Jules Cavaillès

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Jules Cavaillès (* 20. Juni 1901 in Carmaux als Jean Jules Louis Cavaillès; † 29. Januar 1977 in Épineuil) war ein französischer Maler der „Réalité Poétique“.[1]

Biographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jules Cavillès wurde 1901 in eine Familie aus Händlern geboren, zu denen auch Akademiker gehörten. Sein Großonkel war der Geograph Paul Vidal de Lablache.[1] Nach der Schule begann Jules Cavaillès in seiner Heimatstadt Carmaux als Zeichner für die dortige Bergwerks-Gesellschaft.[2]

1922 widmete er sich dann vollständig seiner künstlerischen Karriere und begann an der renommierten „Académie Julian“ in Paris zu studieren - einer Institution, an der schon Henri Matisse studierte. Zunächst befasste er sich mit den alten Meistern im Louvre, während er sich über Jahre hinweg ein Atelier mit seinem Freund und Künstlerkollegen Roger Limouse teilte.[3]

Ein Wendepunkt in seinem Leben war das Jahr 1936, als er ein Stipendium der Fondation Blumenthal erhielt, wodurch ein breiteres publikum auf ihn aufmerksam wurde. Infolge seiner teilnahme an der Ausstellung „Exposition internationale des Arts et Métiers“ ein Jahr später wurde er mit der Dekoration des Pavillon von Languedoc auf der „Exposition Internationale“ beauftragt. Im selben Jahr hatte er seine erste Einzelausstellung in der Galerie Duet in Paris.[3]

Schon 1938 erhielt er eine Professur an der „École nationale des Arts décoratifs“ bis der Zweite Weltkrieg ausbricht. Ab 1941 gehörte er zur Résistance in Albi.[1] Nach Ende des Zweiten Weltkrieges arbeitete Cavaillès zunächst als Konservator am Musée des Augustins in Toulouse, ehe er wieder seine Lehrtätigkeit als Professor in Paris aufnahm.[3]

Zusammen mit Raymond Legueult, Roland Oudot et Maurice Brianchon gehörte er der Bewegung Réalité Poétique an.[4] Die Gruppe zeichnet sich vor allem durch eine farbenfrohe Lebensfreude in ihren Bildern aus.[3]

1948 war er auf der Biennale in Venedig vertreten. International stellte er bereits ab 1937 aus: Neben Frankreich (Paris, Nizza) war er auch in Finnland (Helsinki), England (London), Deutschland (Köln) und den USA (New York) präsent.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Bertrand de Viviès: Jules Cavillès. Peintre de la Réalité Poétique. Editions Grand Sud, Albi 2008, ISBN 978-2-908778-73-1, S. 5.
  2. Jules Cavaillès Biografie. Abgerufen am 16. Mai 2018.
  3. a b c d e Jules Cavaillès - Kunstwerke und Biographie | Galerie Paffrath. Abgerufen am 16. Mai 2018.
  4. Fiche artiste: Jules Cavaillès (Musées d'Occitanie). Abgerufen am 16. Mai 2018 (französisch).