KZ-Außenlager Laagberg

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Freigelegte Fundamente einer Baracke des KZ-Außenlagers Laagberg (2017)

Das KZ-Außenlager Laagberg war ein Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme im heutigen Stadtteil Laagberg der Stadt Wolfsburg in Niedersachsen. Es wurde ab dem 31. Mai 1944 im Auftrag der Volkswagenwerk GmbH[1] mit Häftlingen belegt. In den Aufstellungen der SS wird das Lager unter der Bezeichnung Fallersleben geführt.[2] Am 7. oder 8. April 1945 wurde das Lager geräumt.[3]

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorläufer des KZ-Außenlagers Laagberg ist das im April 1942 auf dem Gelände des Volkswagenwerks errichtete KZ Arbeitsdorf. Es nahm ca. 800 Häftlinge auf und existierte bis Oktober 1942. Später griff die VW-GmbH erneut auf KZ-Häftlinge zurück, als es Ende Mai 1944 in der damaligen „Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben“, dem späteren Wolfsburg, zur Einrichtung von KZ-Außenlagern kam. Dies waren das KZ-Außenlager Laagberg und das Männer- sowie Frauenkommando in Halle 1 des Volkswagenwerks. Insgesamt leisteten während des Zweiten Weltkrieges schätzungsweise 5000 KZ-Häftlinge für das Volkswagenwerk Zwangsarbeit.[4]

Am Laagberg etwa zwei Kilometer südwestlich vom Volkswagenwerk gab es seit 1940 Planungen, das Laagberglager zu errichten. Es sollte im Fall kriegszerstörter Wohnungen als Ausweichlager für Bewohner der Stadt des KdF-Wagens dienen.[5] Praktisch begann das Bauvorhaben erst 1943 mit der Intention, eine Massenunterkunft für rund 6000 Zwangsarbeiter für die Serienfertigung der Fi 103 („Vergeltungswaffe“ „V1“) im Volkswagenwerk zu schafffen.[6] Die Arbeiten begannen unter Zuhilfenahme von italienischen Militärinternierten unter der Leitung der Deutschen Bau AG aus Berlin, die wie auch die VW-GmbH im Besitz der Deutschen Arbeitsfront (DAF) war.[7]

Innerhalb des Laagberglagers war ein Bereich zur Unterbringung von KZ-Häftlingen vorgesehen. Späteren Plänen zufolge sollte das Lager für 20.000 Beschäftigte des Werkes entstehen, welche die VW-GmbH hoffte zugeteilt zu bekommen. Obgleich die Fertigung der V1-Rakete bereits März 1944 nach Lothringen ausgelagert wurde, gingen die genehmigten Baumaßnahmen auf dem Hügel Laagberg weiter. Die projektierte Aufnahmekapazität für das Wohnlager wurde auf 6.000 reduziert. Es sollten 37 Wohnbaracken und fast genauso viele Nebengebäude von den KZ-Häftlingen errichtet werden. Mit einem derartigen Anstieg der VW-Belegschaftsstärke war in naher Zukunft nicht zu rechnen, da kriegsbedingt keine Arbeitskräfte mehr zur Verfügung standen. Außerdem waren die Wohnanlagen in der übrigen KdF-Stadt nicht voll belegt. Möglicherweise betrieb die Werksleitung der VW-GmbH den Bau des Laagberglagers weiter wegen befürchteten Wohnungsmangels und angenommener Produktionsausweitung in der Nachkriegszeit.[8]

Außenlager Laagberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Nordostteil des Laagberglagers entstand im April 1944 das KZ-Außenlager Laagberg. Es wurde als Außenlager ab dem 31. Mai 1944 mit anfangs 756,[3] nach anderen Angaben 800[9] männlichen Häftlingen aus dem KZ Neuengamme belegt. Sie stammten aus Frankreich (etwa 350), den Niederlanden (rund 150), der Sowjetunion und Polen (rund 150), Spanien (knapp 100), dazu noch einige Funktionshäftlinge. Die Angaben zu den jeweiligen Nationalitäten sind widersprüchlich und Häftlingslisten existieren nicht.[7]

Bei seiner Einrichtung 1944 bestand das Lager aus vier noch unfertigen Steinbaracken, später aus fünf Baracken. Sie trugen die Bezeichnungen Baracke 1, 2, 43, 6 und 7, zudem gab es ab März 1945 die Baracke 14. Jede von ihnen hatte acht Räume, von denen jeder 4,4 m × 12 m groß war, 14 Doppelstockbetten aufwies und von je 24 bis 28 Männern bewohnt war. Jede Baracke hatte eine Aufnahmekapazität von 224 Personen. Die Baracken lagen von Nord nach Süd aufgereiht in einem etwa 400 Meter langen und rund 80 Meter breiten Streifen[6], der von einem etwa zwei Meter hohen mit Strahlern und Stacheldraht ausgestattetem Elektrozaun umgeben war. Der Zaun war von fünf – später sechs – sechs Meter hohen Wachtürmen mit Maschinengewehren und Suchscheinwerfern gesichert.[10] Besonderes Merkmal des KZ war, dass es nicht aus den sonst üblichen Holzbaracken bestand, sondern in Massivbauweise mit Betonboden und dunklen Backsteinen errichtet worden war. Es gab am „Appellplatz“ einen Galgen gegenüber dem Lagereingang.[7]

Sanitäre Verhältnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Ankunft der Deportierten wurden ihnen alle persönlichen Dinge abgenommen und die Haare kurz geschnitten. Sie wurden mit einem dünnen blau-weiß gestreiften Baumwoll- oder Viskoseanzug mit rotem Dreieck (für „Politisch“) ausgerüstet. Auf dem Dreieck war eine Buchstabenkombination für die jeweilige Nationalität angebracht. Dazu erhielten sie lange Unterwäsche, eine Kappe und Socken. Anfangs wurde die KZ-Kleidung alle ein bis zwei Wochen gewaschen, später nicht mehr. Im Oktober wurde diese durch Winterkleidung ergänzt - meist abgetragene Sachen, in oft unpassenden Damen- und Kindergrößen, aber keine Mäntel. Dieses wohl aus dem Winterhilfswerk stammende Sammelsurium war ungenügend, sie litten stark bei feuchter und bei kalter Witterung. Durchnässte Sachen konnten Nachts nicht trocken werden. Viele trugen dieselbe Garnitur bis zur Lagerauflösung. Die KZ-Schuhe waren Schnürstiefeletten aus Holz mit Oberteilen aus polnischen oder russischen Uniformfetzen mit wenigen Lederverstärkungen. Oft waren die Holzteile bereits beschädigt, ab Dezember wurden die Schuhe nicht mehr repariert.[11]

Zunächst waren die mit dem Transport angekommenen damit beschäftigt, ihre Unterkünfte bezugsfertig zu machen. Selbst im Juli 1944 gab es kein fließendes Wasser, so dass sie unter Durst und unter den sanitären Verhältnissen litten. Es fehlte jede Wasserversorgung der Häftlinge, so dass sie Regenwasser aus Wasserpfützen trinken und zum Waschen nutzen mussten. Nachdem die Gefangenen das Lager an das Wasser- und Abwassernnetz angeschlossen hatten, gab es zunächst nur einen Wasserhahn für sie zur gemeinschaftlichen Nutzung, aber keine sanitären Einrichtungen. Erst im September standen Toilletengebäude und Warmwasser-Duschen zur Verfügung, die sie gelegentlich benutzen durften. Diese waren hauptsächlich der SS vorbehalten. Diese Waschmöglichkeiten wurden von den Häftlingen allgemein positiv aufgenommen. Die Duschen wurden aber auch für Folterzwecke an ihnen verwendet. Nach der katastrophalen Anfangszeit beschrieben die Zeugen die sanitären Voraussetzungen als vergleichsweise gut, da es später noch weitere Toiletten und insbesondere keine Ungezieferprobleme mehr gab.[7]

Zu Nutzung der Betten waren dünne Strohsäcke vorgesehen und Zudecken aus Ersatzleinwand. Wechsel von verbrauchtem Stroh war nicht vorgesehen. Erst Strohschmugel von den Baustellen sorgte überhaupt dafür, dass Anfang 1945 je ein Depotierter einen dieser Säcke hatte. Derartiger Schmuggel war durch Strafe von Seiten der SS bedroht.[7]

Am Laagberg gab es von Anfang an eine sogenannte Sanitätsstation im Zusammenhang mit der „Baracke 4“ oder dem „Block 4“. Dies war die Bezeichnung nach lagerspezifischer Zählweise.[12][13] Sie verfügte zunächst über 24, dann über rund 50 Betten. Im Winter 1944/45 wären aber bereits mindestens 200 Betten zur Versorgung der vielen kranken und verletzten Häftlinge notwendig gewesen. Schon während des Sommers 1944 bekamen viele von ihnen - in Folge der sanitären Verhältnisse und der verdorbenen Nahrung - Ruhrinfektionen sowie heftige Koliken. Solange Wasser oder Essen in bestimmter Menge vorhanden war, gab es nur vereinzelte Todesfälle. Zwangsarbeit während des Winters, in Verbindung mit Schmutz, Kälte, Nässe, Schnee und Eis sowie ungeeignetem Schuhwerk und verschlechterter Nahrungsversorgung, führten ab November 1944 nicht nur zu ersten Hungertoten und allgemein zur Abmagerung, sondern verursachte bei vielen auch Furunkulosen und Ödeme, so dass viele nicht mehr laufen konnten. Als Anfang 1945 Karl Werringloer Lagerkommandant wurde, erklärte er wegen des hohen Krankenstandes den gesamten Block 4 zur „Kranken- und Schonstation“, wodurch er vielen Gefangenen das Leben rettete oder zumindest den Tod hinauszögerte.[14]

Arbeitseinsatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die KZ-Häftlinge wurden für den Arbeitseinsatz außerhalb des Lagers in neun Kolonnen eingeteilt. Zirka achtzehn deutsche Funktionshäftlinge hatten Aufgaben in der Häftlingsverwaltung auszuführen.[15]

Acht Häftlingskolonnen arbeiten für die Deutsche Bau AG, um Baracken für Volkswagen zu bauen. Von den nach Plan zu errichtenden 37 Mannschaftsbaracken des Laagberglagers mit den dazugehörigen Nebengebäuden wurden – in der gesamten knapp einjährigen Bauzeit – lediglich zwei Drittel begonnen, was im Mangel an Baumaterialien und Fachleuten begründet war. Die Häftlinge stellten nur SS-Lagerwachbaracke, Trafostation für den elektrischen Zaun und eine Waschbaracke ganz fertig.[4]

Die neunte Häftlingskolonne – aus sowjetischen Häftlingen – wurde für Schmiedearbeiten bei Volkswagen eingesetzt.[9] Geplant war der Bau von fast 40 weiteren Wohnbaracken für die Serienfertigung der „Vergeltungswaffe“ V1.[3] Am 25. März 1945 lebten noch 656 Männer in dem Lager; die übrigen waren gestorben oder nach Neuengamme zurückgebracht worden.[9] Die Entbehrungen und Quälereien des Winters brachten nur unwesentliche Baufortschritte, für die Kriegsproduktion im Werk waren diese ohnehin unwichtig. In dieser Phase ereigneten sich aber die meisten Todesfälle. Ohne Rücksicht darauf mussten Häftlinge auch bei häufig gefrorenem Boden an die Baustellen mit ihrer unzureichenden Kleidung und marodem Schuhwerk.[16]

Räumung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Befreiung von KZ-Häftlingen des Laagberg-Lagers in Wöbbelin, Anfang Mai 1945[4]

Am 7.[3] oder 8.[9] April 1945 wurde das Lager geräumt; die Häftlinge wurden per Bahn in das Auffanglager Wöbbelin gebracht[3], wobei viele weitere von ihnen ums Leben kamen.[17] Vor der Räumung des Außenlagers Laagberg hatte sich durch Transporte unter anderem aus dem KZ-Außenlager Porta Westfalica die Belegung nahezu verdoppelt und die ohnehin schlechte Versorgung der Häftlinge war zusammengebrochen. Bei der Räumung wurden Schwerkranke in LKWs verfrachtet. Die anderen wurden von der SS zum Bahnhof Fallersleben getrieben und in Gruppen zu mehr als 100 in Viehwaggons gepfercht. Von dort aus wurden sie über mehrere Zwischenhalte mit tagelangen Wartepausen, nahezu ohne Wasser und Nahrung, nach Wöbbelin verschleppt. Nach der Ankunft des Transportes am 12. April starben in der Zeit bis zur Befreiung des dortigen KZ unter anderem viele weitere von den Gefangenen aus Laagberg.[6]

Die meisten Kapos, zwei russische SS-Angehörige und 45 Häftlinge nutzten die Gelegenheit - als der Zug in Salzwedel Aufenthalt hatte - sich Zivilkleidung zu beschaffen und sich abzusetzen. Dort herrschte durch die Flüchtlingsströme und zurückweichenden Wehrmachtsteile Menschengedränge und Chaos.[18]

Es gab Versuche, eine andere Häftlingsgruppe auf Morde auf dem Laagberg in den Räumungstagen aufmerksam zu machen. Dies richteten sich an niederländische Studenten, die außerhalb des KZ-Außenlagers Laagberg in der Baracke 8 untergebracht waren. Einem der Bauleitung zugeteilten Niederländer steckten KZ-Häftlinge einen Zettel mit kurzen Notizen zu:

„Samstag 7. April Abmarsch vom KZ; Sonntag 8. April Einen Toten aufgefunden; Montag 9. April Zwei Flüchtlinge erschossen; Grädicke, Adolf, Zeuge; Behrens, Transport (Vorsfelde).“[4]

Häftlingssituation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein ehemaliger Häftling zu der Situation im KZ:

„Ich kam im Mai 1944 mit einem Transport von zirka 700 Häftlingen vom Lager Neuengamme in das Außenkommando Fallersleben bei Braunschweig. Hier lernte ich im Juni den damaligen Rottenführer und späteren Unterscharführer Anton Callesen in seiner Eigenschaft als Rapportführer kennen. Callesen war […] ein Mensch mit sadistischen Neigungen […]. Ich war Augenzeuge folgenden Vorfalls: Ungefähr im Februar 1945, es war ein kalter, schneeiger Tag und ich arbeitete mit mehreren Kameraden beim Rohrelegen zur Kanalisierung (Entwässerung), nachmittags um 3 Uhr, als wir fürchterliches Schreien aus einem Bau, der zirka zehn Meter von meiner Arbeitsstelle entfernt lag, hörten. Ich sowohl wie meine Arbeitskameraden wussten, dass der Rapportführer Callesen in diesem Bau inspizierte. Nachdem Callesen den Bau verlassen hatte, begab ich mich in den Bau, um bei Kameraden zu erkunden, was hier los gewesen wäre. Der Kamerad Walter Hübscher […] teilte mir mit, dass ein französischer Kamerad Callesen deswegen aufgefallen war, weil er zum Schutz gegen die Kälte (unser Transport hat in Sommerkleidung (gestreiftes Drillichzeug) ohne Pullover, Mäntel, Strümpfe das Lager Neuengamme verlassen und hatte bis dato keine Winterkleidung bekommen) eine leere Zementtüte um den Oberkörper gewickelt, da er stark erkältet war und sich vor weiterer Krankheit schützen wollte. Wegen dieser Sache hat ihn Callesen mit einem Krückstock […] dermaßen auf Gesäß und Rücken und obere Körperteile geschlagen, dass er das Bewusstsein verlor und sich nicht mehr erheben konnte. […] Es war den Häftlingen allgemein bekannt, dass die Strümpfe, die für die Häftlinge zur Verfügung gestellt wurden, seitens der Lagerführung, also seitens SS-Hauptscharführe Pump und seitens Rapportführer SS-Unterscharführer Callesen, verschoben worden sind. […] Sobald er [Callesen] im Lager oder auf der Baustelle erschien, war es seine Spezialität, Suche nach solchen Opfern zu machen, die sich wie dargestellt gegen Krankheit zu schützen versuchten.“
(Aussage von Rudolf Gahde am 28. Juli 1947 für die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN). (BA (Berlin)))[19]

Brutalität und zur Arbeit Antreiben vonseiten der Wachmänner und Funktionshäftlinge waren üblich, auch wenn keine besondere Dringlichkeit bei den Baueinsätzen bestand. Es herrschte die in KZs allgemein übliche Mangelernährung. Die Baracken waren selten und schlecht beheizt, wenn überhaupt Brennmaterial zur Verfügung stand. Es fehlte an ausreichend wärmender Kleidung, das Schuhwerk der Häftlinge war oft marode. Aufgrund dieser Bedingungen kam es zu 50 Todesfällen.[6]

Lagerkommandant Pump und der spätere stellvertretende Lagerkommandant Callesen zielten mit der schikanösen Gefangenenbehandlung auf die psychische Brechung jeglicher Widersetzlichkeit und individuellen Identität ab. Berüchtigt wurden im Lager Callesens pedantische Sauberkeits- und Ordnungsrituale, die ihm als Vorwand für Misshandlungen gereichten. Er wurde von Häftlingen „Saukerl“ (Peau de vache) betitelt. Um nicht von ihm überrascht zu werden, entwickelten sie untereinander so etwas wie ein Warnsystem. Einzelne Häftlinge aßen nicht am Tisch, aus Angst diesen zu verschmutzen und dafür bestraft zu werden.[7]

Zu den Funktionshäftlingen gehörte der Deutsche Wenzel Dyba. Er war ein ehemaliger Strafgefangener und fungierte als „Lagerältester“. Einer der „Kapos“ hieß mit Nachnamen Semisch. Er war wegen Mordes an seiner Freundin verurteilt worden und ehemaliger SS-Angehöriger. Beide waren im Lager für ihre Prügelorgien gefürchtet. „Funktionshäftlinge“, „Stubenälteste“ und „Kapos“, waren Deutsche und Polen, vereinzelt auch Franzosen. Sie gehörten in der Regel zur Kategorie „Berufsverbrecher“ oder „Politischer“.[20]

Die Häftlinge mussten körperlich schwere Ausschachtungs- und Bautätigkeiten ausführen, sofern sie nicht auf dem Werksgelände zu Trümmerwegräumung und Verladearbeit genötigt wurden. Ständiges Antreiben zur Arbeit änderte nichts an der Tatsache, dass sie die Baumaßnahme wegen ihres verheerenden gesundheitlichen Zustandes, der nachlässigen Organisation und der Materialengpässe nur in sehr begrenztem Maße voranbringen konnten. Eine produktive Leistung blieb die Ausnahme.[4]

Die Situation der Zwangsarbeiter in der Stadt des Kdf-Wagens entsprach allgemein der NS-Rassenideologie: Je „minderwertiger“ die Gefangenen angesehen wurden, umso schlechter wurden sie behandelt. Unter den Verhältnissen hatten gegenüber Zwangsarbeitern aus westlichen Ländern die „Ostarbeiter“ aus Polen und der Sowjetunion am meisten zu leiden. Unter diesen Gruppen waren die häufigsten Todesfälle zu verzeichnen. Das Menschenleben der unter SS-Bewachung stehenden KZ-Häftlinge, wie im KZ-Außenlager Laagberg, galt allgemein meist am wenigsten. Ihr Tod als „Vernichtung durch Arbeit“ war einkalkuliert. Geschwächte oder kranke KZ-Gefangene wurden oft in ihre Stammlager zurückgebracht und gegen „frisches Menschenmaterial“ ausgetauscht.[21]

Der Galgen auf dem Appellplatz wurde nicht eingesetzt, mit Exekution zu bestrafende wurden ans Stamm-KZ zurücktransportiert. Es kam aber auf dem Laagberg von Anfang an teilweise zu spektakelhaft ausgeführten Totschlägen an Häftlingen, unter anderem aus Gründen der Abschreckung. Auf dem Appellplatz wurden oft Gefangene mit Strafstehen gefoltert.[22]

Die kollaborierenden und „rassisch höherwertigen“ Zwangsarbeit Leistenden des Werkes erhielten zusammen mit den Displaced Persons – quasi privilegiert – im Todesfall auf dem offiziellen „Waldfriedhof“ eine Bestattung. Die nach der NS-Ideologie als „rassisch minderwertig“ eingestuften Ostarbeiter aus Polen und der Sowjetunion sowie ihre Kinder und sowjetische Kriegsgefangene wurden nach ihrem Tod genauso wie Leichen von Häftlingen des KZ-Außenlagers Laagberg in primitivster Form unmittelbar neben der städtischen Müllkippe massengrabähnlich verscharrt.[23]

Am 19. März 1945 wurde die Prügelbestrafung abgeschafft und die Häftlinge durften ihren Nationalitäten entsprechende Rot-Kreuzverantwortliche wählen. Es wurde aber weiterhin regiede bestraft: Von Zigarettenentzug, bishin zu 48 stündiger Zellenhaft mit Nahrungsentzug. KZ-Personal und Gefangene rechneten bereits mit einer kriegsbedingten Auflösung des KZ-Lager und waren über die Kriegslage direkt oder indirekt informiert.[24]

Lagerleitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lagerführer war der SS-Hauptscharführer Johannes Pump, sein Stellvertreter, gleichzeitig zuständig für den Arbeitseinsatz, war der aus der deutschen Minderheit in Dänemark stammende SS-Unterscharführer Anton Callesen. Pump wurde im Januar 1945 durch den Wehrmachtsoffizier Karl Werringloer ersetzt, woraufhin sich im Lager für kurze Zeit eine Verbesserung der Bedingungen für die Häftlinge einstellte.[25][9] Sein Verhalten wird als den Häftlingen gegenüber allgemein korrekt beschrieben. Unter anderem die Häftlingsernährung verbesserte sich, aber er duldete weiterhin das brutale Vorgehen von Callesen gegen die Gefangenen.[26]

Nach dem Krieg wurde der frühere Lagerführer Johannes Pump inhaftiert und zu vier Jahren Haft verurteilt, während derer er verstarb. Sein Stellvertreter Anton Callesen wurde nach seiner Rückkehr nach Dänemark dort wegen der Mitgliedschaft in der SS zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach Zeugenaussagen von KZ-Häftlingen aus den Niederlanden, Frankreich und Deutschland kam es zu einem erneuten Prozess, in dem er 1950 wegen Mordes und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in dritter Instanz zum Tode verurteilt wurde. Er sei später zu lebenslanger Haft begnadigt worden und in der Haft verstorben.[27] Anderen Quellen zufolge wurde er 1951 freigelassen und lebte bis 1979 in Dänemark.[6]

Nach 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedenkstele an der Breslauer Straße

Das KZ-Außenlager Laagberg wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als „A-Lager“ bezeichnet. Dort wurden Displaced Persons und ab 1946 Heimatvertriebene untergebracht. Später lebten dort auch andere Personen.

Im weitaus größeren Laagberglager komplettierte das Volkswagenwerk zur Behebung der Wohnungsnot 1946-1947 die noch nicht fertiggestellten Baracken. Allmählich entstand in der sich entwickelnden Industriestadt Wolfsburg aus dem früheren Barackenlager der Stadtteil Laagberg. Anfang der 1960er Jahre gab es einen Bebauungsplan, der nach dem Abriss der Baracken zwischen 1962 bis 1966 [3] zu einer Neubebauung des früheren Laagberglagers und auch des früheren KZ-Außenlagers Laagberg führte. Eine Erinnerung an die KZ-Häftlinge an diesem Ort gab es über Jahrzehnte nicht.[27] 1987 errichtete die Stadt Wolfsburg auf Wunsch von ehemaligen französischen KZ-Häftlingen an der nahen Breslauer Straße eine Stele errichtet, die als Mahnmal an das „Außenlager Laagberg des KZ Neuengamme“ erinnert.[3] Es kommt seither jeweils am 8. Mai im Rahmen einer Gedenkveranstaltung zu Kranzniederlegungen.[21]

Freilegung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2014 wurde das Areal des früheren KZ-Außenlagers Laagberg für den Bau eines Supermarktes überplant. Erste Bodenproben ergaben keine Hinweise auf Bebauungsreste.[3] Anfang 2017 stießen Bauarbeiter im Süden des Geländes beim Verlegen eines Fußwegs unerwartet[3] auf etwa 40 Zentimeter mächtige Fundamente der Baracke 4. Sie wurden anschließend im Auftrag der Stadt Wolfsburg von einem Grabungsunternehmen archäologisch freigelegt und dokumentiert. [28] Nach Einschätzung des früheren VW-Chefhistorikers Manfred Grieger hätte die Stadt Wolfsburg mit derartigen Befunden aus der Zeit des Nationalsozialismus rechnen müssen.[29] Die Ausgrabungen auf dem Fundgelände lassen sich der Neuzeitarchäologie zuzurechnen, zu deren Untersuchungsobjekten auch Stätten aus der jüngeren Vergangenheit zählen.

Nach den archäologischen Untersuchungen wurden die Fundamentreste vorläufig gegen Witterungseinflüsse gesichert.[30] Ende 2017 begann ihre Verlagerung nach vorheriger Blockbergung an ihren zukünftigen Standort.[31][32] Die Kosten wurden auf 30.000 Euro geschätzt.[33]

Die Internationale Lagergemeinschaft des KZ Neuengamme hält die freigelegten Fundamente für „ein wichtiges Zeugnis der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Wolfsburg“.[34]

Gedenken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Aufbereitung der archäologischen Befunde zog die Stadt Wolfsburg zwei Alternativen in Betracht, die sie mit Opfer- und Interessensverbänden sowie Historikern diskutierte und gegeneinander abwägte. Die erste Alternative war die Erhaltung der Fundamentreste in situ als Bodendenkmal am Fundplatz mit der vollständigen Präsentation am ursprünglichen Ort.[3] Die zweite Möglichkeit bestand in der Translozierung der Fundamente in den ehemaligen Nordteil des KZ-Außenlagers und der Errichtung einer Gedenkstätte in diesem Bereich. Dort befanden sich die Baracke 1 des Lagers, ein Wachturm und der Transformator für den elektrischen Zaun. Die letztere Vorgehensweise unterstützte Detlef Garbe als Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Michael Geschwinde vom Stützpunkt Braunschweig des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege äußerte: „Ich bin beeindruckt vom archäologischem Befund und stehe voll hinter dem Projekt.“ Für eine Verlagerung der Fundamente sprachen konservatorische Gründe, da sie sich nur unter Erde abgedeckt erhalten würden, wodurch der Erinnerungswert verloren gehen würde.

Am 21. August 2017 entschied sich der Rat mit großer Mehrheit für die Verlagerung der Barackenfundamente[35], nachdem dazu Experten wie Christoph Heubner als Exekutiv-Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees und der Archäologe Michael Geschwinde gehört worden waren.[36] Mit der Ratsentscheidung wurde auch die Schaffung einer Gedenkstätte im einstigen Bereich des KZ-Außenlagers beschlosssen[37], in deren Gestaltung die Bürger der Stadt einbezogen sind.[38]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Translozierung der Barackenfundamente stieß bei einigen Opfer- und Interessensverbänden auf Widerspruch. Unter anderem sprachen sich die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) sowie der Wolfsburger Verein Erinnerung und Zukunft[39] für einen Verbleib der Fundamente am Fundort aus.[40] [41] Der ehemalige VW-Chef-Historiker Manfred Grieger sagte zu diesem Thema: „Die Umsiedlung von Teilen eines Konzentrationslagers ist in der modernen Geschichte einmalig und nicht angemessen.“ Mechthild Hartung vom Kreisverband der VVN-BdA merkte zudem an, dass die Baufirma für das umstrittene Supermarktprojekt ausgerechnet die der Stadt gehörende Neuland Wohnungsgesellschaft sei. Die Gesellschaft wurde 1938 gegründet und war damals Teil der nationalsozialistisch ausgerichteten Deutschen Arbeitsfront (DAF). Hartung nannte dies einen Skandal.[42] Kritik gab es auch zum geplanten Standort der Gedenkstätte zwischen einem Discountladen und einer Tankstelle.[43]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: KZ-Außenlager Laagberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Volkswagen Chronik (pdf, 7 MB)
  2. Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hrsg.): Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Band 7: Wewelsburg, Majdanek, Arbeitsdorf, Herzogenbusch (Vught), Bergen-Belsen, Mittelbau-Dora. C. H. Beck, München 2008, S. 551.
  3. a b c d e f g h i j Eva Hieber: Ein Relikt des Grauens, das die Geister scheidet. in Wolfsburger Nachrichten vom 14. Juli 2017.
  4. a b c d e Multimediale Chronik zur Geschichte des Volkswagen Konzerns; Unternehmensarchiv; Schriftenreihen, Erinnerungsstätte Zwangsarbeit (PDF), abgerufen am 10. Dezember 2017.
  5. Adolf Köhler: Wolfsburg. Eine Chronik. 1938–1948. Wolfsburg 1974, S. 64.
  6. a b c d e Wolfgang Benz, Barbara Distel, Angelika Königseder: Der Ort des Terrors: Hinzert, Auschwitz, Neuengamme. C. H. Beck, 2005, S. 551–554.
  7. a b c d e f Walter de Gruyter, Institut für Zeitgeschichte: Ausbeutung, Vernichtung, Öffentlichkeit: Neue Studien zur nationalsozialistischen Lagerpolitik. K. G. Saur Verlag, München 2000, S. 75.
  8. Walter de Gruyter, Institut für Zeitgeschichte: Ausbeutung, Vernichtung, Öffentlichkeit: Neue Studien zur nationalsozialistischen Lagerpolitik. K. G. Saur Verlag, München 2000, S. 75.
  9. a b c d e Außenlagerliste des KZ Neuengamme bei kz-gedenkstaette-neuengamme.de, abgerufen am 16. Juli 2017.
  10. Eva Hieber: So könnte die Verlegung aussehen. In: Wolfsburger Nachrichten vom 14. Juli 2017.
  11. Walter de Gruyter, Institut für Zeitgeschichte: Ausbeutung, Vernichtung, Öffentlichkeit: Neue Studien zur nationalsozialistischen Lagerpolitik. K. G. Saur Verlag, München 2000, S. 81.
  12. Walter de Gruyter, Institut für Zeitgeschichte: Ausbeutung, Vernichtung, Öffentlichkeit: Neue Studien zur nationalsozialistischen Lagerpolitik. K. G. Saur Verlag, München 2000, S.87.
  13. Henk ’t Hoen. Zwei Jahre Volkswagenwerk. Als niederländischer Student im „Arbeitseinsatz“ im Volkswagenwerk von Mai 1943 bis zum Mai 1945., Wolfsburg, 2002 (pdf)
  14. Maik Ullmann: „Erhalten – Bergen – Ausstellen. Die Fundamentreste der Gefangenenbaracke 4 des Außenlagers Laagberg des KZ Neuengamme“ Bericht über die Infoveranstaltung am 14. August 2017 in der Goetheschule und am Laagberg
  15. Fallersleben-Laagberg (Männer).
