Julia Taubitz

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Julia Taubitz Rennrodeln
2018-11-21 Julia Taubitz by Sandro Halank–2.jpg
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 1. März 1996 (22 Jahre)
Geburtsort Annaberg-Buchholz, Deutschland
Größe 175 cm
Gewicht 63 kg
Beruf Sportsoldatin
Karriere
Disziplin Einsitzer
Verein WSC Erzgebirge Oberwiesenthal
Status aktiv
Medaillenspiegel
Art der Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
FIL Rennrodel-Juniorenweltmeisterschaften
0Bronze0 Igls 2014 Einzel
0Gold0 Winterberg 2016 Einzel
0Gold0 Winterberg 2016 Staffel
Platzierungen im Rennrodel-Weltcup
 Debüt im Weltcup 28. November 2015 in Igls
 Weltcupsiege 2 (ohne Staffel)
 Gesamtweltcup ES 8. (2017/18)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einsitzer 2 3 3
 Sprint Einsitzer 0 2 1
 Team-Staffel 2 0 0
letzte Änderung: 6. Januar 2019

Julia Taubitz (* 1. März 1996 in Annaberg-Buchholz) ist eine deutsche Rennrodlerin.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Julia Taubitz betreibt das Rennrodeln seit 2003. Sie startet für den Verein WSC Erzgebirge Oberwiesenthal. Sie gehört dem Olympia-Kader des Bob- und Schlittenverbands für Deutschland (BSD) an.

Im Rennrodel-Weltcup debütierte sie im Alter von 19 Jahren am 28. November 2015 auf der Kunsteisbahn Bob-Rodel Igls, auf welcher sie 2014 bei den Junioren-Weltmeisterschaften die Bronzemedaille gewann. In ihren ersten Weltcup-Rennen belegte den 18. Platz. Auf der Rennrodelbahn Oberhof belegte sie am 16. Januar 2016 mit dem neunten Platz erstmals ein Top-10-Ergebnis. Sie konnte sich als vierte deutsche Starterin für die Rennrodel-Weltmeisterschaften 2016 auf der Kombinierten Kunsteisbahn am Königssee qualifizieren und erreichte dort am 29. Januar 2016 im erstmals ausgetragenen Sprint-Wettbewerb den sechsten Platz. Einen Tag später erreichte sie im eigentlichen WM-Rennen der Damen erneut den sechsten Platz und wurde damit offizielle U-23-Weltmeisterin vor der US-Amerikanerin Summer Britcher und der Russin Wiktorija Demtschenko. Am 6. Februar gewann Julia Taubitz zudem Gold bei den in Winterberg ausgetragenen Junioren-Weltmeisterschaften.

Auch im Weltcup 2016/17 qualifizierte sie sich für die Rennrodel-Weltmeisterschaften auf der Kunsteisbahn Bob-Rodel Igls. Durch einen achten Platz im Frauen-Rennen sicherte sie sich die Silbermedaille im U-23-Bereich hinter Summer Britcher und vor Wiktorija Demtschenko. In der vorolympischen Saison konnte Julia Taubitz im Olympic Sliding Centre von Pyeongchang erstmals einen Podestplatz erreichen. Hinter Tatjana Iwanowna und Natalie Geisenberger belegte sie den dritten Platz.

In der Olympiasaison konnte sie am 20. Januar 2018 in Lillehammer hinter Summer Britcher und Natalie Geisenberger erneut den dritten Platz belegen. Die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2018 verpasste sie als viertbeste Deutsche im Weltcup.

Nach der verpassten Olympia-Qualifikation startete sie in den Weltcup 2018/19 mit zwei zweiten Plätzen. Sowohl im normalen Wettbewerb als auch im Sprint-Wettbewerb belegte sie auf der Kunsteisbahn Bob-Rodel Igls hinter der Olympiasiegerin Natalie Geisenberger den zweiten Platz. Auch in Whistler belegte sie hinter Geisenberger den zweiten Platz. In Calgary gewann Taubitz ihre ersten Weltcuprennen auf der Bob- und Rennschlittenbahn im Canada Olympic Park sowohl im Einsitzer vor Geisenberger als auch in der Staffel mit Felix Loch, Tobias Wendl und Tobias Arlt.

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Taubitz ist Sportsoldatin der Bundeswehr-Sportfördergruppe im sächsischen Frankenberg. Sie ist Stabsunteroffizier.

Taubitz ist mit dem Rennrodler Toni Eggert liiert.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Julia Taubitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schlitten unterm Hintern, Kribbeln im Bauch, abgerufen am 26. Februar 2017.