Julius E. Herrmann

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Julius Emil Herrmann (* 13. Juni 1883 in Dresden; † nach 1944) war ein deutscher Schauspieler bei Bühne und Film und ein Theaterregisseur.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Julius Emil Herrmann begann seine Bühnenlaufbahn kurz nach der Jahrhundertwende und trat sukzessive an folgenden Bühnen (Auswahl) auf: Thalia-Theater Berlin, Düsseldorfer Schauspielhaus, Lessingtheater und Deutsches Künstlertheater (ab hier auch regelmäßig Bühnenregie) Berlin, Barnowsky-Bühnen Berlin, Altonaer Stadttheater, Vereinigte Städtische Theater Kiel und Berlins Theater am Nollendorfplatz, seine letzte Bühnenstation mit Festengagement, wo er 1942 im Vorstand saß. Bei Kriegsende 1945 verliert sich seine Spur ist er nicht mehr als Schauspieler nachzuweisen, beim Theater ebenso wenig wie beim Film. Das auf filmportal.de und IMDb angegebene Sterbejahr 1977 muss daher stark angezweifelt werden, zumal es nicht belegt wird. Wahrscheinlicher erscheint es, dass Herrmann das Kriegsende nicht überlebt hat oder kurz darauf verstarb.

Auch auf der Leinwand war Herrmann schon frühzeitig zu sehen gewesen. Seitdem der Dresdner zu Beginn der 1920er Jahre über eine lange Zeit primär in Berlin engagiert war, wirkte er nach seiner Rolle in Fritz Langs Meisterwerk Dr. Mabuse, der Spieler in einer Fülle von künstlerisch überwiegend wenig bedeutsamen Filmproduktionen – Ausnahme: Langs Frau im Mond – mit. Man sah den fülligen Künstler unter anderem als Hauswirt, als Bankdirektor, als Geschworener bei Gericht, als Lehrer, Kaufmann, Kommerzienrat und als Kapellmeister.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]