Grengel (Köln)

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Wappen von Köln
Grengel
Stadtteil 709 von Köln
Abgrenzung Stadtteil Grengel in Porz
Koordinaten 50° 52′ 48″ N, 7° 6′ 5″ OKoordinaten: 50° 52′ 48″ N, 7° 6′ 5″ O
Fläche 10,66 km²
Einwohner 5498 (31. Dez. 2015)
Bevölkerungsdichte 516 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Jan. 1975
Postleitzahl 51147
Vorwahl 02203
Stadtbezirk Porz (7)
Verkehrsanbindung
Autobahn A59
Eisenbahnanschluss Köln/Bonn Flughafen S 13
Buslinien 160 161 166
Quelle: Kölner Stadtteilinformationen – Zahlen 2015

Der Stadtteil Grengel liegt im Südosten der Stadt Köln, im Stadtbezirk Porz.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grengel grenzt im Osten an Rösrath, im Süden an Troisdorf im Westen - von Süden nach Norden - an Lind, Wahnheide, Elsdorf und Urbach und an Eil.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grengel wurde erstmals 1757 als Grindel bezeichnet. Dieses bedeutet Schlagbaum oder Grenzposten. Gegründet wurde der Ortsteil erst am 17. Dezember 1948, als jüngste Siedlung der damaligen Gemeinde Porz. Bereits am 16. September 1951 zählte der Stadtteil 800 Einwohner. Als Grengel zum 1. Januar 1975 in die Stadt Köln eingemeindet wurde, verdoppelte sich nominell seine Fläche durch Anschluss des bisherigen Porzer Stadtteils Flughafen.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche Mariä Himmelfahrt

1955 wurde die katholische Kirche St. Mariä Himmelfahrt eingeweiht.

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1951 wurde eine Gemeinschaftsgrundschule errichtet; im Jahre 1992 wurde sie nach dem Pädagogikreformer Peter Petersen benannt und bereits seit 1980 werden dort dessen Unterrichtsmethoden angewandt. In den 1960er Jahren erhielt der gesamte Ort Kanalisation. Die meisten Start- und Landebahnen und die Abfertigungsgebäude des Köln/Bonner Flughafens befinden sich im Stadtteil Grengel.

Naherholung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gebiet des Stadtteils Grengel befinden sich eine Parkanlage mit Bach und zwei Ententeichen sowie weitere große Flächen des Landschaftsschutzgebietes Bieselwald.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Bendel: Heimatbuch des Landkreises Mülheim am Rhein, Geschichte und Beschreibung, Sagen und Erzählungen. Köln-Mülheim 1925
  • Christian Schuh: Kölns 85 Stadtteile. Geschichte, Daten, Fakten, Namen. Emons, Köln 2003, ISBN 3-89705-278-4

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]