Kōtō

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Kōtō-ku
江東区
Kōtō
Geographische Lage in Japan
Kōtō (Japan)
Red pog.svg
Region: Kantō
Präfektur: Tokio
Koordinaten: 35° 40′ N, 139° 49′ OKoordinaten: 35° 40′ 22″ N, 139° 49′ 3″ O
Basisdaten
Fläche: 39,94 km²
Einwohner: 511.909
(1. April 2018)
Bevölkerungsdichte: 12.817 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 13108-3
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Kōtō
Baum: Japanische Schwarzkiefer
Blume: Camellia sasanqua
Rathaus
Adresse: Kōtō City Hall
4-11-28, Tōyō
Kōtō-ku
Tōkyō 135-8383
Webadresse: http://www.city.koto.lg.jp
Lage Kōtōs in der Präfektur Tokio
Lage Kōtōs in der Präfektur

Kōtō (jap. 江東区, Kōtō-ku; engl. Koto City) ist einer der 23 Bezirke im Osten der japanischen Präfektur Tokio. Er liegt im Südosten Tokios, der Hauptstadt Japans.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kōtō liegt östlich des Stadtzentrums, zwischen dem Sumidagawa im Westen und dem Arakawa im Osten. Die beiden Flüsse bilden die Grenze zu den Bezirken Chūō im Westen und Edogawa im Osten. Im Norden liegt Sumida, im Süden die Bucht von Tokio. Ein Großteil der Fläche des Bezirks ist erst seit der Meiji-Restauration durch Neulandgewinnung entstanden.

Die wichtigsten Stadtteile im Bezirk sind Kameido, Kiba, Kiyosumi, Monzen-Nakachō und Shirakawa. Auch das Neubaugebiet Ariake im Hafen (Teil von Odaiba) gehört zum Bezirk Kōtō. Die Insel Yumenoshima in der Bucht von Tokio wurde ebenfalls künstlich errichtet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der „Sonder“bezirk Kōtō wurde am 15. März 1947 durch die Zusammenlegung der Stadtbezirke Fukagawa und Jōtō der Stadt Tokio geschaffen.

Wie in ganz Tokio haben sowohl das Große Kantō-Erdbeben 1923 als auch die Bombardierungen zum Ende des Zweiten Weltkriegs nahezu alle Gebäude im Stadtbezirk zerstört.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fraktionen im Parlament
(Stand: 19. Januar 2017)[1]
     
Insgesamt 42 Sitze
Das Rathaus von Kōtō in Tōyō

Der Gemeinderat hat eine Sollstärke von 44 Mitgliedern und wird bei einheitlichen Regionalwahlen (zuletzt 2015) gewählt. Der Bürgermeister wird ebenfalls bei einheitlichen Regionalwahlen gewählt; 2015 wurde der ehemalige Präfekturparlamentsabgeordnete Takaaki Yamazaki mit LDP-Kōmeitō-Unterstützung für eine dritte Amtszeit wiedergewählt.[2]

Für das Präfekturparlament ist der Kōtō-ku Viermandatswahlkreis; bei der letzten Wahl 2017 gingen die vier Sitze an Kandidaten von Tomin First no Kai, LDP, Kōmeitō und KPJ. Auf dem fünften Platz abgewählt war Ex-Minna-Amtsinhaberin Yukie Kakizawa (Ehefrau von Mito Kakizawa), die 2017 als Unabhängige mit Tomin-First-Unterstützung kandidierte.[3]

Der Bezirk bildet den Wahlkreis Tokio 15 für das Shūgiin, das Unterhaus des nationalen Parlaments. Bei der Wahl 2017 setzte sich der ehemalige Senator Tsukasa Akimoto (45,5 %, LDP) gegen den bisherigen Abgeordneten Mito Kakizawa (31,7 %, 2017 für die Kibō no Tō) durch, der aber einen der drei Kibō-Sitze bei der präfekturweiten Verhältniswahl gewann. Kakizawas Vater Kōji hatte den Wahlkreis 15 bis 2003 vertreten.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angrenzende Städte und Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kōtō – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bezirksparlament Kōtō: Abgeordnete nach Fraktion
  2. Yomiuri Shimbun, Ergebnisse der Regionalwahlen 2015, Präfektur Tokio, Bürgermeisterwahlen: Bezirksbürgermeister
  3. Tōkyō Shimbun: Präfekturparlamentswahl in Tokio 2017, Ergebnis Kōtō-ku