Kümmersbruck

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Kümmersbruck
Kümmersbruck
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kümmersbruck hervorgehoben
Koordinaten: 49° 25′ N, 11° 53′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Amberg-Sulzbach
Höhe: 400 m ü. NHN
Fläche: 46,37 km2
Einwohner: 9867 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 213 Einwohner je km2
Postleitzahl: 92245
Vorwahlen: 09621, 09624Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: AS, BUL, ESB, NAB, SUL
Gemeindeschlüssel: 09 3 71 136
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstraße 37
92245 Kümmersbruck
Website: www.kuemmersbruck.de
Bürgermeister: Roland Strehl (CSU)
Lage der Gemeinde Kümmersbruck im Landkreis Amberg-Sulzbach
Auerbach in der OberpfalzKönigstein (Oberpfalz)Hirschbach (Oberpfalz)EtzelwangWeigendorfBirglandKastl (Lauterachtal)EdelsfeldEdelsfeldVilseckNeukirchen bei Sulzbach-RosenbergSulzbach-RosenbergEichen (gemeindefreies Gebiet)FreihungHirschauGebenbachSchnaittenbachHahnbachIllschwangFreudenberg (Oberpfalz)UrsensollenEbermannsdorfEnsdorf (Oberpfalz)KümmersbruckRieden (Oberpfalz)HohenburgSchmidmühlenPoppenrichtAmmerthalAmbergLandkreis Neustadt an der WaldnaabWeiden in der OberpfalzLandkreis SchwandorfLandkreis BayreuthLandkreis Nürnberger LandLandkreis Neumarkt in der OberpfalzKarte
Über dieses Bild

Kümmersbruck ist eine Gemeinde im südöstlichen Teil des Oberpfälzer Landkreises Amberg-Sulzbach. Der Ort liegt fünf Kilometer südöstlich von Amberg und wird von der Vils durchflossen, in die im Westen der Krumbach mündet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kümmersbruck hat zehn Ortsteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kümmersbruck wurde 1114 erstmals erwähnt, der Ortsteil Theuern bereits 1092. Die Ortschaft Kümmersbruck war Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete eine geschlossene Hofmark der Herren von Grienagel.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ehemalige Gemeinde Theuern wurde am 1. April 1971 in die Gemeinde Köfering eingemeindet. Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde Köfering in Kümmersbruck umbenannt und die bis dahin selbstständige Gemeinde Gärmersdorf nach Kümmersbruck eingemeindet.[3] In den letzten Jahren stieg die Bevölkerungszahl durch die Ausweisung von Baugebieten stark an. Kümmersbruck ist wegen der Nähe zu Amberg eine begehrte Wohngemeinde. Am 1. September 2015 erfolgte die Auflösung des gemeindefreien Gebiets Hirschwald. Dabei wurde ein Teil in die Gemeinde Kümmersbruck eingegliedert.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der letzten Kommunalwahl am 16. März 2014 hat der Gemeinderat 24 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 61,02 %. Die SPD stellt in der aktuellen Wahlperiode (2014 bis 2020) 12 Gemeinderatsmitglieder, die CSU 12 Gemeinderatsmitglieder (plus Erster Bürgermeister). Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  CSU     12 Sitze  (48,98 %)
  SPD 12 Sitze (51,02 %)

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weiteres Mitglied und Vorsitzender ist der Erste Bürgermeister Roland Strehl (CSU).

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Kümmersbruck unterhält seit 1992 eine Städtepartnerschaft mit Holýšov in Tschechien. Seit 2005 findet ein regelmäßiger Jugendaustausch statt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1978 richtete der Landkreis in Theuern das Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern ein, das Exponate aus der Bergbau- und der Industriegeschichte des ostbayerischen Raumes zeigt.

Am Wasserschloss in Moos sind trotz Barockisierung die Verteidigungsbauten kleinerer Adelssitze im Spätmittelalter erkennbar. Der Wassergraben wurde erst im 20. Jahrhundert trockengelegt. Auf Schloss Moos ließ sich Kurfürst Maximilian nach der Schlacht am Weißen Berg die Stadt Amberg übergeben.

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Automobilzulieferer Grammer ist ein großer Arbeitgeber. Seit 1960 ist die Gemeinde Standort einer Kaserne der Bundeswehr (Schweppermannkaserne, benannt nach Seyfried Schweppermann). Derzeit ist dort das Logistikbataillon 472 stationiert, das aus dem Gebirgstransportbataillon 83 (seit 1994 in Kümmersbruck) hervorgegangen ist; 1992 wurde das Panzerbataillon 124 und 1994 das Panzerbataillon 123 aufgelöst. Seit 1997 verfügt Kümmersbruck über die ambulante Rehabilitationseinrichtung und Fitnessanlage MEDIFIT, ein Unternehmen der Merkl Medisport GmbH, das regional und bundesweit mehrfach Auszeichnungen errungen hat.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Nord-Süd-Richtung verläuft die Staatsstraße 2165 durch die Gemeinde Kümmersbruck, mit der ein Anschluss an die A 6, Auffahrt Amberg-Süd, besteht. Im nordöstlichen Gemeindegebiet wird Kümmersbruck von der Bundesstraße 85 berührt.

Im öffentlichen Personennahverkehr wird Kümmersbruck vom Stadtbus (Citybus) der Linie 409 und von verschiedenen Buslinien des RBO-Unternehmens bedient.

Kümmersbruck besaß von 1910 bis 1985 durch die Bahnhöfe Haselmühl und Theuern sowie den Haltepunkt Lengenfeld einen Anschluss an die Bahnstrecke Amberg–Schmidmühlen. Das Gleisbett wurde als Radweg zur Naherholung umgebaut.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111105/203248&attr=OBJ&val=895
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 419.
  4. Amtsblatt der Oberpfalz, aufgerufen am 1. September 2015

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kümmersbruck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien