Julian Klein

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Julian Klein (* 1973 in Wittlich, Rheinland-Pfalz) ist ein deutscher Komponist und Theaterregisseur.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Julian Klein studierte bei Reinhard Febel, Nigel Osborne, Gérard Grisey, Heiner Goebbels und Wolfgang Rihm. Er lehrt als Dozent an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main Performance und Musiktheorie sowie an der Universität der Künste Berlin Regie des Experimentellen Musiktheaters. Weitere Lehraufträge erfüllte er im Fachbereich Architektur der Universität Hannover (Komposition) sowie u.a. an der Norwegischen Theaterakademie (Schauspiel und Improvisation). Julian Klein ist Direktor des Instituts für Künstlerische Forschung Berlin. Derzeit ist er Gastwissenschaftler am Institut für Biologie (Verhaltensbiologie) und dem Exzellenzcluster Languages of Emotion der Freien Universität Berlin sowie an der Concordia Universität Montréal.[1]

Er ist Künstlerischer Leiter des Musik- und Theaterensembles a rose is und war von 2003 bis 2008 Mitglied der Jungen Akademie, die von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina eingerichtet wurde.[2]

Für den Südwestrundfunk, den Hessischen Rundfunk, DeutschlandRadio Berlin, das Göttinger Symphonie Orchester, das Staatstheater Hannover, die Hamburger Theater Mafia, die Bayerische Theaterakademie August Everding, das A•DEvantgarde Festival München, das labor für musik:theater Berlin, die Berliner Festspiele|MaerzMusik, die Schaubühne am Lehniner Platz Berlin, sowie am Hebbel am Ufer Berlin engagierte er sich als Leiter in verschiedenen Projekten und Initiativen.

Er lebt in Berlin.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An Auszeichnungen erhielt er u.a. ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes, den Niedersächsischen Förderpreis, ein Stipendium in der Cité Internationale des Arts Paris, den Kulturpreis Bernkastel-Wittlich, den Danzer-Preis für zeitgenössische Musik, sowie 2002 den Kurt-Magnus-Preis der ARD.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Einträge zu Julian Klein in den wissenschaftlichen Datenbanken Scopus/Orcid/Elsevier
  2. Eintrag von Klein im Mitgliederverzeichnis der Jungen Akademie