KLM Royal Dutch Airlines

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KLM ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Weitere Bedeutungen sind unter KLM (Begriffsklärung) aufgeführt.
KLM Royal Dutch Airlines N.V.
Logo der KLM
Boeing 777-300ER der KLM
IATA-Code: KL
ICAO-Code: KLM
Rufzeichen: KLM
Gründung: 1919
Sitz: Amstelveen, NiederlandeNiederlande Niederlande
Drehkreuz:

Flughafen Amsterdam Schiphol

Heimatflughafen:

Flughafen Amsterdam Schiphol

Unternehmensform: N.V.
IATA-Prefixcode: 074
Leitung: Pieter Elbers
Mitarbeiterzahl: 31.876[1]
Umsatz: 9,8 Milliarden[1] (2016)
Fluggastaufkommen: 30,4 Millionen[1] (2016)
Allianz: SkyTeam
Vielfliegerprogramm: Flying Blue
Flottenstärke: 118 (+ 25 Bestellungen)
Ziele: international
Website: www.klm.com

KLM Royal Dutch Airlines (niederländisch Koninklijke Luchtvaart Maatschappij, kurz KLM; deutsch „Königliche Luftfahrtgesellschaft“) ist die nationale Fluggesellschaft der Niederlande mit Sitz in Amstelveen und Basis auf dem Flughafen Amsterdam Schiphol. Die älteste noch existierende Fluggesellschaft der Welt ist Mitglied der Luftfahrtallianz SkyTeam und bildet mit Air France das Dachunternehmen Air France-KLM.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründung und erste Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 1918 gebildete königlich niederländische Luftfahrtkommission befasste sich nach Ende des Ersten Weltkrieges mit den Möglichkeiten zur Nutzung des Luftverkehrs. Der Pilot und Geschäftsmann Albert Plesman unterbreitete dieser Kommission den Vorschlag für eine Luftfahrtausstellung, die 1918 unter dem Namen ELTA (Eerste Luchtverkeer Tentoonstelling Amsterdam, zu deutsch: Erste Luftverkehrsausstellung Amsterdam) ausgerichtet wurde. Durch die Ausstellung angeregt, entstand bei der Luftfahrtkommission die Idee, eine nationale Fluglinie ins Leben zu rufen.

KLM wurde am 7. Oktober 1919 gegründet. Als Vorsitzender wurde Albert Plesman gewählt, der als einer der Väter der KLM und somit auch der niederländischen Luftfahrt gilt. Zweiter „Vater“ war der Flugzeugbauer Anthony Fokker, der das technische Know-how zur Verfügung stellte und für die KLM maßgeschneiderte Flugzeuge konstruierte. Das Kapital wurde von verschiedenen niederländischen Geschäftsleuten gestellt. Mit der Gründung wurde der Gesellschaft durch Königin Wilhelmina der Niederlande auch das Prädikat „koninklijk“ verliehen. Die KLM ist damit die älteste noch existierende Fluggesellschaft der Welt.

Am 17. Mai 1920 fand der Erstflug mit einer Airco D.H.16 statt. Er führte von London nach Amsterdam und hatte zwei britische Journalisten als Passagiere sowie einige englische Zeitungen als Fracht an Bord. Anfangs besaß die Gesellschaft keine eigenen Flugzeuge, diese wurden vom britischen Unternehmen Aircraft Transport & Travel gestellt. Bald bekam das Unternehmen jedoch auch eigene Maschinen, die von Fokker stammten.

Als staatliche Fluglinie wurde der KLM die Aufgabe zugeteilt, den Flugverkehr zur Kolonie Niederländisch-Indien aufzubauen, dem heutigen Indonesien. So begann man schon im Jahr 1927 mit den ersten Flügen von Amsterdam nach Batavia (heute Jakarta). Ab 1930 wurden die Flüge regelmäßig als Liniendienst durchgeführt und so wurde die Verbindung Amsterdam–Batavia die damals längste Flugverbindung der Welt.

