Juliane zu Hessen-Kassel

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Juliane zu Hessen-Kassel, auch Juliane von Hessen, vollständig Juliane Luise Amalie (* 19. Januar 1773 auf Schloss Gottorf; † 11. März 1860 in Itzehoe), war eine Prinzessin aus dem Hause Hessen-Kassel und Äbtissin des Klosters Itzehoe.

Skulptur Julianes im Prinzesshof
Denkmal für Juliane im Klosterhof Itzehoe

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Juliane war die zweite Tochter und das vierte Kind des Landgrafen Karl von Hessen-Kassel und dessen Frau Louise, einer Tochter von König Friedrich V. von Dänemark. Ihre ältere Schwester Marie wurde durch die Heirat mit Kronprinz Friedrich später Königin von Dänemark.

1810 wurde sie als Nachfolgerin von Sophia Magdalena von Qualen Vorsteherin des Adeligen Klosters Itzehoe, das seit der Reformation ein evangelisches Damenstift der schleswig-holsteinischen Ritterschaft war.

Sie residierte im Prinzesshof, in dem sich auch ihr Onkel, Landgraf Wilhelm I., zeitweilig während seines Exils in den napoleonischen Kriegen aufhielt.

Nach ihrem Tod wurde ihre Nichte Prinzessin Luise zu Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg, die Tochter ihrer jüngsten Schwester Luise Karoline von Hessen-Kassel, ihre Nachfolgerin.

Denkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An Juliane erinnern in Itzehoe ein neugotisches Denkmal im Klosterhof sowie eine der von der Fa. Schmidt (Itzehoe) hergestellten Prinzessinen-Skulpturen im Hof des Prinzesshofes.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eike von Hacht, Arbeitskreis Itzehoer Geschichte (Hrsg.): Juliane Prinzessin zu Hessen-Kassel (1773–1860), Äbtissin des Adeligen Klosters Itzehoe. Ein Leben zwischen Standesschranken und Selbstbestimmung. Itzehoe 2008, ISBN 978-3-00-024065-2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Juliane zu Hessen-Kassel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien