Kabinett Durnwalder III

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Das Kabinett Durnwalder III war die XII. Südtiroler Landesregierung und gleichzeitig die dritte unter Vorsitz von Landeshauptmann Luis Durnwalder. Das Kabinett war vom 4. Februar 1999 bis zum 17. Dezember 2003 im Amt. Gewählt wurde es vom Südtiroler Landtag in seiner Zusammensetzung nach den Wahlen 1998.

Zusammensetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Amt Partei Sprachgruppe Ressort
Luis Durnwalder Landeshauptmann SVP deutsch Zentrale Dienste, Anwaltschaft des Landes, Landesinstitut für Statistik, Europa-Angelegenheiten, Örtliche Körperschaften, Brand- und Zivilschutz, Forstwirtschaft, landwirtschaftliches Versuchswesen sowie (ab 3. April 2001) Bauten und Informationstechnik
Otto Saurer 1. Landeshauptmann­stellvertreter SVP deutsch Personal, Gesundheit und Soziales
Michele Di Puppo 2. Landeshauptmann­stellvertreter Popolari - Alto Adige Domani italienisch Industrie, Transport, Finanzen und Haushalt
Hans Berger Landesrat SVP deutsch Landwirtschaft einschl. landwirtschaftliche Berufsbildung
Luigi Cigolla Landesrat Il Centro – Unione Democratica dell'Alto Adige italienisch Italienische Kultur und Wohnbau
Werner Frick Landesrat SVP deutsch Handel, Handwerk, Fremdenverkehr
Luisa Gnecchi Landesrätin Pace e Diritti/DS italienisch Arbeitswesen, Italienischer Unterricht und Berufsbildung
Bruno Hosp Landesrat SVP deutsch Denkmalpflege, deutsche und ladinische Schule und Kultur (4. Februar 1999 – 24. Mai 1999)
Denkmalpflege, deutsche und ladinische Kultur (25. Mai 1999 – 31. Dezember 2001)
Denkmalpflege und deutsche Kultur (1. Jänner 2002 – 17. Dezember 2003)
Sabina Kasslatter Mur Landesrätin SVP deutsch deutsche und ladinische Schule und Berufsausbildung (4. Februar 1999 – 31. Dezember 2001)
deutsche Schule und Berufsausbildung (1. Jänner 2002 – 17. Dezember 2003)
Alois Kofler Landesrat (1) SVP deutsch Bauten und Informationstechnik (bis 3. April 2001)
Michl Laimer Landesrat SVP deutsch Landschafts- und Naturschutz, Raumordnung, Wasserwirtschaft und Energie
Florian Mussner Landesrat (2) SVP ladinisch ladinische Schule und Kultur, sowie öffentliche Arbeiten betreffend das Ressort ”ladinische Schule und Kultur”

(1) Am 3. April 2001 nahm der Landtag den Rücktritt des Landesrates Alois Kofler an, woraufhin die Anzahl der Landesräte von zehn auf neun reduziert wurde.
(2) Am 12. Dezember 2001 wählte der Landtag den Ladiner Florian Mussner, der nicht dem Landtag angehörte, zum Landesrat.

Weblinks und Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]