Königsfeld (Oberfranken)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Königsfeld (Oberfranken)
Königsfeld (Oberfranken)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Königsfeld (Oberfranken) hervorgehoben

Koordinaten: 49° 57′ N, 11° 10′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Bamberg
Verwaltungs­gemeinschaft: Steinfeld
Höhe: 460 m ü. NHN
Fläche: 42,84 km2
Einwohner: 1267 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 30 Einwohner je km2
Postleitzahl: 96167
Vorwahl: 09207
Kfz-Kennzeichen: BA
Gemeindeschlüssel: 09 4 71 151
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 21
96167 Königsfeld
Website: www.koenigsfeld-oberfranken.de
Bürgermeister: Norbert Grasser (Bürgerblock)
Lage der Gemeinde Königsfeld (Oberfranken) im Landkreis Bamberg
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Über dieses Bild

Königsfeld ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Bamberg. Die Gemeinde Königsfeld gehört mit den Gemeinden Wattendorf und Stadelhofen zur Verwaltungsgemeinschaft Steinfeld.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Königsfeld liegt in der Region Oberfranken-West zwischen den Städten Bamberg und Bayreuth an der östlichen Grenze des Landkreises Bamberg.

Die Gemeinde liegt vollständig im Fränkischen Jura, am Rand der Fränkischen Schweiz. Die Ortsteile haben eine Höhenlage von etwa 450 bis 480 Meter über NN.

In Königsfeld entspringt die Aufseß, ein 23 Kilometer langer Bach, der bei Doos in die Wiesent mündet. Die Wiesent, die in einem Paralleltal durch Treunitz fließt und die Aufseß sind die einzigen ständig fließenden Gewässer auf dem Gemeindegebiet. An der Aufseß liegen auch Kotzendorf und Voitmannsdorf. Huppendorf, Laibarös und Poxdorf haben keine Fließgewässer. Die Wasserarmut und der wasserdurchlässige Karstboden waren vor dem Bau der Wasserleitungen ein Grund für gelegentlichen Wassernotstand in trockenen Sommermonaten.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn:

Litzendorf im Landkreis Bamberg.png Schesslitz im Landkreis Bamberg.png Stadelhofen im Landkreis Bamberg.png Hollfeld im Landkreis Bayreuth.png Aufsess im Landkreis Bayreuth.png Heiligenstadt im Landkreis Bamberg.png
Litzendorf
Landkreis
Bamberg
Scheßlitz
Landkreis
Bamberg
Stadelhofen
Landkreis
Bamberg
Hollfeld
Landkreis
Bayreuth
Aufseß
Landkreis
Bayreuth
Heiligenstadt
Landkreis
Bamberg

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Königsfeld gliedert sich in 7 Ortsteile[2]:

Huppendorf im Landkreis Bamberg.png LKW Huppendorfer Bier.jpg Huppendorf war vor der Kommunalreform eine eigene Gemeinde, die Kinder gingen aber in Königsfeld zur Schule. 140 Einwohner
Koenigsfeld im Landkreis Bamberg.png AufsessKoenigsfeld.jpg Königsfeld war seit Jahrhunderten das Zentrum einer katholischen Pfarrei, zu der die Dörfer der heutigen Gemeinde gehören. 561 Einwohner
Kotzendorf im Landkreis Bamberg.png Kotzendorf (Oberfranken) Ortsmitte 4.jpg Kotzendorf bildete bereits vor der Kommunalreform zusammen mit Königsfeld eine Gemeinde. 106 Einwohner
Laibaroes im Landkreis Bamberg.png Laibaroes 06.JPG Laibarös bildete bis zur Gebietsreform mit Poxdorf eine kleine Gemeinde, die Kinder gingen aber in Hohenpölz zur Schule. 139 Einwohner
Poxdorf im Landkreis Bamberg.png Poxdorf.jpg Poxdorf war Sitz der ehemaligen Gemeinde Poxdorf/Laibarös und hatte eine eigene Schule, die ausschließlich von Poxdorfer Schulkindern besucht wurde. 143 Einwohner
Treunitz im Landkreis Bamberg.png TreunitzKirche.JPG Treunitz war vor der Kommunalreform eine selbstständige Gemeinde und hatte seine eigene Schule. 148 Einwohner
Voitmannsdorf im Landkreis Bamberg.png Voitmannsdorf Ortsbild.jpg Voitmannsdorf bildete ursprünglich mit Drosendorf an der Aufseß eine Gemeinde. Dorthin gingen auch die Kinder zur Schule. 126 Einwohner

(Einwohnerzahlen von 2009)[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Südwestlich des Hauptortes Königsfeld ergab eine archäologische Grabung der Universität Bamberg im Jahre 2015, dass sich hier bereits um das Jahr 5000 v. Chr. eine Siedlung der Bandkeramischen Kultur und ein Ringgraben befanden.

