Meschenich

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Wappen von Köln
Meschenich
Stadtteil 213 von Köln
Lage des Stadtteils Meschenich im Stadtbezirk 2
Koordinaten 50° 51′ 41″ N, 6° 55′ 50″ OKoordinaten: 50° 51′ 41″ N, 6° 55′ 50″ O
Fläche 4,718 km²
Einwohner 7630 (31. Dez. 2015)
Bevölkerungsdichte 1617 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Jan. 1975
Postleitzahl 50997
Vorwahl 02232
Stadtbezirk Rodenkirchen (2)
Verkehrsanbindung
Autobahn A553
Bundesstraße B51
Buslinien 132 135 192 935
Quelle: Kölner Stadtteilinformationen – Zahlen 2015
Pfarrkirche St. Blasius
Hochhäuser „auf dem Kölnberg“ in Meschenich

Der Stadtteil Meschenich liegt im Süden der Stadt Köln an der Bundesstraße 51. Politisch gehört er dem Stadtbezirk Rodenkirchen an.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meschenich grenzt im Osten an Immendorf, im Süden an Brühl, im Westen an Hürth und im Norden an Rondorf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus der römischen Zeit gibt es die ersten Zeichen einer Besiedlung und eine erste urkundliche Erwähnung von Meschingen ist aus dem Jahr 1166. Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts noch zur Gemeinde Rodenkirchen gehörend, erfolgte 1975 die Eingemeindung zur Stadt Köln.

Im Liber valoris wurde 1274 bereits die romanische Kirche des Ortes erwähnt. Weite Bereiche von Meschenich gehörten seit dem Mittelalter verschiedenen Kölner Kirchen und Klöstern wie zum Beispiel Kloster Sankt Mauritius, Stift St. Maria im Kapitol, Stift Sankt Severin und dem Kloster Benden zu Brühl.

Entlang der Heeresstraße wurde Meschenich besiedelt und zum Dorf. In der Mitte des 17. Jahrhunderts gab es neben den Höfen und der Kirche nur 15 Häuser.

Erwähnenswert ist der Friedhof Trenkebergstraße mit seinen Steinkreuzen, dem Kriegsehrenmal und zahlreichen teilweise denkmalgeschützten Elementen.

Den Ortsmittelpunkt bildet heute noch die Kirche. In den 1970er-Jahren wurde die Siedlung Auf dem Kölnberg aufgebaut, die einen Gegenpol zu der bisherigen Entwicklung und Bebauung darstellt. Der „Kölnberg“ bildet heute eine Anzahl Häuser mit bis zu 26 Etagen und insgesamt über 1300 Wohneinheiten.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Panoramabild Meschenichs aus östlicher Richtung, mit Knapsack im Hintergrund (2017)

Die Autobahn A 553 endet bei Meschenich. Eine ursprünglich geplante Verlängerung bis zur A 4 wurde verworfen. Daher tragen die B 51, die mitten durch Meschenich führt, und die Brühler Tangente L 150/Kerkrader Straße (Querverbindung vom Ende der A 553 zur A 555) die Verkehrslast des von der A 553 nach Köln beziehungsweise zur A 4 fließenden Verkehrs. Aufgrund der damit einhergehenden Belastung für die Anwohner ist der Bau einer Ortsumgehungsstraße geplant.[1][2]

Zudem bestehen vier Buslinien, die Meschenich mit dem öffentlichen Personennahverkehr verknüpfen. Das Kölner Stadtzentrum kann mit der Linie 132 über Rondorf, Marienburg und die Südstadt oder auf schnellerem Wege mit der Linie 192 und Umstieg in den Regionalverkehr am Bahnhof Hürth-Kalscheuren erreicht werden. Zudem bestehen Anbindungen nach Rodenkirchen mit der Linie 135 und nach Brühl und Hürth mit der Linie 935.

Außerdem ist geplant in einer vierten Ausbaustufe der Nord-Süd-Stadtbahn die Stadtbahnlinie 5 über Rondorf bis nach Meschenich zu verlängern.[3]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. Meschenicher Hunnenhorde
  • Löstige Kraade
  • Sportclub Meschenich 1923 e.V.
  • Junggesellenverein St. Josef Meschenich
  • KC Tolle Meute
  • KG Meschenicher Buure Gelb - Grün 2010 e.V.
  • Männer-Gesang-Verein Meschenich 1894 e.V.
  • Bürger- und Vereinsgemeinschaft Meschenich e.V.
  • aktiv für Meschenich e.V

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Paul Clemen: Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, Der Landkreis Köln, Düsseldorf 1897, Nachdruck Düsseldorf 1983, ISBN 3-590-32118-0, S.163f

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Köln-Meschenich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Neue Straßen in Meschenich: Letzten Kilometer zum Eifeltor. In: Kölner Stadt-Anzeiger. Abgerufen am 22. März 2016.
  2. Informationen des Landesbetriebs Straßenbau NRW zum Thema: B51n: Fortführung der Ortsumgehung Köln-Meschenich bis zur A4-Anschlussstelle Köln-Eifeltor (Abruf 29. September 2016)
  3. Antrag in der Bezirksvertretung Rodenkirchen auf Vorlage der Trassenführung der Nord-Süd-Stadtbahn. Abgerufen am 22. März 2016.