Julia Boutros

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Julia Boutros auf dem Beirut Holidays Festival, 2012

Julia Boutros (geb. 1. April 1968 in Beirut) ist eine libanesische Sängerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boutros wurde in Beirut in eine christlich-maronitische Familie hineingeboren. Ihr Vater stammt aus Tyros und die Mutter aus Palästina mit armenischen Wurzeln. Sie hat noch einen Bruder namens Ziad Boutros.

Zunächst ging sie in Beirut auf die „Rosary Sister Schools“ und sang dort im Schulchor. Im Alter von 12 Jahren nahm sie ihr erstes Lied mit französischen Text unter dem Titel „A Maman“ in den „Elias Al Rahbani Studios“ auf. Initiiert wurde das ganze durch ihren damaligen Musiklehrer Fouad Fadel. Es entstanden noch zwei weitere Lieder mit dem Titel „C’est la Vie“ und „Viens dans ma Vie“. Mit 17 sang sie ihren wichtigsten Song „Ghabed Shams el Hak“. 1996 heiratete sie und gebar 1997 ihr erstes Kind.[1]

Im Laufe ihrer Sängerkarriere ergriff Boutros mehrmals Partei für politische Bewegungen und Personen. So veröffentlichte sie im Jahre 2006 die Single „Ahibaii“ (Meine Geliebten) deren Text vom Generalsekretär der Hisbollah Hassan Nasrallah stammt. Den Erlös aus ihren Liedern spendete sie teilweise an Familien getöteter Opfer des Libanonkriegs 2006. Ebenso unterstützte sie mit ihren Liedern Widerstandsgruppen gegen Israel im Gazastreifen. Im Bürgerkrieg in Syrien stellte sie sich auf die Seite des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad.[2]

Boutros ist mit dem früheren libanesischen Erziehungsminister Elias Abu Saab verheiratet[3] und Mutter zweier Söhne. Sie verbringt die meiste Zeit des Jahres in Dubai.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1982 : C'est La Vie
  • 1985 : Ghabet Shams El Haq
  • 1987 : Wain Msafer
  • 1989 : Haflet Sour
  • 1991 : Hikayet Ataba
  • 1994 : Kosass
  • 1996 : Al Kharar
  • 1998 : Shi Gharib
  • 2001 : Bisaraha
  • 2004 : La B'ahlamak
  • 2006 : Ta'awadna Aleik
  • 2010 : Live At Casino Du Liban (+DVD)
  • 2012 : Yawman Ma
  • 2012 : Miladak
  • 2013 : Julia Live At Platea
  • 2014 : Hkayet Watan
  • 2016 : Ana Meen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Julia Boutros – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biographie von Julia Boutros: Offizielle Biographie von Julia Boutros aufgerufen am 26. Dezember 2017
  2. Aymenn Jawad Al-Tamimi’s Blog: Pro-Assad Songs: „Fire Your Guns, Show No Mercy“ by Julia Boutros vom 20. September 2013, aufgerufen am 26. Dezember 2017
  3. NNA: Biographie von Elias Abu Saab vom 15. Februar 2014, aufgerufen am 26. Dezember 2017