Bestellungen bei Douglas[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die „Uiver“ kurz nach dem Luftrennen in Surabaya am 7. November 1934

1934 erweckte KLM in vielerlei Hinsicht Aufsehen. Zum ersten Mal entschied sich die Gesellschaft gegen ein Produkt von Fokker und bestellte zum Verdruss des Mitgründers die Douglas DC-2. Obwohl diese Flugzeuge bei Fokker montiert wurden, stieg Fokker kurze Zeit später aus dem Unternehmen aus. KLM war sowohl für die DC-2 als auch für den Nachfolger DC-3 europäischer Erstkunde. Damit begann eine jahrzehntelange Geschäftsbeziehung zwischen der KLM und dem kalifornischen Hersteller. So wurde KLM die einzige Gesellschaft, die alle Flugzeuge aus der DC-Reihe (außer der nur als Prototyp gebauten DC-1) von der DC-2 bis zur MD-11 betrieb, sogar die nur in wenigen Exemplaren gebaute DC-5.

Die DC-2 erwies sich als sehr beliebt und löste die Fokker-Maschinen schnell auf der Batavia-Strecke ab. Im Oktober dieses Jahres nahm KLM mit einem dieser Flugzeuge am MacRobertson-Luftrennen zwischen dem englischen Mildenhall und Melbourne in Australien teil. Dabei holte die DC-2 mit dem Taufnamen „Uiver“ (altniederländisch für Storch) unter dem Kommando von Koene Dirk Parmentier den Sieg in der Handicap-Wertung sowie den zweiten Platz in der Geschwindigkeitswertung. Zusätzlich nahm die Gesellschaft mit einer Fokker XVIII Flüge über den Atlantik nach Curaçao und Paramaribo auf.

KLM im Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Douglas DC-3 der KLM in orangefarbener Bemalung aus dem Aviodrom-Museum

Die Niederlande versuchten, nach Beginn des Zweiten Weltkriegs im September 1939 neutral zu bleiben. So wurden die Flugzeuge der KLM zur besseren Erkennung in einem grellen Orange lackiert. Nach dem Überfall der Niederlande durch die Wehrmacht im Mai 1940 stellte KLM den Verkehr ab Amsterdam-Schiphol ein; wenige Maschinen konnten noch nach England überführt werden. KLM setzte ihre Flüge in Niederländisch-Indien sowie der Karibik fort und erhielt von der britischen Regierung den Auftrag, in den Kriegsjahren die Verbindungen vom englischen Bristol nach Lissabon und Gibraltar aufrechtzuerhalten.

Viele Flugzeuge, unter anderem einige Douglas DC-2 und DC-3, wurden von der Wehrmacht erbeutet und sowohl der Luftwaffe als auch der Lufthansa zugeführt. Eine DC-2 der KLM gehörte sogar zu den letzten Flugzeugen der Vorkriegs-Lufthansa und blieb bis zum letzten Kriegstag in Skandinavien im Einsatz.

Nachkriegszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lockheed Super Constellation der KLM im Jahr 1954

Nach dem Krieg stellte die niederländische Regierung einen Betrag von 23 Millionen Gulden zur Anschaffung einer neuen Flotte zur Verfügung. Das Rückgrat für den innereuropäischen Verkehr bildete erneut die DC-3. Für die Fernstrecken wurden ehemalige Militärtransporter vom Typ DC-4/C-54 für zivile Zwecke umgerüstet. Am 21. Mai 1946 wurde KLM die erste Fluggesellschaft, die New York vom europäischen Festland aus wieder anflog. 1947 wurden Lockheed Constellations angeschafft, wobei KLM erneut als europäischer Erstkunde auftrat. Trotzdem bestellte sie auch wieder Douglas DC-6 und DC-7. Im Jahr 1955 erwarb KLM eine 49-prozentige Beteiligung an Air Ceylon, die im Anschluss Constellation und Lockheed L-188 Electra von KLM leaste. 1960 folgte das erste Strahlflugzeug, eine Douglas DC-8. In den 1960er Jahren verdrängten DC-9 die Kolbenmotormaschinen auch auf Kurzstrecken.

Einsatz von Großraumflugzeugen ab 1970[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Douglas DC-8-32 der KLM im Jahr 1963

Das Großraumflugzeug-Zeitalter wurde 1971 mit der ersten Boeing 747 eingeläutet. Dabei war KLM diesmal sogar weltweiter Erstkunde für die verbesserte Version 747-200B. Auch dieses Flugzeug wurde durch ein Produkt aus dem Hause McDonnell Douglas ergänzt, wobei KLM Erstkunde für die Passagierversion des Langstreckenflugzeuges DC-10-30 wurde. Für die Wartung der neuen Großraumflugzeuge und die Ausbildung von Personal für diese Maschinen wurden Partnerschaften mit anderen Betreibern der DC-10 und der 747 gegründet. Daraus entstand die KSSU-Gruppe, bestehend aus der KLM, SAS, Swissair und der französischen UTA. Mit Ankunft der DC-10 im Jahr 1972 wurde auch ein neues Farbschema eingeführt, welches, mit leichter Überarbeitung im Jahr 2004 bis heute die Flugzeuge der KLM ziert.

In dieser Zeit leistete KLM auch viel Entwicklungshilfe. Die Gesellschaft half beim Aufbau der internationalen Fluggesellschaften von Indonesien (Garuda Indonesia), den Philippinen (Philippine Airlines) und Venezuela (VIASA). Rückgrat der Langstreckenflotte dieser Fluggesellschaften waren anfangs angemietete DC-8 und DC-10 der KLM.

1980er und 1990er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Airbus A310-200 der KLM im Jahr 1984

1988 unterzeichnete KLM ein Abkommen mit der Fluggesellschaft Northwest Airlines, welches somit die längste bestehende transatlantische Luftfahrtallianz bildet. Für mehrere Jahre war KLM auch an Northwest Airlines beteiligt. Kurz darauf wurde die Gesellschaft Erstkunde für die Combi-Version der neuen Boeing 747-400, nachdem Partner Northwest als Erstkunde für die Passagierversion auftrat.

1991 wagte KLM einen mutigen Schritt und entfernte aufgrund mangelnder Nachfrage die First Class auf den DC-10-Maschinen, die die Strecken zwischen Amsterdam und der Karibik bedienten. Die enorme Steigerung der Effizienz auf diesen Strecken führte später dazu, dass die First Class auf allen KLM-Flügen entfernt wurde. KLM ist somit eine der wenigen internationalen Fluggesellschaften, die auf ihren Flügen nur zwei Beförderungsklassen anbieten.

Eine kurzfristige Partnerschaft mit Alitalia im Jahr 1998 endete zwei Jahre später mit einer Klage und einer Gegenklage, wobei die KLM im Jahr 2002 zur Zahlung von 150 Millionen Euro an die staatliche italienische Fluggesellschaft verpflichtet wurde. Heute sind beide Fluggesellschaften wieder Partner innerhalb des SkyTeams.

Zum vorerst letzten Mal wurde KLM bei der Boeing 737-900 europäischer Erstkunde.[2]

Entwicklung seit 2000[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

McDonnell Douglas MD-11 im Jahr 2011
Sitz der KLM in Amstelveen

Im Mai 2004 übernahm Air France KLM über einen Aktientausch. Nach der Fusion zur Air France-KLM im Juni 2004 wurden beide Fluggesellschaften bis 2008 unabhängig voneinander unter dem Dach einer gemeinsamen Holding betrieben. Die Fusion wurde nur unter Auflagen genehmigt. So mussten die Gesellschaften diverse Slots an ihren Heimatflughäfen Paris-Charles de Gaulle und Amsterdam abgeben und die Frequenzen auf einigen Strecken reduzieren. Obwohl das neue Unternehmen von Air France dominiert wird, darf KLM weiterhin das Prädikat „koninklijk“ (königlich) führen. Diese Dominanz der Air France, die in der neuen Holding 81 % der Anteile hält, war in den Niederlanden lange ein Diskussionsthema. Zusammen ist Air France-KLM an Passagierkilometern gesehen die viertgrößte Fluggesellschaft der Welt und die zweitgrößte Europas. Gemessen am erzielten Umsatz belegte Air France-KLM 2007 den ersten Platz weltweit.[3] Am 8. Dezember 2004 beschloss die französische Regierung, ihren Aktienanteil von derzeit 44,1 Prozent auf 18,35 Prozent zu reduzieren.

