Juliane Honisch

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Ju Honisch, 2017

Juliane Honisch (* 1956 in Berlin) ist eine deutsche Schriftstellerin und Liedermacherin. Ju Honisch lautet der Autorenname, unter dem sie publiziert.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Juliane „Ju“ Honisch wuchs in München auf, wo sie auch ihr Studium der Anglistik und Geschichte absolvierte. Von Jugend an sang sie in Chören, bis sie durch einen längeren beruflichen Aufenthalt in Irland ab 1970 zur irischen Folkmusik kam. Danach musizierte sie sowohl solo als auch in verschiedenen Bands. Sie beherrscht die Gitarre und verschiedene Arten von irischen Flöten.

Schon während ihrer Schulzeit entstanden ihre ersten Romane und Gedichte. Sie schrieb über 100 Lieder, von denen einige auf Compilations aus Deutschland, England, Kanada und Amerika vertreten sind.

Anfang der 1990er Jahre entdeckte Ju Honisch die Filkmusik und betätigt sich seitdem auch in dieser Sparte erfolgreich als Sängerin und Songwriterin. Sie wurde bereits mehrfach für den amerikanischen Pegasus Award nominiert und gewann diesen im Jahr 2010 in der Kategorie "Best Song" sowie 2017 in der Kategorie "Best Writer/Composer".[1]

Im Jahr 2000 begann sie dann mit der Arbeit an ihrem Roman Das Obsidianherz, der zuerst auf Englisch geschrieben und erst später von der Autorin selber ins Deutsche übersetzt wurde. Für ihr Erstlingswerk erhielt sie 2009 den „Deutschen Phantastik Preis“ in der Kategorie „Bestes deutschsprachiges Romandebüt“. Die weiteren Bände dieser Reihe schließen sich lose an den ersten Roman an.

Sie lebt mit ihrem Mann in Hessen.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2007 – Bisse (Kurzgeschichtensammlung), Hockebooks
  • 2008 – Das Obsidianherz (Roman), Feder & Schwert Verlag
  • 2009 – Salzträume (Roman), Feder & Schwert Verlag
  • 2010 – Jenseits des Karussells (Roman), Feder & Schwert Verlag
  • 2013 – Die Quellen der Malicorn (Roman), Heyne Verlag
  • 2013 – Schwingen aus Stein (Roman), Feder & Schwert Verlag
  • 2017 – Seelenspalter (Roman), Verlag Droemer Knaur
  • 2018 – Blutfelsen (Roman), Verlag Droemer Knaur

Kurzgeschichten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2008 – 90-60-90 in: Der Arsch auf dem Sessel (Böse-Chef-Geschichten), Hrsg. Margit Schönberger, Diana TB Verlag (Random House)
  • 2008 – Voll schlank in: Ich werde nie mehr auseinandergehen (Böse-Diät-Geschichten), Hrsg. Margit Schönberger, Diana TB Verlag (Random House),
  • 2010 – Ein Menu aus Salzträume in: Die Köche – Biss zum Mittagessen, Ulrich Burger Verlag, Homburg
  • 2011 – Innovationen in: Geheimnisvolle Geschichten 2 – Steampunk, Verlag Saphir im Stahl, Bickenbach
  • 2012 – Schöne Aussicht in: Geheimnisvolle Bibliotheken, Verlag Torsten Low, Meitingen OT Erlingen
  • 2013 – Nicht tot in: Dark Crime Anthologie, Geisterspiegel/Romantruhe
  • 2014 – Im Bilde in: Exotische Welten, O’Connell Press, Weingarten
  • 2014 – Aschenputtel in: Wahre Märchen 2: Elf klassische Märchen in neuem Gewand, Feder & Schwert, Mannheim

CDs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1998 – Witch Way to Reality
  • 2004 – IV – A View to a Filk
  • 2012 – Shadow Horses

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Deutscher Phantastik Preis 2009 – Bester Debutroman: Ju Honisch: Das Obsidianherz
  • SERAPH 2014 – Bester phantastischer Roman: Ju Honisch: Schwingen aus Stein

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.ovff.org/pegasus/people/ju-honisch.html