Justine Otto

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Justine Otto (* 1974 in Zabrze, Polen) ist eine deutsche Malerin.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Otto wurde 1974 in Polen geboren. 1983 zog sie nach Deutschland. Zwischen 1997 und 2000 arbeitete Otto als Bühnenbildnerin bei den Städtischen Bühnen Frankfurt. Ab 1996 studierte sie an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste (Städelschule) in Frankfurt am Main bei Peter Angermann und Michael Krebber und war Meisterschülerin im Fach Freie Malerei. 2003 schloss sie das Studium ab.[1]

Otto lebt in Hamburg und Frankfurt.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zentrales Thema ihrer Werke sind heranwachsende Menschen und deren Gefühlswelt. Otto lässt ihre Protagonisten, meist junge Mädchen, rätselhafte Handlungen vollziehen. Otto nimmt eine neutrale Beobachterposition ein und konfrontiert den Betrachter mit dem Prozess des Erwachsenwerdens. Durch weiche ineinander übergehende Licht- und Schattenzonen, unterbrochen durch grelle Farbakzentuierungen, erzeugt sie eine starke Lebendigkeit. So entstehen Körperlandschaften, die ihren Figuren eine starke Authentizität verleihen.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2005: Volker-Hinniger-Preis[3]
  • 2005: Nominierung für den Förderpreis Bildende Kunst der Schering Stiftung[4]
  • 2011: Preisträgerin des Kunstpreises des Lüneburgischen Landschaftsverbandes[5]

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Helter Skelter. Kerber Verlag, Bielefeld 2011, ISBN 978-3-86678-587-8.
  • Lauter Lieblingsbilder. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. Dezember 2002.
  • Szene Frankfurt. In: ART, Nr. 10, Oktober 2005.
  • Teenies im Zauberwald. In: Frankfurter Rundschau, 10. September 2007.
  • Nikolaus Jungwirth: Rätselhafte Killerbande in karger Landschaft. In: Frankfurter Rundschau, 31. Mai 2006.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lebenslauf (PDF; 27 kB)
  2. Vorstellung Justine Otto, Galerie Barbara von Stechow
  3. Kulturatlas Oberfranken
  4. Förderpreis der Schering-Stiftung
  5. Preisträgerin Kunstpreis 2011, Lüneburgischer Landschaftsverband