Im Rahmen der Fusion trat KLM genauso wie der langjährige US-Partner Northwest Airlines im September 2004 der Luftfahrtallianz SkyTeam bei. Dadurch wurden auch Partnerschaften mit anderen Fluggesellschaften eingebracht, darunter Continental Airlines, die sich im Sommer 2008 allerdings für eine enge Zusammenarbeit mit United Airlines und einen Wechsel zur Star Alliance entschied. Weitere Partnerschaften bestehen mit Kenya Airways (Kenia), Martinair und Transavia (beide Niederlande). An den letzten drei Gesellschaften hält KLM Anteile und ist im Falle der Transavia (100 %) sogar Mehrheitseigentümer. KLM unterhielt auch eine Partnerschaft mit der Gesellschaft Air Exel, die zwischenzeitlich den Namen KLM Exel trug.

Am 25. Oktober 2014 musterte KLM als weltweit letzter Betreiber die McDonnell Douglas MD-11 in der Passagierversion mit einem Flug von Montréal nach Amsterdam aus.[4] Danach wurde eine MD-11 in einer kurzen Werbeaktion als Hotel auf dem Flughafen Amsterdam Schiphol genutzt.[5]

Am 14. November 2015 wurde die erste Boeing 787-9 an KLM ausgeliefert. Sie ist Teil einer Bestellung der Air France-KLM die ebenfalls 787-10 beinhaltet.[6]

Flugziele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von KLM angeflogene Länder (Dezember 2015)

KLM führt von Amsterdam Flüge zu Zielen in Afrika, Asien, Europa, Nord-, Mittel- und Südamerika sowie in den Mittleren Osten durch.[7]

Im deutschsprachigen Raum werden Berlin-Tegel, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Genf, Hamburg, München, Wien, Graz und Zürich angeflogen.

Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Airbus A330-200 der KLM im alten Farbschema
Boeing 737-800 der KLM
Boeing 747-400M der KLM
Boeing 787-9 der KLM

Aktuelle Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Stand Juni 2017 besteht die Flotte der KLM aus 118 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 11,3 Jahren:[8]

Flugzeugtyp Anzahl bestellt[9][10] Anmerkungen Sitzplätze[11]
(Business/Eco+/Eco)
Airbus A330-200 008 243 (30/35/178)
243 (18/36/189)
Airbus A330-300 005 292 (30/40/222)
Airbus A350-900 07 - offen -
Avro RJ85 003 betrieben durch CityJet 95 (-/-/95)
Boeing 737-700 018 mit Winglets ausgestattet 142 (20/6/116)
Boeing 737-800 025 180 (20/6/154)
Boeing 737-900 005 189 (28/18/143)
Boeing 747-400 004 408 (35/36/337)
Boeing 747-400M 012 Combi-Version; Ausmusterung seit 2016;[12] 1 inaktiv 268 (35/36/197)
Boeing 777-200ER 015 7 betrieben unter der Marke KLM Asia 318 (34/40/244)
Boeing 777-300ER 013 2 betrieben unter der Marke KLM Asia 408 (34/40/334)
Boeing 787-9 008 12 Bestellung der Air France-KLM[13] 294 (30/48/216)
Boeing 787-10 06 - offen -
Gesamt 118 25

Historische Flotte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Vergangenheit wurden unter anderem folgende Flugzeugtypen eingesetzt:[14][15]

Flugzeugtyp Anzahl Einführung Ausmusterung Anmerkungen
Airbus A310-200 10 1983 1997 Auslieferungen von 1983 bis 1985; ersetzt durch Boeing 767
Airco D.H.16 x 1920 erster Flugzeugtyp mit dem KLM am 17. Mai 1920 den Betrieb aufnahm
BAC 1-11-300 01 1968 1968 geleast von British Eagle International Airlines
Boeing 737-200 04 1987 1995 geleast von Transavia; zum Teil in KLM-Farben betrieben
Boeing 737-300 19 1986 2004 ersetzten die DC-9-30, zeitweises Mieten von Transavia
Boeing 737-400 19 1989 2001 zeitweises Mieten anderer Gesellschaften
Boeing 747-200 x 1971 1989 / 2003 ab 1984 teilweise Umbau zu 747-200SUD, diese bis 2003 betrieben
Boeing 747-300 03 1983 2003
Boeing 767-300 12 1995 2006 Ersatz durch A330
Convair CV-240 12 1948 1957
Convair CV-340 07 1953 1964
Convair CV-880 01 1963 1964 geleast von VIASA, nur eine Rumpfseite in KLM-Farben bemalt
de Havilland Dragon Rapide 05
Douglas DC-2 19 1934 1940 verbliebene Flugzeuge im Jahr 1940 durch die deutsche Luftwaffe beschlagnahmt
Douglas DC-3 51 1936[16] 1955 viele im Jahr 1940 durch die deutsche Luftwaffe beschlagnahmt; eine nachträglich erworbene DC-3 ab 1972 für Landesvermessungsflüge in Suriname genutzt
Douglas DC-4 27 1946 1959
Douglas DC-5 04 1939 1942 einziger ziviler Betreiber weltweit, Einsatz zur Evakuierung Javas, zwei verbliebene 1942 an USAAF abgetreten[17]
Douglas DC-6(B) 18 1948 1960
Douglas DC-7 15 1956 1969 Auslieferung bis Dezember 1958, zuletzt betrieben als Frachtflugzeuge, letzte durch Kolbenmotoren angetriebene Flugzeuge der KLM[16] ab März 1963 Abgabe von drei Flugzeugen an Südflug
Douglas DC-8-33 07 1960[16] 1973 letzte DC-8-33 im März 1973 an VIASA abgetreten
Douglas DC-8-50 18 1961 1979 Veräußerung der meisten DC-8-50 in den 1970ern, letzte DC-8-55 im Dezember 1979 an Surinam Airways verleast und danach an diese verkauft
Douglas DC-8-63 11 1967 1985 letzte Maschinen von Icelandair und Eagle Air of Iceland übernommen
Douglas DC-9-10 06 1966[16] 1989 Ausmusterung der meisten DC-9-10 bereits in den 1970ern, eine bis 1989 betrieben
Douglas DC-9-30 19 1967 1989 letzte Maschinen Anfang 1989 an Evergreen International Airlines verkauft
Fokker F.VIII 07 1927 1939
Fokker F.XVIII 05 1932 1939
Fokker F-27 04 1960 1972 erste zwei F-27 bereits 1960 erworben, im selben Jahr weiter verleast; ab 1967 erneut betrieben; 1972 an NLM Cityhopper abgetreten
Fokker 100 06 1989 1992
Iljuschin Il-62 08 1971 1972 geleast von Aeroflot
McDonnell Douglas DC-10 12 1972[16] 1996
McDonnell Douglas MD-11 10 1994 2014 weltweit der letzte Betreiber der Passagier-MD-11; Verabschiedung der letzten drei am 26. Oktober 2014
Lockheed 14 Super Electra 01 1938 1938 verunglückte am 9. Dezember 1938 auf einem Trainingsflug
Lockheed L-049 Constellation 06 1946 1950
Lockheed L-188 Electra 12
Lockheed L-749 Constellation 20 1947
Lockheed L-1049 Super Constellation 22 1953
Pilatus PC-6 02 1968 1984 eingesetzt zur Anfertigung von Luftbildaufnahmen
Vickers Viscount 09 1957 1967 Auslieferung ab Juni 1957, jeweils eine im Juli und August, drei im Oktober, zwei im November, eine im Dezember.[18]

Logo, Farbgebung und Flugzeugnamen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Logo der KLM ist eine stilisierte, hellblaue Krone mit einem ebenfalls hellblauen KLM-Schriftzug auf weißem Hintergrund. Es wurde 1961 von Frederick Henry Kay Henrion gestaltet und 1991 von Chris Ludlow (Henrion Ludlow Schmidt) modifiziert. Am vorderen Flugzeugrumpf ist das Logo weiß auf hellblauem Hintergrund.

