Julia Lier

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Julia Lier Rudern
Julia Lier (links) und Mareike Adams bei der WM 2015
Julia Lier (links) und Mareike Adams bei der WM 2015
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 11. November 1991
Geburtsort LudwigsfeldeDeutschland
Größe 182 cm
Gewicht 75 kg
Beruf Sportsoldatin
Karriere
Verein HRV Böllberg/Nelson
Nationalkader seit 2008
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympia-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
EM-Medaillen 0 × Gold 2 × Silber 0 × Bronze
U23-WM-Medaillen 3 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
JWM-Medaillen 2 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Spiele
0Gold0 2016 in Rio de Janeiro Doppelvierer
Logo der FISA Weltmeisterschaften
0Gold0 2014 in Amsterdam Doppelvierer
0Bronze0 2015 in Aiguebelette Doppelzweier
Logo der FISA Europameisterschaften
0Silber0 2014 in Belgrad Doppelvierer
0Silber0 2016 in Brandenburg Doppelzweier
Logo der FISA U23-Weltmeisterschaften
0Gold0 2010 in Brest Doppelvierer
0Gold0 2011 in Amsterdam Doppelvierer
0Gold0 2012 in Trakai Einer
Logo der FISA Junioren-Weltmeisterschaften
0Gold0 2008 in Linz/Ottensheim Doppelzweier
0Gold0 2009 in Brive-la-Gaillarde Doppelvierer
Letzte Änderung: 14. August 2016

Julia Lier (* 11. November 1991 in Ludwigsfelde) ist eine deutsche Ruderin.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lier begann 2002 mit dem Rudern in der Merseburger Rudergesellschaft. Ihren ersten internationalen Erfolg konnte Lier bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2008 in Ottensheim erringen, wo sie Gold im Doppelzweier gewann. In den darauffolgenden gewann sie einen weiteren Juniorenweltmeister- sowie drei weitere U23-Weltmeistertitel, darunter einen im Einer 2012.

Seit 2011 wurde Lier auch in der offenen Altersklasse beim Ruder-Weltcup eingesetzt; ihre erste internationale Meisterschaftsteilnahme absolvierte sie bei den Europameisterschaften 2012 im Einer. In der Folgesaison bildete sie mit Mareike Adams einen Doppelzweier und gelangte ins Finale der Weltmeisterschaften. 2014 belegte sie im Doppelvierer den zweiten Platz bei den Europameisterschaften und wurde zusammen mit Carina Bär, Lisa Schmidla und Annekatrin Thiele Weltmeister im Doppelvierer bei den Weltmeisterschaften in Amsterdam. 2015 trat Julia Lier wieder mit Mareike Adams im Doppelzweier an, die beiden gewannen bei den Weltmeisterschaften 2015 die Bronzemedaille hinter den Booten aus Neuseeland und aus Griechenland. Bei den Ruder-Europameisterschaften 2016 erhielten Adams und Lier die Silbermedaille hinter dem Boot aus Weißrussland. Vor den Olympischen Sommerspielen kehrte Julia Lier in den Doppelvierer zurück. Bei den Olympischen Spielen 2016 gewannen Thiele, Bär, Lier und Schmidla die Goldmedaille vor den Niederländerinnen.

Für ihre sportlichen Erfolge wurde Lier am 1. November 2016 von Bundespräsident Gauck mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.[1]

Lier startet unterdessen für die Hallesche Rudervereinigung Böllberg/Nelson. Sie ist 1,82 m groß und hat ein Wettkampfgewicht von rund 75 kg.

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Julia Lier ist Sportsoldatin und macht derzeit eine Ausbildung zur Physiotherapeutin. Vor den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro ließ sich Lier gemeinsam mit der Schwimmerin Isabelle Härle, der Radsportlerin Nadja Pries, der Tischtennisspielerin Petrissa Solja und der aus Verletzungsgründen nicht in Rio startenden Stabhochspringerin Katharina Bauer in der deutschen Ausgabe des Playboy mit einer Fotoserie porträtieren.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes. In: www.bundespraesident.de. Bundespräsidialamt, 1. November 2016, abgerufen am 30. Dezember 2016.
  2. Diese deutschen Olympia-Stars ziehen sich für den „Playboy“ aus. 10. August 2016, abgerufen am 13. August 2016.