Könen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Könen
Stadt Konz
Wappen Könen
Koordinaten: 49° 40′ 47″ N, 6° 33′ 15″ O
Höhe: 145 m ü. NHN
Einwohner: 2275 (31. Dez. 2008)
Eingemeindung: 7. November 1970
Postleitzahl: 54329
Vorwahl: 06501
Könen (Rheinland-Pfalz)
Könen

Lage von Könen in Rheinland-Pfalz

Könen – Ortsbild
Könen – Ortsbild

Könen liegt an der Saar und ist ein Stadtteil von Konz an der Mosel im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz.

Die Ortschaft hat ca. 2275 Einwohner (Stand: 2008) und verfügte 1970 noch über eine Weinbaufläche von ca. 16 Hektar. Die bewirtschafteten Flächen sind bis 2005 auf wenige Hektar zurückgegangen. Könen liegt an der Bundesstraße 51. Könen, ehemals selbständige Gemeinde, wurde im Zuge der Verwaltungsreform in Rheinland-Pfalz am 7. November 1970 in die Stadt Konz eingemeindet.[1] Durch archäologische Funde ist belegt, dass im Ortsbereich bereits Kelten und Römer gesiedelt haben. Erste urkundliche Erwähnung war im Jahr 980 als Kona.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler im Ort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche St. Amandus Könen
  • Das „Große Haus“ – ehemaliges Pfarrhaus/Weingut
  • Synagoge und Jüdischer Friedhof

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Könen

Skulpturen an der Saar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Skulptur Hoher Dreher an der Saar in der Nähe des Sportplatzes

Von den im Rahmen der Bildhauersymposien Steine am Fluss und Skulpturen am Fluss Skulpturen stehen drei dieser auf Könener Flur: Der Hohe Dreher in der Nähe des Sportplatzes, die Archaischen Spuren nahe der Konzerbrück und der Dreieckige Sandstein an der Mündung der Saar in die Mosel.

Wirtschaftsstandort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gewerbegebiet der Ortschaft ist geprägt durch die Fabrikationsstätte für Baugeräte der Firma Volvo, die 1994 von der damaligen Firma Zettelmeyer übernommen wurde. Am Standort Konz-Könen produziert das Unternehmen unterschiedliche Maschinentypen.

Geschichte der Juden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu dem Stadtteil Konz-Könen ist im November 2005 ein 258 Seiten umfassendes Buch zur Geschichte der Juden von Könen erschienen. Es informiert sowohl über die Zeit friedlichen Zusammenlebens von Juden und Christen als auch über die Vernichtung der jüdischen Gemeinde Könen in der Zeit des Nationalsozialismus. Personenfotos und Dokumente illustrieren die wechselvolle Geschichte einer recht großen jüdischen Gemeinde. Zeitzeugenberichte zum Schicksal einzelner jüdischer Familien vermitteln, wie die antijüdischen Maßnahmen der Nationalsozialisten von den Opfern erfahren wurden. Herausgegeben wurde das von Willi Körtels verfasste Buch vom Förderverein Synagoge Könen e. V.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Willi Körtels: Geschichte der Juden von Könen. Förderverein Synagoge Könen e. V., Konz 2005.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Könen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 (Memento vom 22. Dezember 2017 im Internet Archive) (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 393). Bad Ems März 2006, S. 183 (PDF; 2,6 MB). i Info: Es liegt ein aktuelles Verzeichnis (2016) vor, das aber im Abschnitt „Gebietsänderungen – Territoriale Verwaltungsreform“ keine Einwohnerzahlen angibt.