Julius Hoppenrath

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Julius Hoppenrath (* 22. August 1880 in Klein Butzig, Westpreußen; † 19. April 1961 in Mannheim) war ein deutscher Politiker (DNVP/NSDAP) in Danzig und Oberfinanzpräsident im Reichsgau Danzig-Westpreußen.[1]

Er gehörte zunächst der DNVP an und war ab 1928 Landtagsabgeordneter in Danzig. Als Finanzsenator und Mitglied des Volkstages war er von 1931 bis 1939 in der Freien Stadt Danzig tätig, wo er zunächst dem Block der nationalen Sammlung angehörte und danach der NSDAP. Von 1939 bis 1945 war er Oberfinanzpräsident im Reichsgau Danzig-Westpreußen.

Nach Kriegsende lebte er bis 1951 in Neumünster und danach in Bad Dürkheim. Politisch engagierte sich in der Vertriebenenpartei GB/BHE, für die er 1953 erfolglos im Bundestagswahlkreis Neustadt an der Weinstraße (159) kandidierte.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Heinrich Kumpf: Die Mittelbehörden der Reichsfinanzverwaltung und ihre Präsidenten, 1919–1945: eine Dokumentation, Finanzgeschichtliche Sammlung der Bundesfinanzakademie, 1999.
  • Hoppenrath, Julius. In: Martin Schumacher (Hrsg.): M.d.B. – Die Volksvertretung 1946–1972. – [Haack bis Huys] (= KGParl Online-Publikationen). Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien e. V., Berlin 2006, ISBN 978-3-00-020703-7, S. 528, urn:nbn:de:101:1-2014070812574 (kgparl.de [PDF; 507 kB; abgerufen am 19. Juni 2017]).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Volker Rieß: Die Anfänge der Vernichtung „lebensunwerten Lebens“ in den Reichsgauen Danzig-Westpreussen und Wartheland, 1939/40. Lang, 1995, S. 43 (books.google.de).