Jurij Maximow

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Jurij Maximow
Yuriy Maksymov.jpg
Jurij Maximow
Spielerinformationen
Geburtstag 8. Dezember 1968
Geburtsort ChersonSowjetunion
Größe 187 cm
Position zentrales Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
1986–1989 Kristall Kherson
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
07/89–12/90 Tawrija Simferopol 49 0(5)
1991 Kristall Kherson 48 (27)
1992–1994 Dnipro Dnipropetrowsk 70 (14)
1995–10/97 Dynamo Kiew 54 (18)
11/97–2001 Werder Bremen 69 0(9)
2001–12/02 SV Waldhof Mannheim 27 0(3)
2003 FK Rostow 18 0(2)
01/04–06/04 Borysfen Boryspol 8 0(4)
2004–2005 Metalurh Saporischschja 8 0(1)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1992–2002 Ukraine 27 0(5)
Stationen als Trainer
Jahre Station
07/08–01/10 Obolon Kiew
2010–2012 Krywbas Krywyj Rih
2012–2013 Metalurh Donezk
2013–2014 Mordowia Saransk
2016– FK Taras
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Jurij Maximow (ukrainisch Юрій Максімов, wiss. Transliteration Jurij Maksimov; russisch Юрий Вильевич Максимов; * 8. Dezember 1968 in Cherson) ist ein ehemaliger ukrainischer Fußballprofi. Maximow war ein zentraler Mittelfeldspieler und ist in Deutschland bekannt aus seiner Spielzeit bei Werder Bremen.

Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maximow wechselte zur Saison 97/98 über Dnipro Dnipropetrowsk und Dynamo Kiew für 1.500.000 DM nach Bremen. In seinen vier Jahren in der Fußball-Bundesliga schoss er 9 Tore in 69 Spielen und erhielt dabei einen Platzverweis. Im Juli 2001 wechselte Maximow zum Zweitligisten SV Waldhof Mannheim. In seinen zwei Spieljahren dort schoss Maximow 3 Tore in 27 Spielen. Anschließend spielte er noch ein Jahr für den FK Rostow in der russischen Premjer-Liga. Danach wechselte er zurück in die Ukraine, wo er kurzzeitig Spielertrainer des Borysfen Boryspol war, und beendete seine Spielerkarriere im Alter von 35 Jahren bei Metalurh Saporischschja.

In Osteuropa blieb Maximow dem Fußball dennoch erhalten: In den Folgejahren arbeitete er unter anderem als Trainerassistent beim weißrussischen Erstligisten FK Dinamo Minsk sowie als Cheftrainer in der zweiten ukrainischen Liga. In der Saison 2008/09 gelang ihm mit dem FK Obolon Kiew der Aufstieg in die ukrainische Premjer-Liha. In der nächsten Winterpause wechselte er jedoch zu Ligakonkurrenten Krywbas Krywyj Rih.

Erfolge als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ukrainischer Meister 1995, 1996 und 1997 mit Dynamo Kiew
  • Ukrainischer Pokalsieger 1996 mit Dynamo Kiew
  • DFB-Pokalsieger 1999 mit Werder Bremen. Im Finale gegen den FC Bayern München schoss Maximow selbst das 1:0, das jedoch später ausgeglichen wurde. Das Spiel entschied sich im Elfmeterschießen, wobei Maximow nicht als Schütze antrat.

Erfolge als Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]