Julia Obertreis

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Julia Obertreis (* 1969 in Solingen) ist eine deutsche Historikerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur 1988 in Ratingen studierte sie von 1988 bis 1996 an der FU Berlin und von 1993 bis 1994 an der Staatlichen Universität St. Petersburg. Nach der Promotion 2001 am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Freien Universität Berlin bei Klaus Meyer war sie von 2004 bis 2010 wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Neuere und Osteuropäische Geschichte in Freiburg im Breisgau (Dietmar Neutatz). Nach der Habilitation 2012 an der Philosophischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ist sie seit 2012 Inhaberin des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt der Geschichte Osteuropas an der Universität Erlangen-Nürnberg.

Ihre Forschungsschwerpunkte sind Russisches Reich und die Sowjetunion als Imperien und Vielvölkerreiche, mit Schwerpunkt Zentralasien, Infrastruktur- und Umweltgeschichte, mit einem Schwerpunkt auf Wasser-Infrastrukturen, Globalgeschichte und Osteuropäische Geschichte, Medien-, Kultur- und Gesellschaftsgeschichte der Volksrepublik Polen und Oral History als Methode und bezogen auf sozialistische Gesellschaften.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tränen des Sozialismus. Wohnen in Leningrad zwischen Alltag und Utopie 1917–1937. Köln 2004, ISBN 3-412-12504-0.
  • als Herausgeberin mit Marie-Janine Calic und Dietmar Neutatz: The crisis of socialist modernity. The Soviet Union and Yugoslavia in the 1970s. Göttingen 2011, ISBN 3-525-31042-0.
  • als Herausgeberin: Oral history. Stuttgart 2012, ISBN 3-515-09307-9.
  • Imperial desert dreams. Cotton growing and irrigation in Central Asia, 1860–1991. Göttingen 2017, ISBN 3-8471-0786-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]