Köln-Mülheim (Stadtbezirk)

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Wappen von Mülheim
Wappen von Köln
Mülheim
Stadtbezirk 9 von Köln
Abgrenzung Stadtbezirk Mülheim in Köln
Koordinaten 50° 57′ 44″ N, 7° 0′ 15″ OKoordinaten: 50° 57′ 44″ N, 7° 0′ 15″ O.
Fläche 52,20 km²
Einwohner 149.979 (31. Dez. 2016)
Bevölkerungsdichte 2873 Einwohner/km²
Adresse der
Verwaltung
Wiener Platz 2a
51065 Köln
Website Bürgeramt Mülheim
Gliederung
Stadtteile

Buchforst, Buchheim, Dellbrück, Dünnwald, Flittard, Höhenhaus, Holweide, Mülheim und Stammheim

Politik
Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs (SPD)
1. Stellvertreter Ursula Schlömer (GRÜNE)
Sitzverteilung (Bezirksvertretung)
SPD CDU GRÜNE FDP pro Köln LINKE AfD
7
5
3
1
1
1
1
Quelle: Kölner Stadtteilinformationen – Zahlen 2015
Wahl zur Bezirksvertretung
vom 25. Mai 2014
(Stimmen in Prozent)[1]
 %
40
30
20
10
0
33,4
24,9
17,3
3,5
3,3
7,7
4,2
5,7
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009[2]
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+0,4
-1,4
± 0,0
-4,5
-3,5
+1,6
+4,2
+3,2

Mülheim ist der Stadtbezirk 9 von Köln. Er umfasst die Stadtteile Buchforst, Buchheim, Dellbrück, Dünnwald, Flittard, Höhenhaus, Holweide, Mülheim und Stammheim.

Der Stadtbezirk 9 trägt den Namen seines bevölkerungsreichsten Stadtteils Mülheim.

Zu Zeiten des alten Postleitzahlensystems hatten die Stadtteile des Bezirks die Zeichenkette '5000 Köln 80'.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtbezirk grenzt im Norden an Leverkusen, im Osten an Bergisch Gladbach und im Süden an die Stadtbezirke Kalk und Innenstadt. Im Westen stellt der Rhein die Grenze zum Stadtbezirk Nippes dar.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Oberbürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Zeit der Kreisfreiheit der Stadt Mülheim am Rhein haben zwei Oberbürgermeister die Geschicke der Stadt geleitet. Zum einen war dies Friedrich Wilhelm Steinkopf, der von 1876 bis 1908 amtierte. Bernhard Clostermann war Oberbürgermeister von 1909 bis zur Eingliederung in die Stadt Köln im Jahr 1914.

Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Mittag des 14. Oktober 1944 wurde die damalige Mülheimer Brücke bei eienm Luftangriff der USAAF zerstört.[3]

Am 28. Oktober 1944 flogen Bomber der Royal Air Force einen schweren Luftangriff auf Köln-Mülheim und andere Stadtteile Kölns. Die Friedenskirche in Mülheim, die Bahnstrecke zwischen Mülheim und Köln-Kalk und Vieles mehr wurden zerstört.[4]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bezirk ist mit den Bahnstrecken Köln HbfKöln-MülheimLeverkusenDüsseldorf und Köln Hbf – Köln-Mülheim – Leverkusen-Opladen – Solingen HbfWuppertal, den S-Bahn-Linien S 6 nach Essen über Düsseldorf und Leverkusen und S 11 nach Bergisch Gladbach sowie mit den Stadtbahnlinien 3, 4, 13 und 18 erschlossen. Eine weitere S-Bahn-Linie über Solingen Hbf nach Wuppertal wird vermutlich erst in ferner Zukunft realisiert. Am Bahnhof Köln-Mülheim halten S-Bahn-Züge, Regionalbahn-Züge und Regional-Express-Züge (darunter befinden sich direkte Verbindungen nach Aachen, Bonn, Düsseldorf, Wuppertal und ins Ruhrgebiet). Es besteht Umsteigemöglichkeit zur Stadtbahn, die hier im Tunnel verkehrt.

An das Fernstraßennetz ist der Bezirk durch die Bundesautobahnen 3, 4 und die Bundesstraßen 8, 51 und 506 angebunden.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Landeskonservator Rheinland; Denkmälerverzeichnis 12.7 Köln Stadtbezirk 9 (Mülheim), Köln 1979

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Köln-Mülheim (District) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. stadt-koeln.de – Bezirksvertretungswahl 2014, abgerufen am 18. Juni 2015
  2. stadt-koeln.de – stadt-koeln.de – Kommunalwahl 2009 (PDF; 2,6 MB), abgerufen am 18. Juni 2015
  3. www.bunkerarchaeologie.de
  4. Kölner Stadtanzeiger 24. Oktober 2014: Mülheim liegt nach Bombenangriff in Schutt und Asche