Jutta Treiber

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Jutta Treiber (2012)

Jutta Treiber (* 10. Jänner 1949 in Oberpullendorf im Burgenland als Jutta Supper) ist eine österreichische Autorin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihre Eltern Therese und Viktor Supper waren Kaufleute und betrieben ein Möbelgeschäft. Jutta Treiber hat einen um acht Jahre jüngeren behinderten Bruder, Walter Supper. Nach der Volksschule in Oberpullendorf besuchte sie von 1959 bis 1967 das Gymnasium in Eisenstadt, wo sie mit Auszeichnung maturierte. Danach studierte sie 1967 bis 1972 an der Universität Wien Germanistik und Anglistik. Von 1972 bis 1988 unterrichtete sie Deutsch und Englisch am Gymnasium in Oberpullendorf. Zusätzlich gab sie auch Kurse in Jazztanz und Bühnenspiel.

Seit 1988 ist Jutta Treiber freiberufliche Autorin. In der Gymnasialzeit schrieb sie für die Schülerzeitung. 1976 gewann sie ihren ersten Literaturpreis für eine Kurzgeschichte. Erste literarische Versuche umfassten Kurzgeschichten, Gedichte und Hörspiele. Es folgten Kabarettprogramme und Kurzfilme (Super 8). Ihr Werk umfasst Bilderbücher, Kinderbücher, Romane für Jugendliche und Erwachsene, Lyrik, ein Kindertheaterstück, Hörspiele, Kurzgeschichten in diversen Anthologien und Kurzfilme. Ihre Bücher wurden in bisher 23 Sprachen übersetzt. Jutta Treiber hat mehr als 3000 Lesungen in dreiundzwanzig Ländern Europas und Asiens gehalten (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Iran, Italien, Lettland, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Türkei, Ungarn).

Jutta Treiber ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • "Ich will eine Geschichte schreiben", 1979
  • "Geometrisches Stück", 1987
  • "Oli und Purzelbaum", 1981, 1993, 1998
  • "Popcorn zum Frühstück", 1988
  • "Bine und Rebell",1990
  • "Julia spielt Julia", 1992, 2004
  • "Das Dazwischenkind", 1992
  • "Dazwischenkinder haben's schwer", 1993
  • "Liebe und andere Ungereimtheiten", 1995
  • "Der blaue See ist heute grün", 1995
  • "Felsen küssen mit der Nase", 1996
  • "O, sagt der Ohrwurm", illustriert von Maria Blazejovsky, 1997
  • "Solange die Zikaden schlafen", 1998
  • "Dazwischenkinder sind wir alle", 1999
  • "Herz- und Beinbruch", 2000
  • "Weil – das wird immer so sein", illustriert von Birgit Antoni, 2000
  • "Der Lachschrittmacher", illustriert von Birgitta Heiskel, Dachs Verlag 2001
  • "Die Blumen der Engel", illustriert von Maria Blazejovsky, 2001
  • "Rosa träumt", illustriert von Christa Unzner, 2002
  • "Dazwischenkinder suchen Freunde", 2002
  • "Vergewaltigt", 2003, 2009
  • "Maxeline Regenschirm", illustriert von Birgit Antoni, 2003
  • "Maxeline Sonnenschein"; illustriert von Birgit Antoni, 2005
  • "NaJa", Bilderbuch für Erwachsene, illustriert von Susanne Eisermann, 2005
  • "Die Zeit und Hannah", 2006, Roman in drei Teilen für Erwachsene: Zeit.Raffer / Zeit.Schnitt / Zeit.Lupe (edition lex liszt 12, 2006)
  • "Der Großvater im rostroten Ohrensessel", Bilderbuch, Illustrationen von Jens Rassmus, Patmos 2006
  • "Max und Marzipan", Kinderbuch, G+G Verlag, Wien 2006
  • "Forfel, Ach und Krokodeil", Kinderbuch, edition lex liszt 12, 2007
  • "Der König tanzt", Bilderbuch, illustriert von Iris Wolfermann, Annette Betz 2007
  • "Fleckerlteppich", Kurztexte, edition lex liszt 12, 2008
  • "Edi Dickstur und der Norz", Innsbruck-Wien, 2010
  • „Jonas ist weg“, Krimi – Buchklub, 2011
* 9 „Knaxi Fischbüchlein“, edition lex liszt 12, 2012
  • „Ach, du liebes Pferd“, edition marlit, 2012
  • „Fiona Fee hat keine Zeit“, Obelisk, 2012
  • „Liebestrommeln. Eine Kur-Schmonzette“, edition lex liszt 12, 2012
  • „Klapper, klapper, Storchengeplapper“, edition marlit, 2014
  • „Fridolin wird unsichtbar“, Obelisk, 2014
  • „Die Wörter fliegen“, Residenz Verlag (Nilpferd), 2014
  • "Alle meine Buchstaben", (M, N, Q-X-Y, Z) G+G Verlag 2016
  • "Der Angstdrache", Bilderbuch, illustriert von Lena Hesse, Annette Betz 2016
  • "Prinzessin Grünerbse schlägt drei Purzelbäume auf dem Misthaufen", Obelisk Verlag 2017
  • „Halt den Mund, sagte Mutter und dann starb sie“, edition lex liszt 12, 2018
  • "Die knallbunte Couch", Obelisk 2019
  • "Na ja.", illustriert von Susanne Eisermann, Tyrolia, Innsbruck-Wien 2019, ISBN 978-3-7022-3761-5
  • "Na ja. Mehrsprachige Ausgabe auf Deutsch, Arabisch, Türkisch, Englisch, Kroatisch-Bosnisch-Serbisch-Montenegrinisch", illustriert von Susanne Eisermann, Tyrolia, Innsbruck-Wien 2020, ISBN 978-3-7022-3829-2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Jutta Treiber – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien