Körpergestaltung

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Der Begriff Körpergestaltung oder Bodystyling fasst verschiedene Maßnahmen der bewussten Einflussnahme auf die äußere Erscheinung des Menschen zusammen.

Definition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im engeren Sinn ist damit nur die unmittelbare Veränderung des Körpers gemeint. Im weiteren Sinn bezeichnet der Begriff jede Veränderung des äußeren Erscheinungsbildes.

Körpergestaltung kann die natürliche Erscheinung unterstreichen („typgerecht“) oder die Attraktivität verstärken. In anderen Fällen dient sie der Stilisierung („Styling“), also der Inszenierung eines bestimmten Stils. Dieser kann individuell oder ein aktueller Modestil sein. Auch Jugendkulturen zelebrieren ihr Lebensgefühl häufig in ihrem Szene-Style.

Teilbereiche des Begriffsfeldes „Körpergestaltung“ im engeren Sinne fasst auch der Begriff Körpermodifikation zusammen. Er umfasst Maßnahmen, die im Bereich der Haut und einzelner Körperteile verändern (siehe dort).

Körpergestaltung im engeren Sinne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Körpergestaltung mittels Piercing und Tattoo

Haut[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei vielen solcher Maßnahmen wird die Haut, teilweise auch darunter liegendes Knorpel- und Fettgewebe, verletzt. Anstelle des Begriffs Körperkunst ist auch der Körperschmuck gebräuchlich. Meist umfasst Körperkunst auch das Piercing an der Grenze zwischen Schmuck und Körperkunst (siehe unten). Körpermodifikation schließt Eingriffe an der Haut und auch der Anatomie ganzer Körperteile ein (siehe dort).

Figur und Anatomie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haare[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Körpergestaltung im weiteren Sinne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Körpergestaltung oder Bodystyling im weiteren Sinne umfasst neben den oben beschriebenen Maßnahmen noch das Bekleiden und Schmücken des Körpers.

  • Kleidung, siehe dort.
  • Schmuck. Unter Schmuck versteht man Elemente, mit denen der Körper versehen wird, die im Gegensatz zu Kleidung keinen praktischen Gebrauchswert haben, sondern rein dekorativen oder gestalterischen Charakter haben. Die Grenze zwischen Schmuck und Bodyart (siehe oben) ist fließend. Als Körperschmuck wird in der Regel der Schmuck bezeichnet, für den eine körperliche Modifikation durchgeführt wird.