Julius Jenkins

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Basketballspieler
Julius Jenkins
Spielerinformationen
Geburtstag 10. Februar 1981
Geburtsort Fort Lauderdale, Vereinigte Staaten
Größe 187 cm
Gewicht 81 kg
Position Shooting Guard /
Point Guard
College Georgia Southern
Vereinsinformationen
Verein Science City Jena
Liga BBL
Vereine als Aktiver
2003–2005 DeutschlandDeutschland RCE Falke Nürnberg
2005–2006 BelgienBelgien Euphony Bree
2006–2011 DeutschlandDeutschland Alba Berlin
2011–2012 DeutschlandDeutschland Brose Baskets Bamberg
2012–2015 DeutschlandDeutschland EWE Baskets Oldenburg
2015–2016 MontenegroMontenegro KK Buducnost Voli Podgorica
Seit 0 2016 DeutschlandDeutschland Science City Jena

Julius Jenkins (* 10. Februar 1981 in Fort Lauderdale, Florida) ist ein US-amerikanischer Basketballspieler. Er spielt seit 2016 für Science City Jena in der deutschen Basketball-Bundesliga.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Jenkins 2003 seinen Abschluss an der Georgia Southern University absolviert hatte, wechselte er zu RCE Falke Nürnberg in die 2. Basketball-Bundesliga Süd und begann somit seine professionelle Basketballkarriere. In seiner ersten Saison in Deutschland erzielte er 22,5 Punkte pro Spiel und etablierte sich als einer der besten Scorer der Liga. Seine zweite Saison endete noch erfolgreicher, als er 27,1 Punkte pro Spiel erzielte und schließlich zum wertvollsten Spieler der 2. Basketball-Bundesliga ernannt wurde.

Durch seine starken Leistungen wurden finanzstärkere Clubs auf ihn aufmerksam, welche ihm besserbezahlte Verträge und auch die Möglichkeit in europäischen Wettbewerben mitzuspielen boten. Somit wechselte er 2005 nach Belgien zu Euphony Bree, mit welchen er auch am ULEB Eurocup teilnahm. In der belgischen Liga erzielte er 18,4 Punkte pro Spiel, im Eurocup 17,8 Punkte.

Nach seiner Saison in Belgien kehrte er in die Basketball-Bundesliga zurück und unterschrieb einen Vertrag bei Alba Berlin. Mit Berlin gewann er im Jahre 2008 die Deutsche Meisterschaft, 2009 den Pokal, und erreichte 2010 das Finale des Eurocups. Auch individuell konnte er überzeugen, und wurde 2008 zum All-Star Game MVP, 2008 und 2010 zum MVP der BBL, und 2008, 2009 und 2010 zum besten Offensivspieler der Basketball-Bundesliga ernannt. Sowohl im Euro- und dem früheren ULEB Cup als auch in der Euroleague konnte Jenkins mit zweistelligen Punktausbeuten überzeugen. Mit insgesamt 4.154 Punkten in 272 Spielen steht er hinter Wendell Alexis und Henrik Rödl auf Rang drei der ewigen Scorerliste von Alba Berlin.

Nach fünf Jahren entschied sich Alba Berlin, den Vertrag mit ihm nicht zu verlängern, und so unterschrieb er einen Vertrag über zwei Jahre bei Brose Baskets Bamberg. Diesen Vertrag erfüllte Jenkins jedoch nicht und wechselte 2012 zu den EWE Baskets Oldenburg[1]. Sein letzter Vertrag dort endete 2015 und enthielt die Option für eine Verlängerung um ein weiteres Jahr, die von Vereinsseite nicht gezogen wurde.

Nachdem Jenkins während der Saison 2015/16 für KK Buducnost Voli Podgorica aus Montenegro aktiv war, kehrte er zur Folgesaison nach Deutschland zurück: Bundesliga-Aufsteiger Science City Jena vermeldete im August 2016 seine Verpflichtung.[2]

Jenkins ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Erfolge & Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jenkins wechselt nach Oldenburg, beko-bbl.de, abgerufen am 3. Juli 2012
  2. Willkommen zurück in Deutschland, Julius Jenkins. Abgerufen am 23. August 2016.