Julius E. Herrmann

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Emil Julius Herrmann (* 13. Juni 1883 in Dresden; † 28. Mai 1945 in Berlin) war ein deutscher Schauspieler bei Bühne und Film und ein Theaterregisseur.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sohn des Buchdruckers Karl Adolf Herrmann und seiner Frau Ernestine Wilhelmine, geb. Reuter,[1] begann seine Bühnenlaufbahn kurz nach der Jahrhundertwende und trat sukzessive an folgenden Bühnen (Auswahl) auf: Thalia-Theater Berlin, Düsseldorfer Schauspielhaus, Lessingtheater und Deutsches Künstlertheater (ab hier auch regelmäßig Bühnenregie) Berlin, Barnowsky-Bühnen Berlin, Altonaer Stadttheater, Vereinigte Städtische Theater Kiel und Berlins Theater am Nollendorfplatz, seine letzte Bühnenstation mit Festengagement, wo er 1942 im Vorstand saß.

Auch auf der Leinwand war Herrmann schon frühzeitig zu sehen gewesen. Seitdem der Dresdner zu Beginn der 1920er-Jahre über eine lange Zeit primär in Berlin engagiert war, wirkte er nach seiner Rolle in Fritz Langs Meisterwerk Dr. Mabuse, der Spieler in einer Fülle von künstlerisch überwiegend wenig bedeutsamen Filmproduktionen – Ausnahme: Langs Frau im Mond – mit. Man sah den fülligen Künstler unter anderem als Hauswirt, als Bankdirektor, als Geschworenen bei Gericht, als Lehrer, Kaufmann, Kommerzienrat und als Kapellmeister.

Julius E. Herrmann verstarb wenige Wochen nach Kriegsende an einem Herzschlag in seiner Wohnung in Berlin-Wilmersdorf.[2] Er war von 1908 bis zu seinem Tod mit Wilhelmine, geb. Schilf, verheiratet.[3]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadtarchiv Dresden, Geburtsregister Standesamt Dresden III, Nr. 964/1883 (online auf Ancestry.com, kostenpflichtig)
  2. Landesarchiv Berlin, Sterberegister Standesamt Wilmersdorf von Berlin, Nr. 5585/1945 (online auf Ancestry.com, kostenpflichtig)
  3. Landesarchiv Berlin, Heiratsregister Standesamt Berlin XII b, Nr. 698/1908 (online auf Ancestry.com, kostenpflichtig)