Köstenerberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
NSG Köstenerberg
Der durch das NSG verlaufende ‚Blütenweg‘
Blick vom NSG Köstenerberg über Sipplingen auf den Bodensee

Das Gebiet Köstenerberg ist ein mit der Verordnung vom 16. Februar 1989 des Regierungspräsidiums Tübingen ausgewiesenes Naturschutzgebiet (NSG-Nummer 4.152) im Gebiet der baden-württembergischen Gemeinde Sipplingen im Bodenseekreis in Deutschland.

Lage[Bearbeiten]

Das rund 16 Hektar (ha) große Naturschutzgebiet Köstenerberg, im Nordwesten Sipplingens, zwischen Beeren- und Sulzbachtal, oberhalb der Bundesstraße 31 Richtung Bodman-Ludwigshafen und der Bodenseegürtelbahn, sowie unterhalb des 615 Meter hohen Künstbergs gelegen, gehört naturräumlich zum Bodenseebecken und liegt auf einer Höhe von 400 bis 530 m ü. NN.

Schutzzweck[Bearbeiten]

Wesentlicher Schutzzweck des NSG Köstenerberg ist die Erhaltung der äußerst naturnahen und vielfältigen Vegetation als seltener Lebensraum einer Vielzahl von gefährdeten und besonders geschützten Pflanzen- und Tierarten.

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Flora[Bearbeiten]

Aus der schützenswerten Flora sind unter anderem folgende Pflanzen zu nennen:

Fauna[Bearbeiten]

Aus der schützenswerten Fauna sind neben mehr als 80 Bienenarten folgende Tierarten zu nennen:

  • der Berglaubsänger (Phylloscopus bonelli), ein Singvogelart aus der Familie der Grasmückenartigen
  • die Haselmaus (Muscardinus avellanarius), ein mausähnliches, nachtaktives Nagetier aus der Familie der Bilche
  • der Neuntöter (Lanius collurio) oder Rotrückenwürger, eine Vogelart aus der Familie der Würger
  • der Siebenschläfer (Glis glis), auch ein nachtaktives Nagetier aus der Familie der Bilche
  • der Wendehals (Jynx torquilla), die einzige europäische Vogelart der Gattung Jynx aus der Familie der Spechte

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

47.802789.085Koordinaten: 47° 48′ 10″ N, 9° 5′ 6″ O