Juri Sternburg

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Juri Sternburg (* 23. November 1983 in Berlin) ist ein deutscher Autor, Journalist und Dramatiker.

Biographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Juri Sternburg besuchte die Waldorfschule in Berlin Kreuzberg und später das Jüdische Gymnasium. 1995 spielte er eine erste Bühnenrolle in einer Inszenierung von Thomas Heise am Berliner Ensemble und ab 1996 mehrfach am Deutschen Theater Berlin, u. a. in Heinrich IV.

Ab 1998 beschäftigte er sich mit Graffiti und Street Art. Außerdem absolvierte er Bühnenbildhospitanzen und -praktika u. a. am Maxim Gorki Theater Berlin und am Deutschen Theater in Almaty, Kasachstan, wo er als Bühnenbildner arbeitete.

2007 entstand sein erstes Stück 6 quadratmeter Chrom, ein Auftragswerk des Berliner Trockenschwimmer-Festivals, Regie Christian Vilmar, das im Stadtbad Oderberger Straße zur Uraufführung kam.

Seit 2007 schreibt Juri Sternburg regelmäßig Kolumnen und Artikel für den Kulturteil der taz Berlin, aber auch für Magazine wie HATE, Cigar oder PÄNG!. Sein erstes Hörspiel Feierabend (Co-Autorin Frauke Schmidt) wurde 2010 im SWR urgesendet.

Sein Theaterstück der penner ist jetzt schon wieder woanders wurde 2010 zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen und 2011 zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens, wo es mit dem Förderpreis für neue Dramatik ausgezeichnet wurde. Im Januar 2012 feierte das Stück am Maxim-Gorki-Theater in Berlin Premiere. Des Weiteren wurde es im März 2012 am Theater Freiburg aufgeführt und vom Goethe-Institut Boston in der Regie von Guy Ben-Aharon als Bühnenlesung präsentiert. Im Juni 2013 wurde das Stück beim Festival of european contemporary playwrights 2013 in Kopenhagen aufgeführt.

Sein Stück Wider die Natur! oder Die Desintegrationsmaschine, das im Rahmen der Literaturwerkstatt des Ballhaus Naunynstraße/Maxim-Gorki-Theaters entstand, wurde im Dezember 2013 am Maxim Gorki Theater in Berlin und im Januar 2014 am Ballhaus Naunynstraße vorgestellt.

Seit 2014 schreibt er für das Musikmagazin Juice und seit 2015 auch regelmäßig für das Vice (Magazin)

Am 15. Oktober 2015 erschien im Korbinian Verlag seine Novelle "Das Nirvana Baby".

Im Januar 2017 feierte das Theaterstück "10 Gebote" am Deutschen Theater Berlin Premiere. Sternburg steuerte gemeinsam mit dem KIZ-Rapper Maxim Drüner das Gebot "Du sollst nicht stehlen" bei. Weitere Autoren waren u. a. Clemens Meyer und Rocko Schamoni. Die Inszenierung wurde ebenfalls in das Thalia Theater Hamburg eingeladen und dort aufgeführt.

Juri Sternburg lebt und arbeitet in Berlin.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 6 quadratmeter Chrom, Theaterstück, UA 2007, Trockenschwimmer-Festival, Stadtbad Oderberger Straße
  • Türsteher, Hörspiel, SWR 2010
  • der penner ist jetzt schon wieder woanders, Theaterstück, UA 2012, Maxim Gorki Theater
  • Wider die Natur! oder Die Desintegrationsmaschine, 2013 am Maxim Gorki Theater, 2014 am Ballhaus Naunynstrasse
  • Das Nirvana Baby, Novelle, 2015, Korbinian Verlag
  • 10 Gebote, Deutsches Theater Berlin 2017

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]