Jungfernbrücke (Thale)

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Koordinaten: 51° 44′ 0″ N, 11° 1′ 4″ O

Jungfernbrücke
Jungfernbrücke
Jungfernbrücke mit der Bode aus Richtung Nordosten
Nutzung Fußgänger
Überführt Wanderweg zur La Viershöhe
Querung von Bode
Ort Thale-Königsruhe
im Bodetal
Konstruktion Natursteinbrücke auf Steinwiderlagern
Lage
Jungfernbrücke (Thale) (Sachsen-Anhalt)
Jungfernbrücke (Thale)
Höhe über dem Meeresspiegel 200 m ü. NHN

Die Jungfernbrücke im Harz ist eine im Bodetal über die Bode führende Fußgängerbrücke beim Thaler Anwesen Königsruhe im sachsen-anhaltischen Landkreis Harz.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Jungfernbrücke steht im Naturpark Harz/Sachsen-Anhalt etwa 3 km südwestlich der Kernstadt von Thale. Sie befindet sich im tief eingeschnittenen Bodetal im Hirschgrund wenige Meter östlich der im Thaler Anwesen Königsruhe (ca. 200 m ü. NHN) stehenden Gaststätte Königsruhe. Unterhalb der Roßtrappe (403 m) überspannt sie den Saale-Zufluss Bode, der etwa 160 m östlich der Brücke auf 198,9 m[1] Höhe liegt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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– Ursprüngliches Steinbrücken-Baujahr (vor 1925er Hochwasser) = ???
– Höhe, Länge und Breite (der heutigen Brücke) = ???
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1904 war die Jungfernbrücke noch eine Holzkonstruktion.[2] Später wurde eine Brücke aus Natursteinen auf Steinwiderlagern errichtet.

Am 30. Dezember 1925[3] stieg bei einem Hochwasser im Bodetal nach einsetzendem Föhn und starker Schneeschmelze der Wasserstand der Bode auf ein Maß von 4,5 m über dem Normalpegel. Im Flusstal kam es zu schweren Überschwemmungen und Schäden. Dabei wurde die Brücke weggerissen.

1927[3] wurde die heutige Brücke errichtet.

Sage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einer Sage nach dürften die Jungfernbrücke nur Jungfrauen überqueren, damit sie nicht einstürzt. Der Gastwirt der benachbarten Gaststätte Königsruhe ließ ein Glöckchen läuten, sobald eine Jungfrau die Brücke betrat.

Wandern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wenige Meter nördlich vorbei an der im Bodetal stehenden Brücke und durch das westlich von dieser liegende Anwesen Königsruhe führen im Rahmen eines gemeinsamen Wegabschnitts der Europäische Fernwanderweg E1 und der Harzer Hexenstieg (Osterode am Harz–Harz–Thale). Von diesen Wanderwegen abzweigend verläuft ein Pfad nach dem Brückenüberqueren steil in zahlreichen Serpentinen durch den Hirschgrund hinauf zur La Viershöhe (478,9 m).

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)
  2. Brücken im Bodetal/Harz, Jungfernbrücke und anderen Brücken, auf ndtponton.wordpress.com
  3. a b Jungfern-Brücke, Informationstafel-Foto, auf commons.wikimedia.org