Die Oberseite der KLM-Flugzeuge ist seit Anfang der 1970er Jahre hellblau (Pantone 299), darunter befindet sich ein Längsstreifen in Dunkelblau (Pantone 541), der seit 2002 schmaler ausgeführt wird. Die Unterseite der Flugzeuge ist hellgrau (Pantone Cool Gray 3), das Leitwerk weiß mit hellblauem Logo.[19]

Ende 2014 wurde die Farbaufteilung abermals geändert. Die Farbtöne und das Firmenlogo bleiben gleich, nun wird der blaue Bereich im vorderen Teil des Flugzeuges wellenförmig nach unten gezogen, um sich der Form der Flugzeugnase besser anzupassen. Neu wird der Schriftzug „Royal Dutch Airlines“ in weiß neben dem KLM-Emblem am Rumpf angeschrieben.[20]

KLM vergibt die Flugzeugnamen wie folgt: Die Airbus A330 werden nach weltweit bekannten Plätzen von Städten vergeben, Boeing 737 werden nach Vogelarten benannt, Boeing 747 nach Hauptstädten, Boeing 777 nach Weltkulturerben und Boeing 787 nach Blumen. Die erste 787-9 etwa wurde „Zonnebloem“ (Sonnenblume) getauft.[21]

Sonderbemalungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

KLM betreibt einige ihrer Maschinen mit Sonderbemalungen. Im Folgenden eine bebilderte Übersicht der aktuellen Sonderbemalungen:[22]

Flugzeugtyp Luftfahrzeugkennzeichen Bemalung Bild
Boeing 737-800 PH-BXA Retro (90 Years Anniversary) PH-BXA (4014003099).jpg
Boeing 737-900 PH-BXO SkyTeam Boeing 737 KLM PH-BXO SVO July 2010.jpg
Boeing 777-300ER PH-BVD PH-BVD (17038163041).jpg
PH-BVA Orange Pride PH-BVA KLM Royal Dutch Airlines "Orange Pride" (29069382963) (2).jpg

Tochterunternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Boeing 747-400ERF der KLM Cargo

Ehemalige Gesellschaften

Der nachfolgende Unterabschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
Die Auflösung von KLM Asia ist nicht belegt (s. Diskussion).--KiofQu (Diskussion) 23:25, 27. Aug. 2013 (CEST)
Boeing 777-200ER in den Farben der KLM Asia
  • KLM Asia: Durch ein Gesetz der Volksrepublik China, welches Fluggesellschaften, die Taiwan anflogen, nicht gestattete, auch die Volksrepublik China anzufliegen, sah sich KLM gezwungen, für die Taiwan-Strecken ein eigenes Unternehmen zu gründen. Zu diesem Zweck wurde 1995 KLM Asia gegründet, die anfangs fünf Boeing 747-400M mit zusätzlichem asia–Schriftzug aber ohne die stilisierte KLM-Krone und Nationalflaggen betrieb.[23] Später kamen zur KLM-Asia-Flotte auch Flugzeuge vom Typ Boeing 777-200ER und Boeing 777-300ER hinzu.[24][25] Ähnliche Gesellschaften wurden auch von anderen europäischen Gesellschaften gegründet. KLM Asia flog unter dem 2-Letter-Code „KL“ der KLM Royal Dutch Airlines und wurde zwischenzeitlich aufgelöst – die Maschinen fliegen aber weiter in der beschriebenen Bemalung.
  • KLM Alps: Die Schweizerische Air Engadina gründete 1998 das KLM-Franchiseunternehmen KLM Alps. KLM Alps unterhielt unter anderem Flugverbindungen zwischen Friedrichshafen und Wien. Seit 2001 firmiert KLM Alps wieder eigenständig unter dem Namen Air Alps.

Zwischenfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

KLM Royal Dutch Airlines verzeichnet In ihrer Geschichte insgesamt 26 Unfälle mit Todesopfern:[26]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: KLM – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikinews: KLM – in den Nachrichten

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c klm.com – Publications (englisch), abgerufen am 20. Juni 2017.
  2. BoeingKLM First European Carrier To Fly Boeing Next-Generation 737-900, 29. Juni 2001 (englisch), abgerufen am 20. Juni 2017.
  3. aerosecure.de – Top 10: Die zehn umsatzstärksten Airlines, August 2007
  4. ch-aviationKLM sets final date for MD-11 operations (englisch) 14. Oktober 2014.
  5. aerotelegraph – MD-11 wird zum Loft-Hotel abgerufen am 10. Dezember 2014.
  6. BoeingBoeing, KLM Royal Dutch Airlines Celebrate Delivery of Airline's First 787 Dreamliner, 14. November 2015 (englisch), abgerufen am 20. Juni 2017.
  7. klm.com – Reiseführer abgerufen am 20. Juni 2017.
  8. ch-aviationKLM Royal Dutch Airlines (englisch), abgerufen am 20. Juni 2017.
  9. AirbusOrders & deliveries (englisch), abgerufen am 20. Juni 2017.
  10. BoeingOrders & Deliveries (englisch), abgerufen am 20. Juni 2017.
  11. klm.com – Sitzpläne abgerufen am 20. Juni 2017.
  12. ch-aviationKLM planning to retire B747-400 Combi fleet from 2016 (englisch), abgerufen am 22. Oktober 2013.
  13. aero.de – KLM hat ihre erste Boeing 787-9, 14. November 2015
  14. airfleets.net – KLM (englisch), abgerufen am 20. Juni 2017.
  15. rzjets.net – KLM Royal Dutch Airlines (englisch), abgerufen am 20. Juni 2017.
  16. a b c d e airwaysnews.com – Flashback Friday: 95 Years of KLM (englisch)
  17. BoeingHistorical Snapshot, Douglas DC-5 (englisch)
  18. vickersviscount.net – Air France Viscount fleet list (englisch), abgerufen am 4. Dezember 2016.
  19. hansstol.totaldesign.nl – KLM (englisch)
  20. aerotelegraph.com – So sieht KLM künftig aus, 8. Dezember 2014
  21. aerotelegraph.com – Warum KLM ein Flugzeug «Sonnenblume» tauft abgerufen am 15. Dezember 2015.
  22. planespotters.net – KLM Royal Dutch Airlines Fleet Details and History (englisch), abgerufen am 20. Juni 2017.
  23. KLM Royal Dutch Airlines History. In: theklmsource.com. Plain English Websites, 2012, abgerufen am 6. Juli 2013 (englisch).
  24. KLM Asia Boeing 777-206(ER) by Dutch. In: jetphotos.net. 25. Februar 2012, abgerufen am 3. Juli 2013 (Foto einer Boeing 777-200ER in Bemalung der KLM Asia).
  25. 777 KLM Asia. In: flickr. Yahoo!, 27. Juli 2012, abgerufen am 3. Juli 2013.
  26. Daten über die Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 20. Juni 2017.
  27. Flugunfalldaten und -bericht PH-TDF im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 15. Mai 2017.
  28. Flugunfalldaten und -bericht PH-TEU im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 15. Mai 2017.
  29. Flugunfalldaten und -bericht PH-TPJ im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 27. Februar 2016.
  30. Flugunfalldaten und -bericht PH-TFF im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 15. Mai 2017.
  31. Flugunfalldaten und -bericht PH-TEI im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 15. Mai 2017.
  32. Flugunfalldaten und -bericht PH-DFO im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 15. Mai 2017.
  33. Flugunfalldaten und -bericht PH-DCL im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 15. Mai 2017.
  34. Flugunfalldaten und -bericht PH-LLM im Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 15. Mai 2017.
  35. aerosecure.de – Die 10 größten Flugzeug Abstürze aller Zeiten, August 2007
  36. CIAIACReport A-070/2004 (PDF-Datei; englisch), abgerufen am 6. Oktober 2014.
  37. airliners.de – KLM baut ausgeflottete MD-11 zu Ferienwohnung aus, 18. November 2014 abgerufen am 15. Juli 2016.
  38. aerotelegraph.com – Willem-Alexander: Bei KLM sitzt auch mal der König im Cockpit, 18. Mai 2017 abgerufen am 20. Juni 2017.