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrkirche St. Jakobus

Als karolingischer Königshof hieß der Ort im 8. Jahrhundert „Chunigeshofen in montibus versus Bohemiam“ (Königshof im Gebirge auf Böhmen zu) und wurde 741 in einer Schenkungsurkunde an das Bistum Würzburg zum ersten Mal erwähnt. Die Karolinger hatten an der Aufseßquelle einen Königshof angelegt, dessen Befestigungen der Sicherung des Straßennetzes in einer Grenzregion des Frankenreichs dienten. Kaiser Karl der Große wollte 805 den Waffenhandel mit den östlich gelegenen Slawengebieten kontrollieren und setzte dazu in Hallstadt und Scheßlitz Kommissare ein. Noch im 16. Jahrhundert reichte der Reichsforst Hauptsmoorwald bis an die Königsfelder Gemarkung.

Der zum Königsgut gehörende Wirtschaftshof lag am westlichen Ortsrand. Ein zweiter Siedlungskern befand sich unmittelbar an der Aufseß im östlichen Ortsbereich. Dort wurde slawische Siedlungskeramik gefunden.

Eisenerzvorkommen um Königsfeld wurden seit vorgeschichtlicher Zeit abgebaut und verhüttet und hatten wohl eine wirtschaftliche Bedeutung für den Königshof. Heute erinnern Schürfgruben, Schlackenhalden und Flurnamen wie zum Beispiel Arzberg (Erzberg) noch daran.

1008 schenkte der spätere Kaiser Heinrich II. dieses Königsgut („sein Eigen mit allen Zugehörigen“) dem Bistum Bamberg. Bamberger Ministerialen, also Gefolgsleute des Bischofs, sind seit 1121 nachweisbar.

König Karlmann teilte 741/742 Königsfeld dem neu errichteten Bistum Würzburg zu. Würzburger Zehntrechte bestanden noch nach der Gründung des Bistums Bamberg in Poxdorf, Brunn und Voitmannsdorf. Der Würzburger Bischof war bis ins 14. Jahrhundert Patronatsherr der Kilianskirche zu Königsfeld.

Im 14. Jahrhundert kam Königsfeld an die Herren von Aufseß.

Pfarrer-Funk-Denkmal an der Aufseßquelle

Des Weiteren besaßen die Herrn von Streitberg wenige Güter als kaiserliche Lehen.[4]

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Königsfeld als Teil des Hochstifts Bamberg gehörte ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis. Im 17. Jahrhundert hatte sich der Ort auf mehr als tausend Einwohner vergrößert. Durch den Dreißigjährigen Krieg verringerte sich diese Zahl jedoch stark und die Ortschaft konnte diesen Stand nie mehr erreichen. Der Ort wurde 1632 von den Schweden niedergebrannt. Bei diesem Überfall wurde der damalige Pfarrer Funk an der Aufseßquelle ermordet. An ihn erinnert der Bildstock an der Quelle.

Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort wie weite Teile Frankens zu Bayern (Siehe auch Geschichte Frankens).[5] Auf seinem Marsch nach Russland zog Napoleon Bonaparte im Mai 1812 von Bamberg kommend mit 300 Garde-Reitern durch Königsfeld in Richtung Bayreuth, nachdem zuvor schon Anfang April 1812 8500 Garde-Soldaten mit 4500 Pferden dieselbe Marschroute durch Königsfeld genommen hatten.[6]

Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstanden mit dem Gemeindeedikt von 1818 auf dem heutigen Gemeindegebiet folgende Gemeinden: Königsfeld (Ortsteile Königsfeld und Kotzendorf), Huppendorf, Poxdorf (Ortsteile Poxdorf und Laibarös), Treunitz, Drosendorf an der Aufseß (Ortsteile Drosendorf und Voitmannsdorf).

Den Ersten Weltkrieg überstanden Königsfeld und die umliegenden Ortschaften ohne große Schäden. Am Ende des Zweiten Weltkriegs lag Königsfeld mehrere Stunden unter Beschuss US-amerikanischer Soldaten, nachdem Wehrmachtssoldaten zuvor einen amerikanischen Panzer in Brand geschossen hatten. Schlimmeres konnte ein verwundeter Amerikaner verhindern, der zu seiner Einheit zurückgebracht wurde.[7]

Durch Flüchtlinge stieg die Einwohnerzahl nach 1945 zwar an, die landwirtschaftlich geprägte Wirtschaftsstruktur bot jedoch nicht ausreichend Arbeitsplätze, so dass viele Menschen in Stadtregionen abwanderten.

