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Küppersteg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kath. Christus-König-Kirche am Europaring in Küppersteg

Küppersteg ist ein Stadtteil von Leverkusen.

Lage von Küppersteg in Leverkusen

Im Osten von Küppersteg verlaufen die Bundesautobahn 1 und die Bahnstrecke Gruiten–Köln-Mülheim als Grenze zu Quettingen. Nordöstlich liegt der Stadtteil Opladen. Südlich von Küppersteg liegen die Dhünn sowie der Stadtteil Wiesdorf und im Westen bildet die Bahnstrecke Köln–Duisburg die Grenze zu Bürrig. An dieser befindet sich der Haltepunkt Leverkusen-Küppersteg der S-Bahn Rhein-Ruhr.[1]

Am Küppersteger Bahnhof, der von der S-Bahn-Linie S6 (Köln–Essen) angefahren wird, besteht auf der Ost- und Westseite Anschluss an die Wupsi-Buslinie 207 (Rheindorf–Steinbüchel). In näherer Umgebung befinden sich weitere Haltestellen (Küppersteg Post, Linie 204; Von-Ketteler-Straße, Linien 203 und 217).

Linie Verlauf Takt
S 6 Essen Hbf Stadtbahn Essen Süd E-Stadtwald E-Hügel E-Werden Kettwig Kettwig Stausee Hösel Ratingen Ost D-Rath D-Rath Mitte Stadtbahn D-Derendorf D-Zoo D-Wehrhahn Stadtbahn Düsseldorf Hbf Stadtbahn D-Volksgarten D-Oberbilk Stadtbahn D-Eller Süd D-Reisholz D-Benrath  Stadtbahn  D-Garath D-Hellerhof Langenfeld-Berghausen Langenfeld (Rheinland) Lev.-Rheindorf Lev.-Küppersteg Leverkusen Mitte   Lev.-Chempark K-Stammheim K-Mülheim  Stadtbahn K-Buchforst K-Messe/Deutz Stadtbahn Köln Hbf Stadtbahn K-Hansaring Stadtbahn K-Nippes (– K-Geldernstr./Parkgürtel Stadtbahn K-Longerich – K-Volkhovener Weg K-Chorweiler Stadtbahn K-Chorweiler Nord K-Blumenberg K-Worringen)
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2023
20min (werktags)
30min (sonn-/feiertags, Essen–Düsseldorf auch samstags)
Nippes–Worringen nur werktags 5–20 Uhr und sonn-/feiertags 11–21 Uhr
207 Rheindorf Nord – Küppersteg S-Bahnhof – Mathildenhof20 Min. (werktags)
Das ehemalige Schloss Reuschenberg an der Stelle des heutigen Wildparks

Im Jahre 1157 wurde Küppersteg erstmals als Steg über die Dhünn bei Bürrig erwähnt. Der Ort gehörte im Mittelalter zum Amt Miselohe im Herzogtum Berg. Später war er ein Teil des Großherzogtums Berg. 1815 kam Küppersteg an das Königreich Preußen und zum Kreis Opladen im Regierungsbezirk Düsseldorf, allerdings 1819 schon an den Kreis Solingen. 1845 erhielt Küppersteg einen Bahnhof an der neuerrichteten Cöln-Mindener Eisenbahn. Am 31. August 1889 wurde die Bürgermeisterei Opladen-Land, zu der Bürrig und Wiesdorf gehörten, in Bürgermeisterei Küppersteg umbenannt, die nun nicht mehr von Opladen aus verwaltet wurde, sondern einen eigenen Bürgermeister erhielt.[2][3]

1876 wurde in Küppersteg die Zündhütchen fabriziernde Sprengkapselfabrik F. Paulus gegründet, die 1908 mit der unmittelbar benachbarten, 1897 gegründeten Zündhütchenfabrik Schmitt & Co. zur Rheinische Zündhütchen- und Sprengkapselfabrik GmbH fusionierte.[4][5] Nachdem die Fabriken teils bereits 1924 liquidiert wurden und nachfolgend noch metallverarbeitend tätig waren, wurde die Fabrik 1945 außer Betrieb genommen und vollständig demontiert.

Im Jahre 1928 wurde die Christ-König-Kirche gebaut. Seit 1930 ist Küppersteg ein Stadtteil von Leverkusen, seit 1. Januar 1975 im Stadtbezirk II.

Seit den 1970er Jahren gilt Küppersteg als zweigeteilt. Der vierspurige Europaring zerschneidet den Stadtteil in Ost und West. Es gibt Überlegungen, diese Situation zu ändern und die Straße mit einem Deckel zu versehen.[6]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohnerzahl Jahr Einwohnerzahl Jahr Einwohnerzahl
1990 9.783 1995 9.491 1996 9.478
1997 9.244 1998 9.121 1999 9.237
2000 9.161 2001 9.209 2002 9.184
2003 9.082 2005 9.142 2023 9.870
  • Kindertagesstätte der Caritas
  • Kindergarten Martin-Luther-Haus
  • Katholische Kindertagesstätte Christus König
  • Städtischer Kindergarten
  • Gemeinschaftsgrundschule Kerschensteinerschule
  • Städtische Gemeinschaftshauptschule
  • Wildpark Reuschenberg
  • Naherholungsgebiet Silbersee

Sport

Persönlichkeiten

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  • Leverkusener Informationen 2004, Herausgeber: Stadt Leverkusen, Leverkusen 2004.
Commons: Küppersteg – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Bahnhof Küppersteg. Leverkusen.com
  2. 863. In: Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Düsseldorf. Düsseldorf 1889, S. 334 (Heinrich-Heine-Universität [abgerufen am 6. August 2024]).
  3. (Ober-)Bürgermeister. In: leverkusen.com. Abgerufen am 6. August 2024.
  4. Zündhütchenfabrik (Rheinische) Sprengkapselfabrik F. Paulus in Küppersteg. Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland. Abgerufen am 15. April 2026.
  5. Zündhütchenfabrik Schmitt & Co. in Küppersteg. Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland. Abgerufen am 15. April 2026.
  6. Umbau der B8 – Küppersteg wächst zusammen! In: leverkusen.com. Abgerufen am 6. August 2024.

Koordinaten: 51° 3′ N,  0′ O