Jupiter Jones (Album)

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Jupiter Jones
Studioalbum von Jupiter Jones
Veröffentlichung 25. Februar 2011
Aufnahme 2010
Label Columbia Records
Format CD, Download
Genre Punkrock, Indie-Rock
Anzahl der Titel 12
Chronologie
Holiday in Catatonia
(2009)
Jupiter Jones Das Gegenteil von Allem
(2013)
Singleauskopplungen
4. März 2011 Still
30. September 2011 ImmerFürImmer
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben
Jupiter Jones
  DE 14 11.03.2011 (… Wo.)
  AT 23 15.07.2011 (… Wo.)
Singles
Still
  DE 10 18.03.2011 (… Wo.)
  AT 2 26.08.2011 (… Wo.)
ImmerFürImmer
  DE 59 14.10.2011 (… Wo.)
  AT 59 14.10.2011 (… Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Jupiter Jones ist ein Musikalbum von der gleichnamigen Band Jupiter Jones.

Jupiter Jones erschien am 25. Februar 2011 auf dem Plattenlabel Columbia Records und wird dem Genre Punkrock und Indie-Rock zugerechnet. Produziert wurde das Album von Wolfgang Stach, abgemischt wurde es von Michael Ilbert. Das Lied Still wurde im April 2011 zum meistgespielten deutschsprachigen Lied im deutschen Radio.[1]

Entstehung und Thematik[Bearbeiten]

Der Albumtitel entstand dadurch, dass die Bandmitglieder verschiedene Titel favorisierten und sich schließlich auf den Bandnamen als Kompromisslösung einigten. Außerdem habe Columbia die Band unterstützt, sodass ein gängiger Albumtitel angestrebt wurde.

Da die Bandmitglieder weiter auseinander wohnen, in der Eifel, Hamburg, Marburg und Münster, habe „jeder für sich in seinem stillen Kämmerlein“ die Lieder kreiert, „grob programmiert“ und dann den übrigen Bandmitgliedern zugeschickt, damit sie daran weiter arbeiten konnten. Die Bandmitglieder versammeln sich dann „in Blockproben von zwei, drei Wochen und arrangieren es zusammen.“

Der Song „Still“ sei als erster entstanden und wird vom Sänger Nicholas Müller als „der poppigste Song auf der Platte“ bezeichnet, er sei „von allen Songs, die“ sie „bisher geschrieben haben, ... am ehesten eine Single.“

Kernthema der Titel auf dem Album sei das „blanke Überleben“, außerdem gebe es darauf auch „Herzschmerzthemen“ und „am Rand wird es schon mal politisch“. Die Titelauswahl, soll das menschliche Leben als oft „anstrengend“ und „ätzend“ darstellen, aber aufzeigen, dass es „immer einen Grund gibt, weiterzumachen“.[2]

Stil[Bearbeiten]

Der Sänger Nicholas Müller sagte in einem Interview in der Zeitschrift Melodie und Rhythmus, dass die „Massentauglichkeit der Platte unbewusst passiert“ sei. Die Gruppe habe einen „guten Mittelweg gefunden zwischen Gefälligkeit und dem Ungestüm, das wir uns bewahren wollten.“ Die Band habe ihren Stil verändert und sei „in Richtung Popmusik gewandert“.[3]

Lieder[Bearbeiten]

Komm bloß nicht nach Bad Bentheim handelt von einem „alten, verbitterten Mann in der Kneipe“ und Berlin stellt die Hauptstadt als „Sinnbild der Zwangshipness“ dar.[4]

Titelliste[Bearbeiten]

# Titel Länge
1. Ansage 2:26
2. Hey! Menetekel 3:29
3. ImmerFürImmer 3:02
4. Still 3:57
5. Alter Mann wo willst du hin? 3:58
6. Vater 3:28
7. Sonne? Scheint! 4:27
8. Berlin 3:55
9. Hier oben (… Jupp) 5:12
10. Stück Vom Weg 3:18
11. Der Hund, der Stock, die Tür 3:52
12. Komm bloß nicht nach Bad Bentheim 3:08

Rezension[Bearbeiten]

  • Anne Nußbaum lobt in ihrer Kritik auf laut.de, dass Jupiter Jones „geballten Zorn und Kummer, Sehnsucht und Selbstzweifel [...] in schöne Worte und einschneidende Melodien“ kleiden.[5]
  • Raphael Schmidt von Intro bewertet das Album „neu“ und „gewöhnungsbedürftig“, aber im Stil dennoch „typisch Jupiter Jones“.[6]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/kultur/Kultur-in-der-Region-Mit-Still-und-Stil-geht-s-ganz-nach-oben;art764,2763892
  2. Jupiter Jones:Glaube & Hoffnung
  3. Gehofft, dass das Richtige passiert in: Melodie und Rhythmus 4/2011 vom 5. Juli 2011
  4. Im Doppelpack: Jupiter Jones & Jem Cooke hr3 Flussbühne vom 15. Juli 2010
  5. Rezension auf laut.de
  6. Rezension auf Intro.de