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Jutta Ploch

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Jutta Ploch, nach Heirat Jutta Schenk, (* 13. Januar 1960 in Weißenfels) ist eine ehemalige Ruderin aus der Deutschen Demokratischen Republik, die Olympiasiegerin im Doppelvierer und Weltmeisterin im Doppelzweier war.

Ploch begann bei Empor Weißenfels mit dem Rudersport. Nach ihrem Sieg im Einer bei der Kinder- und Jugendspartakiade 1977 wechselte sie dann zum SC Berlin-Grünau. 1978 startete sie im Doppelvierer der Juniorinnen bei den Junioren-Weltmeisterschaften im Rudern und wurde Juniorweltmeisterin. 1979 war sie Vizemeisterin der DDR sowohl im Einer hinter Martina Schröter und als auch zusammen mit Petra Boesler im Doppelzweier hinter Cornelia Linse und Heidi Westphal.

Bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau startete Ploch gemeinsam mit Rowietha Zobelt, Jutta Lau, Sybille Reinhardt und Steuerfrau Liane Buhr im Doppelvierer der Frauen und gewann die Goldmedaille.

Von 1981 bis 1983 siegte Ploch jeweils bei der DDR-Meisterschaft im Doppelzweier und im Doppelvierer. Bei der Weltmeisterschaft 1981 in München wurde Jutta Ploch zusammen mit Heidi Westphal, Cornelia Linse, Birka Brandt und Steuerfrau Jenny Gerber im Doppelvierer der Frauen Vizeweltmeister. Zur Weltmeisterschaft in Luzern 1982 ging die Mannschaft des Doppelvierers in der Besetzung Jutta Ploch, Jutta Hampe, Heidi Westphal, Cornelia Linse und Steuerfrau Andrea Rost an den Start und gewann die Silbermedaille. 1983 in Duisburg trat die mittlerweile verheiratete Ploch unter ihrem neuen Namen Jutta Schenk zusammen mit Martina Schröter im Doppelzweier an und gewann drei Jahre nach ihrem Olympiasieg auch einen Weltmeistertitel.

Zu den Olympischen Spielen in Los Angeles 1984 qualifizierten sich Ploch und Martina Schröder im Doppelzweier der Frauen. Durch den Olympia-Boykott von 1984, an dem auch die damalige DDR teilnahm, platze der Traum von einer Olympiateilnahme im Doppelzweier. 1980 wurde sie mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Silber und 1984 in Gold ausgezeichnet.[1][2]

Jutta Schenk ist Diplom-Sportlehrerin und arbeitete nach ihrer Karriere als Trainerin in Berlin. Nach der Geburt ihrer beiden Söhne wechselte sie zum Berliner Bildungssystem und arbeitete als Lehrerin.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Neues Deutschland, 22. August 1980, S. 3
  2. ↑ Neues Deutschland, 1./2. September 1984, S. 4