Jutta Schmuttermaier

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Jutta Schmuttermaier (* 1966 in Ingolstadt) ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jutta Schmuttermaier absolvierte eine Schauspielausbildung am Schauspielstudio Freese in Hamburg. Es folgten Theaterengagements am Landestheater Coburg, an der Iberl-Bühne in München und bei freien Münchner Theaterensembles.

Ab Mitte der 1990er Jahre begann dann ihre Karriere im deutschen Fernsehen. Schmuttermaier übernahm hierbei durchgehende Serienrollen, Episodenrollen und auch Gastrollen.

1995 spielte sie eine kleinere Rolle in dem Spielfilm Hölleisengretl von Jo Baier nach einer literarischen Vorlage von Oskar Maria Graf. Größere Bekanntheit erlangte Schmuttermaier dann durch die durchgehende Rolle der Kriminalkommissarin Ricarda Larenzi in der ZDF-Fernsehserie SOKO 5113, wo sie ab 1997 an der Seite von Wilfried Klaus und Michel Guillaume spielte. Daraufhin spielte sie in mehreren Fernsehserien.

Schmuttermaier wirkte für den Bayerischen Rundfunk in zahlreichen Aufzeichnungen der Fernsehreihe Der Komödienstadel mit.

Schmuttermaier wurde im deutschen Fernsehen häufig in Komödien und volkstümlichen Lustspielen mit bayerischem oder österreichischem Hintergrund eingesetzt, wo sie meist auf den Rollentypus der liebenswürdigen, oft auch listigen, mit Mutterwitz ausgestatteten, jugendlichen Liebhaberin festgelegt war.

Sie wirkte auch in Dokumentarfilmen und Filmdokumentationen mit. Für den MDR übernahm sie 2004 beispielsweise in einem semi-dokumentarischen Spielfilm über das Leben von Maria Magdalena die Rolle der Martha. Außerdem wirkte sie bei verschiedenen Hörspielproduktionen mit, unter anderem bei Kriminalhörspielen nach der Fernsehreihe Tatort. Sie tritt außerdem bei Lesungen und literarischen Soirees auf.

Sie ist mit dem Schauspieler Alexander Duda verheiratet, mit dem sie auch beruflich regelmäßig zusammenarbeitet.

Neben ihrer beruflichen Tätigkeit als Schauspielerin ist sie ausgebildete Heilpraktikerin für Psychotherapie. Mit Fortbildungen in Entspannungs- und Gesprächspsychotherapie sowie Systemischer Beratung arbeitet sie auch als Therapeutin, Beraterin und Dozentin.[1] Jutta Schmuttermaier unterrichtet u.a. an der Schauspielschule in München Atem-, Stimm- und Sprechtraining und Entspannung.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1994: Der Komödienstadel: Die goldene Gans
  • 1995: Hölleisengretl
  • 1997: Der Bulle von Tölz: Tod in der Brauerei
  • 1997–1999: SOKO 5113
  • 1997: Der Komödienstadel: Bonifaz der Orgelstifter
  • 1997: Solo für Sudmann
  • 1998: Aus heiterem Himmel
  • 1999: Der Komödienstadel: Der Zigeunersimmerl
  • 1999: Der Komödienstadel: Der Leberkasbaron
  • 1999: Café Meineid
  • 2000: Der Komödienstadel: S'Herz am rechten Fleck
  • 2001: Der Komödienstadel: Die Jacobi-Verschwörung
  • 2002: Der Komödienstadel: Heldenstammtisch
  • 2002: Der Komödienstadel: Achterbahn ins Glück
  • 2002: Café Meineid
  • 2003: Die Rosenheim-Cops – Schwesternliebe
  • 2003: Der Komödienstadel: Das Attenhamer Christkindl
  • 2004: München 7
  • 2004: Utta Danella – Das Familiengeheimnis
  • 2005: Forsthaus Falkenau – Folgen: Erste Liebe, Pantherjagd & Beweislast
  • 2005: Der Komödienstadel: Amerikaner mit Zuckerguss
  • 2005: Der Komödienstadel: Herzsolo
  • 2005: Der Komödienstadel: Der Habererbräu
  • 2006: Der Komödienstadel: Die Maibaumwache
  • 2007: Der Komödienstadel: Der Fischerkrieg vom Chiemsee
  • 2007: Der Komödienstadel: Links Rechts Gradaus
  • 2008: Der Komödienstadel: Die schöne Münchnerin
  • 2008: Der Kaiser von Schexing
  • 2009: Um Himmels Willen
  • 2009: Die Rosenheim-Cops – Gefährliche Nachbarn
  • 2011: Chiemgauer Volkstheater: Handylust und Handyfrust
  • 2012: Chiemgauer Volkstheater: Vorsicht bissiger Hund
  • 2012: Die Rosenheim-Cops – Echo des Todes
  • 2013: Chiemgauer Volkstheater: Hypnose am Bauernhof

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Über mich therapie-schmuttermaier.de