  16. Walter de Gruyter, Institut für Zeitgeschichte: Ausbeutung, Vernichtung, Öffentlichkeit: Neue Studien zur nationalsozialistischen Lagerpolitik. K. G. Saur Verlag, München 2000, S.87.
  17. Walter de Gruyter, Institut für Zeitgeschichte: Ausbeutung, Vernichtung, Öffentlichkeit: Neue Studien zur nationalsozialistischen Lagerpolitik. K. G. Saur Verlag, München 2000.
  18. Walter de Gruyter, Institut für Zeitgeschichte: Ausbeutung, Vernichtung, Öffentlichkeit: Neue Studien zur nationalsozialistischen Lagerpolitik. K. G. Saur Verlag, München 2000, S.103.
  19. Materialien bei media.offenes-archiv.de (PDF).
  20. Wolfgang Benz, Barbara Distel, Angelika Königseder: Der Ort des Terrors: Hinzert, Auschwitz, Neuengamme. C. H. Beck, 2005, S. 553.
  21. a b Reinhard Jacobs M. A.: Terror unterm Hakenkreuz – Orte des Erinnerns in Niedersachsen und Sachsen - Anhalt. Studie im Auftrag der Otto Brenner Stiftung, Berlin, 2001 (pdf)
  22. Walter de Gruyter, Institut für Zeitgeschichte: Ausbeutung, Vernichtung, Öffentlichkeit: Neue Studien zur nationalsozialistischen Lagerpolitik. K. G. Saur Verlag, München 2000, S.96.
  23. Manfred Grieger in Frank Ehrhardt: Topographie der Erinnerung. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus im Gebiet der Braunschweigischen Landschaft. Herausgegeben im Auftrag der Braunschweigischen Landschaft e. V., Arbeitsgruppe Geschichtsvereine. Braunschweig 2004, Kapitel: Geschichte der Gedenkstätten in der Stadt Wolfsburg.
  24. Walter de Gruyter, Institut für Zeitgeschichte: Ausbeutung, Vernichtung, Öffentlichkeit: Neue Studien zur nationalsozialistischen Lagerpolitik. K. G. Saur Verlag, München 2000, S.102.
  25. Beschreibung bei offenes-archiv.de (pdf)
  26. Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hrsg.): Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Band 7: Wewelsburg, Majdanek, Arbeitsdorf, Herzogenbusch (Vught), Bergen-Belsen, Mittelbau-Dora. C. H. Beck, München 2008, S. 553
  27. a b Wolfgang Benz, Barbara Distel, Angelika Königseder: Der Ort des Terrors: Hinzert, Auschwitz, Neuengamme. C. H. Beck, 2005, S. 554.
  28. Sandra Zecchino: Ausgrabung einer Baracke im Schlesierweg bei regionalWolfsburg.de vom 29. März 2017.
  29. Eva Hieber: Kritik an Umgang der Stadt mit KZ-Resten in Wolfsburger Nachrichten vom 14. Juni 2017
  30. Eva Sorembik: KZ am Laagberg: Holzkonstruktion soll Fundamente besser schützen bei regionalWolfsburg.de vom 6. Juli 2017.
  31. Eva Sorembik: KZ-Außenlager Laagberg: Bergungsarbeiten starten bei regionalWolfsburg.de vom 12. September 2017.
  32. Ulrich Franke: KZ-Baracke wird geborgen in Wolfsburger Allgemeine Zeitung vom 11. September 2017.
  33. Sandra Zecchino: KZ Außenlage Laagberg: Rat setzt Sondersitzung an bei regionalWolfsburg.de vom 11. August 2017.
  34. Angehörige der KZ-Opfer kritisieren Vorgehen der Stadt in Wolfsburger Allgemeine Zeitung vom 11. April 2017.
  35. Stephanie Giesecke: Gedenkstätte an KZ-Außenlager wird gebaut. in Wolfsburger Nachrichten vom 22. August 2017.
  36. Wolfsburg beschließt Verlegung von Resten einer KZ-Baracke. auf focus.de vom 21. August 2017.
  37. Sandra Zecchino: KZ-Außenlager: Erinnerungsorte schaffen bei regionalWolfsburg.de vom 21. August 2017.
  38. Julia Popp: Gedenkstätte am Laagberg: Bürger haben konkrete Pläne. In: Wolfsburger Nachrichten vom 20. Oktober 2017.
  39. Stellungnahme zu den Barackenfundamenten des KZ Laagberg durch den Wolfsburger Verein Erinnerung und Zukunft e.V..
  40. KZ-Spuren am Laagberg – Verein spricht sich gegen Verlegung aus in Wolfsburger Nachrichten vom 19. Mai 2017.
  41. Eva Hieber: „Relikt an Ort und Stelle erhalten“ in Wolfsburger Nachrichten vom 14. Juli 2017.
  42. Tino Nowitzki: Streit um Einkaufszentrum auf KZ-Gelände. bei ndr.de vom 12. Mai 2017.
  43. Stephanie Giesecke: Gedenkstätte neben dem Lidl-Parkplatz? in Wolfsburger Nachrichten vom 19. Mai 2017.

Koordinaten: 52° 24′ 50″ N, 10° 45′ 3″ O