KTorrent

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KTorrent
Logo
Ktorrent-3.2-b1.png
KTorrent 3.2
Basisdaten
Entwickler Joris Guisson
Aktuelle Version 4.3.1
(17. Januar 2013[1])
Betriebssystem Unix (GNU/Linux, BSD, OS X), Windows
Programmier­sprache C++ (Qt)
Kategorie BitTorrent-Client
Lizenz GPL (Freie Software)
Deutschsprachig ja, mehrsprachig
ktorrent.pwsp.net

KTorrent ist ein freies, plattformübergreifendes BitTorrent-Clientprogramm für KDE, das neben dem Übertragen von Dateien über das BitTorrent-Netzwerk viele zusätzliche Verwaltungs- und Protokollfunktionen bietet und mit einer vergleichsweise effizienten und sparsamen Speicherverwaltung aufwarten kann.

KTorrent wird als Freie Software auch im Quelltext unter den Bedingungen der GNU General Public License (GPL) veröffentlicht. Es ist KDE-typisch in C++ geschrieben und nutzt die Steuerelemente-Komponentenbibliothek Qt.

Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Herunterladen einzelner Dateien aus BitTorrent-Archiven, die Begrenzung der Übertragungsraten und eines Verteilungsverhältnisses sind möglich. Weiterhin werden Protokollverschlüsselung und trackerlose Torrents (mittels verteilter Hashtabellen) unterstützt.

Neben den Basisfunktionen des Hauptprogrammes stellen Zusatzmodule, die auch einzeln deaktiviert werden können, weitere Funktionen bereit. Unter anderem werden von vornherein Module mitgeliefert für

  • Internetsuche nach Torrent-Dateien über die BitTorrent-Website oder andere, frei integrierbare Seiten,
  • das automatische Bearbeiten von mit anderen Programmen heruntergeladenen Torrent-Dateien,
  • Importieren und Fortsetzen von mit anderen BitTorrent-Clients begonnenen Übertragungen,
  • gezieltes Blockieren einzelner IP-Adressen,
  • Unterstützung sowohl von IPv6 als auch IPv4-Netzwerken,
  • Universal Plug and Play (UPnP),
  • Abonnieren von Torrents über Web-Feeds,
  • das Auffinden von Gegenstellen (Peers) im lokalen Netz mittels Zeroconf,
  • Nutzung von zusätzlichen http-Quellen,
  • einen integrierten Mediaplayer, sowohl für noch in Transfer befindliche als auch abgeschlossene Mediadateien,
  • die Steuerung über einen Webbrowser über eine Webschnittstelle,
  • Bandbreitenverwaltung über einen detaillierten (Tages- und Wochen-)Zeitplaner
  • Verwendung von Magnet-Links (seit Version 4.0)[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Version 1.0 kam am 12. Juli 2005[3] heraus, schon am 30. November[4] wurde Version 2 veröffentlicht.

Seit Version 2 unterstützt KTorrent den trackerlosen Betrieb und als erster Linux-Client außer dem Java-basierten Azureus (heute Vuze) die Protokollverschlüsselung.[5]

In Version 2.1 wurde die Oberfläche überarbeitet, Torrents lassen sich nun gruppieren, um bei vielen Übertragungsvorgängen die Übersicht zu behalten und die Zeroconf-Erweiterung kam dazu.

Seit Version 3.0 wurde KTorrent auf die Bibliotheken der KDE-Version 4 umgestellt. Seit Version 3.1 ist es auch unter Windows möglich, die Software zu nutzen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-Formatktorrent.org: KTorrent 4.3.1 and libktorrent 1.3.0 released. 4. September 2012, abgerufen am 3. Oktober 2012.
  2. http://ktorrent.org/?q=node/42
  3. The KDE Extragear – ktorrent – 1.0 version (Memento vom 22. Juli 2005 im Internet Archive)
  4. The KDE Extragear – ktorrent – 2.0 version (Memento vom 20. August 2006 im Internet Archive)
  5. http://torrentfreak.com/ktorrent-supports-encryption/