Juse Ju

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Juse Ju im Dezember 2017
Juse Ju im Dezember 2017
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Shibuya Crossing
  DE 35 23.03.2018 (1 Wo.)
Untertreib nicht deine Rolle
  DE 67 15.03.2019 (1 Wo.)

Juse Ju (* 1982 in Kirchheim unter Teck; bürgerlich Justus Hütter) ist ein deutscher Rapper, Journalist und Autor.[2]

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hütter wuchs in Kirchheim unter Teck und Yokohama, Japan auf. Er studierte Theaterwissenschaft, Soziologie und Japanologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und anschließend Journalismus an der Ems Electronic Media School in Potsdam.[3]

Als Jugendlicher war er Mitbegründer des Kollektivs Popbiz Enemy und nahm an diversen Freestyle-Jams im Stuttgarter Raum teil. 2003 veröffentlichte er mit Bonzi Stolle als Rap-Duo Massig Jiggs das Album Back From The 80's. 2004 gewann er das Stuttgarter Freestyle-Turnier Royal Rumble, wodurch das Nürnberger Musiklabel Highproductions auf ihn aufmerksam wurde.[4] 2005 erschien dort sein erstes Solo-Release, die EP Der Ego. 2007 folgte über Popbiz Enemy die Kollabo-EP Prosecco Piff[5] zusammen mit Fatoni, mit dem Juse Ju seitdem immer wieder zusammen arbeitet. 2009 folgte sein Album Yo! Hip Hop hat mein Leben zerstört.[6][7] 2011 trat Juse Ju bei der Battlerap-Veranstaltung Rap am Mittwoch als Teilnehmer in Erscheinung und gelangte auf Anhieb bis in das Finale des Turniers.[8] Im Mai 2014 erschien Juse Jus Album Übertreib nicht deine Rolle! bei Popbiz Enemy, im Oktober 2015 folgte sein drittes Album Angst & Amor, das als kostenloser Download, CD und Vinyl vertrieben wurde.[9]

Am 16. März 2018 veröffentlichte Juse Ju mit Shibuya Crossing sein viertes Album.[10] Auf den zwölf Songs des Albums gewährt Juse Ju Einblicke in sein Leben, dabei rappt er unter anderem über seine Jugendzeit in Tokio, El Paso und Kirchheim.[11]

Mit der Veröffentlichung der Single S.D.W.A kündigte Juse Ju seine EP Untertreib nicht deine Rolle! an, welche am 8. März 2019 erschienen ist.[12]

Juse Ju tritt auch als Moderator für die deutschlandweit organisierte Battlerap-Veranstaltung „Don't Let The Label Label You“ in Erscheinung.[13] Daneben arbeitet er als Redakteur für den Radiosender Fritz, bei dem er auch die wöchentliche Hip-Hop-Show Nightflight am Mittwoch moderiert,[14] arbeitete als Redakteur bei Spiegel Online und als Autor für verschiedene Fernsehformate, u. a. für die Sat.1-Krimiserie K11 – Kommissare im Einsatz und die Reality-Soaps Die Mädchen Gang oder We are Family! So lebt Deutschland.[3]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben
  • 2009: Yo! Hip Hop hat mein Leben zerstört
  • 2014: Übertreib nicht deine Rolle!
  • 2015: Angst & Amor
  • 2018: Shibuya Crossing
EPs
  • 2005: Der Ego
  • 2007: Prosecco-Piff (Kollabo-EP mit Fatoni)
  • 2019: Untertreib nicht deine Rolle!

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Juse Ju in den deutschen Charts
  2. Diskografie bei discogs
  3. a b EMS Babelsberg: Justus Hütter. Abgerufen am 21. April 2016.
  4. http://www.laut.de/Juse-Ju
  5. Über PBE | Popbizenemy. In: pbe14.popbizenemy.de. Abgerufen am 23. April 2016.
  6. Laut.de: Juse Ju
  7. Discogs: Juse Ju – Yo! Hip Hop hat mein Leben zerstoert. Abgerufen am 21. April 2016 (englisch).
  8. youtube: Rap am Mittwoch, 1. Juni 2011
  9. Juse Ju – offizielle Webseite
  10. Juse Ju - Shibuya Crossing (Cover, Tracklist, Stream, Snippet). In: Internationale Hip Hop & Deutschrap Alben. 16. März 2018, abgerufen am 20. Dezember 2018 (deutsch).
  11. Skinny: Interview: Juse Ju über sein Leben in Japan, El Paso, als Trash TV-Autor & "Shibuya Crossing". In: rap.de. 16. März 2018, abgerufen am 20. Dezember 2018 (deutsch).
  12. Facebook: UNTERTREIB NICHT DEINE ROLLE EP / 8.März 2019. Abgerufen am 8. März 2019.
  13. 16bars.de: Don't Let the Label Label You
  14. Radio Fritz: Team