Die Großgemeinde Königsfeld entstand am 1. April 1971 im Rahmen der Gebietsreform in Bayern durch den Zusammenschluss der Gemeinden Huppendorf, Königsfeld, Poxdorf und Treunitz. Am 1. Juli 1971 kam der Ortsteil Voitmannsdorf der damaligen Gemeinde Drosendorf an der Aufseß hinzu.[8] Hierdurch erreichte die Jura-Gemeinde die heutige Einwohnerzahl von etwa 1400.

Seit der Gebietsreform vom Mai 1978 bildet Königsfeld zusammen mit den Gemeinden Stadelhofen und Wattendorf die Verwaltungsgemeinschaft Steinfeld, deren Sitz in dem zentral gelegenen Ort Steinfeld ist.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zeitraum von 1988 bis 2018 sank die Einwohnerzahl von 1302 auf 1269 um 33 bzw. um 2,5 %. Ein Höchststand wurde am 31. Dezember 2001 mit 1400 Einwohnern erreicht.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut Zensus waren am 9. Mai 2011 90,4 % der Einwohner römisch-katholisch und 5,1 % evangelisch-lutherisch. 4,5 % hatten eine andere Religion oder waren konfessionslos.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat zwölf Mitglieder und setzt sich folgendermaßen zusammen:

Partei 2002 2008 2014
Bürgerblock 4 Sitze
(33,3 %)
7 Sitze
(56,9 %)
6 Sitze
CSU/Freie Wähler 8 Sitze
(66,7 %)
5 Sitze
(43,1 %)
n. a.
Freie Wähler n. a. n. a. 4 Sitze
CSU n. a. n. a. 2 Sitze

Bürgermeister/in[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gisela Hofmann

Bürgermeister ist seit dem 1. Mai 2020 Norbert Grasser vom Bürgerblock, der ohne Gegenkandidaten 64,57 % der Stimmen erhielt. Vorgängerin war seit 2008 Gisela Hofmann (Bürgerblock). Sie war damit nicht nur die erste Frau in der Gemeinde Königsfeld, die diesen Posten innehatte, sondern auch eine der beiden ersten Bürgermeisterinnen im Landkreis Bamberg (neben Maria Beck in Priesendorf). 2014 wurde sie mit 93,94 % der Stimmen ohne Gegenkandidaten wiedergewählt. Gisela Hofmann war Nachfolgerin von Albert Dippold (CSU), der aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl antrat.

1984 1990 1996 2002 2008 2014 2020
Josef Stadter
(CSU)
Albert Dippold
(CSU)
Albert Dippold
(CSU)
Albert Dippold
(CSU)
Gisela Hofmann
(Bürgerblock)
Gisela Hofmann
(Bürgerblock)
Norbert Grasser
(Bürgerblock)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappenbeschreibung: „In Rot zwei schräg gekreuzte silberne Streitflegel, darüber eine goldene Krone, darunter eine goldene Pilgermuschel.“

Die Gemeinde Königsfeld führt das aktuelle Wappen seit der Gebietsreform im Jahr 1973. Die Königskrone steht für den Ortsnamen. Die beiden Streitflegel stammen aus dem Wappen der ehemaligen Herren von Königsfeld, Bamberger Ministerialen im Dienst der Grafen von Truhendingen. Die Pilgermuschel weist auf den Patron der katholischen Pfarrkirche Sankt Jakobus den Älteren hin.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauernhof um 1949

In der Gemeinde gibt es einschließlich der Landwirtschaft insgesamt 220 Arbeitsplätze. Die Anzahl der Vollerwerbslandwirte ist gering, jedoch gibt es noch eine größere Zahl von Zu- und Nebenerwerbslandwirten. Das Klima auf dem Fränkischen Jura ist relativ kühl, die steinigen Böden sind wenig ertragreich und die Niederschläge gering.

Die meisten Berufstätigen pendeln nach Bamberg, Scheßlitz und Heiligenstadt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundesautobahn 70 ist sieben Kilometer von Königsfeld entfernt. Durch Treunitz führt die Bundesstraße 22 von Bamberg nach Bayreuth.

Es gibt tägliche Busverbindungen nach Bamberg und zurück. Im 19. Jahrhundert wehrten sich die Bauern gegen eine Bahnlinie von Scheßlitz nach Bayreuth, sodass die Gemeinde keinen Bahnanschluss bekam.

