Junge Wirtschaft

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Die Junge Wirtschaft ist die größte Interessensvertretung für junge Selbstständige in Österreich und sieht sich als Vertreter von 120.000 Jungunternehmerinnen und Jungunternehmern im Alter zwischen 18 und 40 Jahren.[1] Die Junge Wirtschaft setzt ihre Mitgliederstärke gezielt zum Lobbying ein, um wirtschaftspolitisch bestmögliche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für die von ihr vertretenen Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer zu erreichen.

Die Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft ist seit 2017 die Salzburgerin Amelie Groß. Mit ihr bilden Christiane Holzinger, Barbara Havel, Burkhard Neuper und Mark Schuchter den Bundesvorstand der Jungen Wirtschaft. Als Bundesgeschäftsführerin fungiert seit 2007 Elisabeth Zehetner-Piewald.[2]

Die Themen und Anliegen, die vertreten werden, umfassen unter anderem die politische Forderung nach einem Beteiligungsfreibetrag für Kapitalgeber, mehr Spielraum für neue Finanzierungsformen, soziale Absicherung für Unternehmerinnen und Unternehmer, Erhöhung der Eigenkapitalquoten und die Förderung von digitalen Kompetenzen.

Neben einer Interessensvertretung ist die Junge Wirtschaft auch ein lokales Netzwerk für Geschäftskontakte. Alle international interessierten Mitglieder der Jungen Wirtschaft sind automatisch auch Mitglied der Jungen Wirtschaft International (JCI), der größten Vereinigung für junge Selbstständige und Führungskräfte mit ca. 200.000 Mitgliedern in über 110 Ländern.

Vergangene Kampagne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Jahren 2015 und 2016 führte die Junge Wirtschaft eine Kampagne rund um ihr Konzept „Partner-Staat“. Damit thematisierte sie die Vision eines schlanken Staates, der als sogenannter „Enabler“ auftritt – im Gegensatz zu einem „bevormundenden und überregulierenden Übervater“. Im Zentrum des Konzeptes stand die Stärkung der Eigenverantwortung des Einzelnen in der Gesellschaft[3].

Im Zuge der Kampagne rund um das „Partner-Staat“-Konzept wurde im September 2016 ein Buch mit dem Titel „Standort Österreich. Mehr Mut zur Spitze“ veröffentlicht. Darin werden drei Handlungsfelder des Konzeptes – Bildung, Gründungen, Bürokratie – mit prominenten Vertretern aus Österreichs Wirtschaft, Politik und Gesellschaft diskutiert. Zu den Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern zählten Sabine Herlitschka, Doris Hummer, Harald Mahrer, Andreas Salcher, Georg Pölzl und Richard Grasl.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Homepage der Interessensvertretung Junge Wirtschaft

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Junge Wirtschaft – Wer wir sind. Abgerufen am 28. Februar 2017.
  2. Junge Wirtschaft – Das Team der Jungen Wirtschaft Österreich. Abgerufen am 28. Februar 2017.
  3. Partner Staat – Startseite. In: www.jungewirtschaft.at. Abgerufen am 18. Oktober 2016 (de-de).