Københavns Hovedbanegård

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Københavns Hovedbanegård
Das Hauptgebäude des Kopenhagener Hauptbahnhofs, Ansicht von Norden
Das Hauptgebäude des Kopenhagener Hauptbahnhofs, Ansicht von Norden
Daten
Bauform Durchgangsbahnhof
Bahnsteiggleise 13
Abkürzung XDKH
IBNR 8601309
Architektonische Daten
Architekt Heinrich Wenck
Lage
Stadt/Gemeinde Kopenhagen
Region Hauptstadt-Region
Staat Dänemark
Koordinaten 55° 40′ 21″ N, 12° 33′ 51″ OKoordinaten: 55° 40′ 21″ N, 12° 33′ 51″ O
Eisenbahnstrecken
Liste der Bahnhöfe in Dänemark
i16i16

Bahnhof von København H, Ansicht von Südosten

Københavns Hovedbanegård (deutsch Kopenhagen Hauptbahnhof), abgekürzt København H, ist der Hauptbahnhof von Kopenhagen und der wichtigste Fernbahnhof im Streckennetz der dänischen Staatsbahnen. Er entstand nach einem Entwurf des Architekten Heinrich Wenck und wurde am 1. Dezember 1911 in Betrieb genommen. Seit 2019 ist er zudem an den Cityring der Metro Kopenhagen angeschlossen.

Vorgängerbahnhöfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der heutige Hauptbahnhof hatte zwei Vorgänger-Bahnhöfe an gleicher Stelle. Der erste Bau wurde 1847 errichtet, wobei die Bahnsteiggleise quer zu der heutigen Ausrichtung verliefen. Der zweite Bahnhof wurde als Ersatz für den zu klein gewordenen ersten Bahnhof 1864 eröffnet.

Nachdem Heinrich Wenck zwischen 1898 und 1902 verschiedene Vorschläge ausgearbeitet hatte, wurde der jetzige Bahnhof zunächst (wie seine Vorgänger) als reiner Kopfbahnhof angelegt, am 30. November 1911 von König Christian X eingeweiht und am folgenden Tag in Betrieb genommen. Die Anlage verfügte über sechs Bahnsteige für die Fahrgäste und fünf jeweils dazwischenliegende Gepäckbahnsteige. An der Außenseite des Bahnsteigs am Gleis 1 (nächst dem Tivoli) befanden sich Betriebsräume sowie die königlichen Warteräume, und auf der Außenseite von Gleis 12 lag ein erhöht angelegter Gepäckbahnsteig.

Lage und Umgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der heutige Bahnhof befindet sich im Südwesten der Innenstadt im Bereich ehemaliger Wallanlagen am Übergang zum Viertel Vesterbro. Auf der östlichen Seite schließt sich unmittelbar der innerstädtische Vergnügungspark Tivoli an. Gegenüber dem Hauptportal, an der Vesterbrogade, steht die 1797 errichtete Freiheitssäule, die an die Aufhebung der Leibeigenschaft in Dänemark erinnert, und das von Arne Jacobsen gebaute SAS Royal Hotel. Westlich des Hauptbahnhofs beginnt die Istedgade, die sich nach der Eröffnung des Bahnhofs zu einem Vergnügungs- und Rotlichtviertel entwickelte.

Gleis- und Bahnsteigsanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein ICE TD der Dänischen Staatsbahn nach Hamburg im Kopenhagener Hauptbahnhof

Das Empfangsgebäude des jetzigen Durchgangsbahnhofes befindet sich wie schon zu Beginn nördlich quer zu den Gleisen, die beim heutigen Stand unter dem erhöhten Bahnhofsvorplatz und durch einen Tunnel hindurch in Richtung Norden bzw. Helsingør weitergeführt werden. Dadurch entsteht im Stadtbild weiterhin der Eindruck eines Kopfbahnhofes. Die Tunnelstrecke wird neben den Zügen nach Nord-Seeland auch vom S-tog-System befahren. Die wichtigsten Fernverkehrsstrecken København–Malmö und Vestbanen nach Fredericia erreichen den Hauptbahnhof jedoch von Süden. Der Bahnhof hat 13 Bahnsteiggleise, von denen die Gleise 1 bis 8 und 26 für den Regional- und Fernverkehr genutzt werden, die Gleise 9 bis 12 von der S-Bahn Kopenhagen.

Verbindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

S-tog[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fast alle S-tog-Linien der Hauptstadtregion fahren den Hauptbahnhof an, einzige Ausnahme ist die Linie F.

Metro[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außerhalb des Hauptbahnhofs befindet sich auf der Westseite der Eingang zur Metrostation København H. Diese wird von den Linien M3 (Cityringen) und seit dem 28. März 2020 von der Linie M4 bis Orientkaj bedient.[1][2]

Regionale Verbindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom Kopenhagener Hauptbahnhof verkehren Regionalverbindungen nach

Nationale Fernverbindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Internationale Verbindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktuell:

Frühere Verbindungen waren

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Københavns Hovedbanegård – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. NORDHAVN FÅR METRO 28. MARTS. In: nordhavn-avis.dk. 24. Januar 2020, abgerufen am 29. März 2020 (dänisch).
  2. Ritzau: Nordhavn kobles på Københavns metronet i stilhed grundet corona. In: jv.dk. Abgerufen am 29. März 2020 (dänisch).
  3. a b Geräuschloser Abschied: Sonnabend rollt der letzte Zug auf die Fähre. In: fehmarn24.de. 11. Dezember 2019, abgerufen am 29. Dezember 2019.
  4. Indstilling af IC Bornholm. (PDF) Transport- og Boligministeriet, 8. Dezember 2017, abgerufen am 29. Dezember 2019 (dänisch).
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