Schule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundschule Königsfeld 2015.jpg

Auf dem Gebiet der Gemeinde gab es ehemals drei Schulhäuser in Königsfeld, Poxdorf und Treunitz, in denen die Klassen 1 bis 8 der Volksschule unterrichtet wurden. Im Jahre 1969 wurde mit der Nachbargemeinde Hollfeld der Schulverband Königsfeld gegründet. Von da an besuchten alle Kinder aus den Königsfelder Gemeindeteilen und dem Hollfelder Gemeindeteil Drosendorf an der Aufseß die Grundschule Königsfeld in den Schulhäusern in Königsfeld und Drosendorf. Im Jahre 1996 wurde das vor dem Ersten Weltkrieg erbaute Schulhaus Königsfeld als zentrale Grundschule für den Schulverband Königsfeld mit einem Nebengebäude erweitert, die Außenstelle Drosendorf wurde geschlossen. Weiterführende Schulen sind die Staatliche Gesamtschule Hollfeld und Gymnasien in Bamberg und Ebermannstadt.[9]

Kindergarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die katholische Kirchengemeinde betreibt den Kindergarten St. Jakobus in Königsfeld, der seit Sommer 2009 auch eine Kinderkrippe mit zwölf Plätzen besitzt.

Brauereien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde gibt es nur noch die Brauerei Grasser in Huppendorf, die mit einem Ausstoß von etwa 12.000 Hektolitern pro Jahr zu den größten im Landkreis Bamberg zählt. Bis 1975 braute die Brauerei Thein, bis 1971 die Brauerei zur Post, beide in Königsfeld, und bis 1964 die Brauerei Dorsch in Poxdorf. In der Gemeinde gibt es zehn Gasthöfe, davon im Ortsteil Königsfeld vier.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

alte Feuerwehrspritze in Laibarös

In der Gemeinde gibt es 19 Vereine. Dazu gehören die Blaskapelle, der Gesangsverein, der Fränkische-Schweiz-Verein, die DJK Königsfeld und zwei Schützenvereine. Jeder Ortsteil hat eine eigene Freiwillige Feuerwehr.

Pfarrgemeinde Königsfeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon von 1340 bis 1350 war Königsfeld eine eigenständige Pfarrei des Bistums Würzburg und hatte deshalb den Bistumsheiligen von Würzburg, Kilian, als Kirchenpatron. Die Wehrmauern der katholischen Wehrkirche St. Jakobus und Katharina sind teilweise noch erhalten. Heute gehört die katholische Pfarrgemeinde Königsfeld zum Bistum Bamberg und zum Dekanat Hallstadt/Scheßlitz.

Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Pfarrgemeinde Königsfeld gehören neben der Pfarrkirche die folgenden Filialkirchen bzw. Kapellen:

Bild Ort Patrozinium Kirchweih
Annakapelle Koenigsfeld OFr.jpg Königsfeld Jakobus und Katharina 25. Juli und 25. November
Kirche gesamt in Hohenpoelz.jpg Hohenpölz Laurentius und Heinrich 10. August und 15. Juli
KapelleLaibaroes.JPG Laibarös Maria Königin des Friedens Sonntag nach dem 1. Mai
Kirche Poxdorf Ofr 03.JPG Poxdorf Peter und Paul 29. Juni
TreunitzKirche.JPG Treunitz Sebastian 20. Januar

Daneben gibt es noch eine Anzahl kleinerer Kapellen:

Annakapelle Koenigsfeld.JPG Kirchberg Koenigsfeld.jpg Kulikapelle Koenigsfeld.jpg Laurentiuskapelle Huppendorf 01.JPG Voitmannsdorf Kapelle 2.jpg Kotzendorf (Oberfranken) Kapelle.jpg
Königsfeld Königsfeld Königsfeld Huppendorf Voitmannsdorf Kotzendorf

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Königsfeld (Oberfranken) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tabellenblatt "Daten 2", Statistischer Bericht A1200C 202041 Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke 1. Vierteljahr 2020 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111101/204008&attr=OBJ&val=1120
  3. Fränkischer Tag, 1. April 2009
  4. Dieter Zöberlein: Die von Streitberg, Geschichte einer fränkischen Adelsfamilie. Selbstverlag, Burggrub 2018.
  5. Johannes Neumann: Der Reichsdeputationshauptschluss von 1803: Voraussetzungen und Folgen (PDF-Datei; 179 kB)
  6. Ekkehard Klement: Zur Reise Kaiser Napoleons I. durch den Mainkreis im Frühjahr 1812. In: 10. Heft der Beilage „Fränkische Heimat am Obermain“ zum Jahresbericht des Meranier-Gymnasiums Lichtenfels, 1972/73. Lichtenfels 1973 (mgl-obermaingeschichte.de).
  7. Franze, Manfred.: Kriegsende und Neubeginn in Ebermannstadt und in der Fränkischen Schweiz. Palm & Enke, Erlangen 2009, ISBN 978-3-7896-0687-8.
  8. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 452.
  9. GRUNDSCHULE KÖNIGSFELD. Abgerufen am 15. November 2019 (deutsch).