König-Faisal-Preis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der König-Faisal-Preis (englisch King Faisal International Prize; arabisch ‏جائزة الملك فيصل العالمية‎, DMG Ǧāʾizat al-Malik Faiṣal al-ʿālimīya) ist ein internationaler von der König-Faisal-Stiftung (King Faisal Foundation, gegründet 1976) in mehreren Sparten vergebener Preis. Mit ihm werden Verdienste um den Islam, Islamwissenschaft, arabische Sprache und Literatur, Medizin und Wissenschaft gewürdigt. Er wurde 1977 gestiftet und ist zu Ehren von König Faisal ibn Abd al-Aziz von Saudi-Arabien benannt, dem Sohn des Staatsgründers. Der jährlich verliehene Preis ist mit einer Goldmedaille, einer Urkunde in Diwani und einem Preisgeld von 200.000 Dollar verbunden. Er wird in einer feierlichen Zeremonie in Riad vom König von Saudi-Arabien verliehen.

In den einzelnen Sparten werden in manchen Jahren auch gar keine Preise vergeben.

Zu den Preisträgern für Verdienste um den Islam zählen Recep Tayyip Erdoğan (2010), die Könige Chalid ibn Abd al-Aziz, Fahd ibn Abd al-Aziz und Abdullah ibn Abd al-Aziz, der Franzose Roger Garaudy und auch verschiedene Institutionen.

Zu den Preisträgern in Islamwissenschaft (Islamic Studies) zählt der in Deutschland emeritierte türkische Orientalist Fuat Sezgin (1979)[1] und 2007 Roshdi Rashed.

Preisträger Medizin[Bearbeiten]

Preisträger Wissenschaft[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. King Faisal International Prize Winners 1979 Fuat Sezgin Germany (Memento vom 6. April 2012 im Internet Archive) (PDF; 1,3 MB).