Julija Leanzjuk

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Julija Leanzjuk Leichtathletik
Voller Name Julija Sjarhejeuna Leanzjuk
Nation WeissrusslandWeißrussland Weißrussland
Geburtstag 31. Januar 1984 (33 Jahre)
Geburtsort MinskSowjetunionSowjetunion Sowjetunion
Größe 180 cm
Gewicht 80 kg
Karriere
Disziplin Kugelstoßen
Bestleistung 19,79 m
Status aktiv
Medaillenspiegel
Hallen-Europameisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Universiade 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Jugendweltmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Logo der EAA Halleneuropameisterschaften
0Silber0 Prag 2015 19,60 m
0Bronze0 Belgrad 2017 18,32 m
Logo der FISU Universiade
0Silber0 Bangkok 2007 17,20 m
 Jugendweltmeisterschaften
0Bronze0 Debrecen 2001 15,08 m
letzte Änderung: 27. April 2017

Julija Sjarhejeuna Leanzjuk (weißrussisch Юлія Сяргееўна Леанцюк, engl. Transkription Yuliya Leantsiuk; * 31. Januar 1984 in Minsk, Weißrussische SSR, Sowjetunion) ist eine weißrussische Kugelstoßerin.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2001 gewann sie die Bronzemedaille bei den Jugendweltmeisterschaften im ungarischen Debrecen. 2002 belegte sie den siebten Platz bei den Leichtathletik-Juniorenweltmeisterschaften 2002 in Kingston, Jamaika. 2007 wurde sie nationale Meisterin in der Halle und Vierte bei den Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften in Birmingham. 2008 wurde sie bei einer Dopingkontrolle während des Leichtathletik-Europacups positiv auf Testosteron getestet und wegen dieses Verstoßes gegen die Dopingbestimmungen für zwei Jahre gesperrt.[1]

Nach ihrer Comebacksaison 2013 belegte sie 2014 bei den Hallenweltmeisterschaften in Sopot den siebten Platz und qualifizierte sich für die Europameisterschaften in Zürich im August desselben Jahres. Diese beendete sie auf dem vierten Platz mit gestoßenen 18,68 m. In der Hallensaison 2015 sicherte sie sich die Silbermedaille bei den Halleneuropameisterschaften in Prag hinter der Ungarin Anita Márton. Bei den Weltmeisterschaften in Peking wurde sie Siebte. Die Leichtathletik-Europameisterschaften 2016 in Amsterdam beendete sie erneut auf dem vierten Platz. Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro schied sie bereits in der Qualifikation aus.

2017 qualifizierte sich Leanzjuk für die Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften in Belgrad und gewann dort die Bronzemedaille.[2]

Persönliche Bestleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kugelstoßen: 19,79 m, 31. Mai 2008 in Brest
    • Halle: 19,00 m, 20. Februar 2015 in Mahiljou

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. IAAF: Doping Rule Violation (Memento vom 13. Februar 2009 im Internet Archive). 28. August 2008
  2. http://www.dlv-xml.de/Storage/EventFiles/17IXXXXXXXXX10302/13378.pdf