Königstetten

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Marktgemeinde
Königstetten
Wappen Österreichkarte
Wappen von Königstetten
Königstetten (Österreich)
Königstetten
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Tulln
Kfz-Kennzeichen: TU
Fläche: 13,1 km²
Koordinaten: 48° 17′ N, 16° 7′ OKoordinaten: 48° 17′ 0″ N, 16° 7′ 0″ O
Höhe: 181 m ü. A.
Einwohner: 2.526 (1. Jän. 2020)
Bevölkerungsdichte: 193 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3433
Vorwahl: 02273
Gemeindekennziffer: 3 21 16
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptplatz 1
3433 Königstetten
Website: www.koenigstetten.gv.at
Politik
Bürgermeister: Roland Nagl (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2020)
(19 Mitglieder)
13
5
1
13 
Insgesamt 19 Sitze
Lage von Königstetten im Bezirk Tulln
AbsdorfAtzenbruggFels am WagramGrafenwörthGroßriedenthalGroßweikersdorfJudenau-BaumgartenKirchberg am WagramKlosterneuburgKönigsbrunn am WagramKönigstettenLangenrohrMichelhausenMuckendorf-WipfingSieghartskirchenSitzenberg-ReidlingSt. Andrä-WördernTulbingTulln an der DonauWürmlaZeiselmauer-WolfpassingZwentendorf an der DonauLage der Gemeinde Königstetten im Bezirk Tulln (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Ortskern mit Pfarrkirche
Ortskern mit Pfarrkirche
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Königstetten ist eine Marktgemeinde mit 2526 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2020) im Bezirk Tulln in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Königstetten liegt südlich von Langenlebarn, Muckendorf-Wipfing und Zeiselmauer-Wolfpassing am Südrand des Tullnerfeldes und am nördlichen Rand des Wienerwaldes in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 13,04 Quadratkilometer, davon sind 42,07 Prozent bewaldet.

Durch die Gemeinde fließen der von Tulbing kommende Hauptgraben mit seinen Zubringern Eberhartsbach und Marleitenbach.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt nur die Katastralgemeinde Königstetten.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Königstetten (Mitte oben) und seine Umgebung in der Landesaufnahme um 1872
Ansicht um 1900

Der Name Königstetten wird von Chunihohesstetin hergeleitet. Chunihohe ist ein mittelhochdeutscher männlicher Name. Die erste Erwähnung findet sich in einer Urkunde des Bischofs Pilgrim von Passau (971–991).

Wichtige Ereignisse waren:

  • 985 erste urkundliche Erwähnung
  • 1083 erste Erwähnung von Weinbau
  • 12. Jahrhundert Pfarrkirche
  • 1438 Markterhebung
  • 1683 Sammelpunkt der Truppen des Polenkönigs Sobieski zum Marsch durch den Wienerwald vor der Schlacht am Kahlenberg

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1888 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1635 Einwohner, 1981 1308 und im Jahr 1971 1202 Einwohner.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BW

Der Gemeinderat hat 19 Mitglieder.

Bürgermeister
  • 1978–1993 Dietrich Heindl (ÖVP)
  • bis 2005 Friedrich Vock (ÖVP)
  • seit 2005 Roland Nagl (ÖVP)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Königstetten
Pfarrkirche Königstetten und Kellergasse Kogelgasse
  • Schloss Königstetten
  • Katholische Pfarrkirche Königstetten hl. Jakobus der Ältere
  • Planetenweg Tullnerfeld – Wienerwald

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 78, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 27. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 895. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 48,99 Prozent.

In Königstetten gibt es mehrere Heurigenbetriebe.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Königstetten befindet sich eine Volksschule.[7]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort besitzt eine Blasmusikkapelle und ein stark ausgeprägtes Vereinswesen. Des Weiteren feiert die Freiwillige Feuerwehr 2014 ihr 140-jähriges Jubiläum und ist die älteste Feuerwehr des Tullnerfeldes.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon seit 1905 existiert in Königstetten ein öffentliches Schwimmbad. Das zuvor aus Kostengründen dem Verfall preisgegebene „Parkbad“ wurde 2010 neu gestaltet und im Juli 2010 wiedereröffnet.

Viele internationale Erfolge konnte der 1973 gegründete Sportschützenverein Königstetten erzielen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger der Gemeinde
Söhne und Töchter der Gemeinde

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Leopold Schöfbeck: Chronik der Marktgemeinde Königstetten. Marktgemeinde Königstetten, Königstetten 1983.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Königstetten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 1995 in Königstetten. Amt der NÖ Landesregierung, 30. März 2000, abgerufen am 3. Februar 2020.
  2. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2000 in Königstetten. Amt der NÖ Landesregierung, 4. Februar 2005, abgerufen am 3. Februar 2020.
  3. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2005 in Königstetten. Amt der NÖ Landesregierung, 4. März 2005, abgerufen am 3. Februar 2020.
  4. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2010 in Königstetten. Amt der NÖ Landesregierung, 8. Oktober 2010, abgerufen am 3. Februar 2020.
  5. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Königstetten. Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 3. Februar 2020.
  6. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2020 in Königstetten. Amt der NÖ Landesregierung, 26. Januar 2020, abgerufen am 3. Februar 2020.
  7. Schulensuche. In: Schulen online. Abgerufen am 2. Oktober 2020.