zu 180 teilnehmende Volunteers gewachsen (Stand 2016)[2]. Seit 2015 bietet der Veranstalter auch einen Campingplatz für ca. 2500 Personen südlich des Festivalgeländes an.

Juicy Beats nach Jahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Band
2017 , Cro (Rapper), Trailerpark, Bilderbuch (Band), SDP, Bonez MC& RAF Camora, Alle Farben, SSIO, OK Kid, SXTN, Tube & Berger, Giant Rooks
2016 , 257ers, Deichkind, Fritz Kalkbrenner, AnnenMayKantereit, Wanda, Genetikk, Irie Revoltes, Feine Sahne Fischfilet, MoTrip, Tube & Berger, Dear Reader, Grossstadtgeflüster, Antilopen Gang, Me and My Drummer, Dame, Ferris Hilton und weitere
2015 Fettes Brot, (Trailerpark), Alle Farben, SDP (Band), (257ers), (Fritz Kalkbrenner), (LaBrassBanda), (Mighty Oaks), (Erlend Øye), (Chakuza), (Olson) und weitere - Bands in Klammern sollten am abgesagten Festivalsamstag auftreten.
2014 Boys Noize, Alligatoah, Milky Chance, Calexico, FM Belfast, Weekend, Frittenbude, Erobique, Alle Farben, Claptone, Hundreds, Kid Simius und weitere
2013 Marteria, Fritz Kalkbrenner, 257ers, The Notwist, Left Boy, Friska Viljor, Moop Mama, Kid Simius, Larse, Hans Nieswandt, MC Fitti, Tube & Berger, Me and My Drummer und weitere
2012 Casper, Modeselektor, Irie Révoltés, Shantel, DJ Koze, Get Well Soon, Kakkmaddafakka, Prinz Pi, Nosliw
2011 Beth Ditto, Boys Noize, The Notwist, Gisbert zu Knyphausen, K.I.Z., Bonaparte (Band), Ce’Cile, Shapeshifter
2010 2 Many DJs, Tocotronic, Zoot Woman, Nouvelle Vague, Die Sterne, Frittenbude, Mono & Nikitaman, LaBrassBanda, Turbostaat, Egotronic, The Black Seeds
2009 Deichkind, Alter Ego, Jazzanova, Coco Rosie, Bonaparte (Band), Die Goldenen Zitronen, Frittenbude, Bodi Bill

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Juicy Beats – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.juicybeats.net/de/news/juicy-beats-samstag-abgesagt/23 Absagemeldung auf der Internetseite des Festivals, abgerufen am 27. Juli 2015
  2. Auf dem Festival an die Presse verteiltes Fact Sheet